143 Radfahrer im Vorjahr in Mittelsachsen verunglückt

Statistikamt meldet im Kreis zwei Todesopfer und 59 Schwerverletzte

Burgstädt.

Die Anzahl der verunglückten Radfahrer im Jahr ist im Landkreis Mittelsachsen rückläufig. Allerdings hat die Schwere der Verletzungen 2018 gegenüber 2017 zugenommen. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz informiert, verunglückten im vergangenen Jahr in Mittelsachsen 143 Fahrradfahrer; das waren zwei Personen weniger als im Vorjahr. Allerdings hatte es 2018 dabei zwei Todesopfer und 59 Schwerverletzte gegeben. 2017 seien ein Todesopfer und zwölf Schwerverletzte weniger registriert worden, teilt Renate Recknagel von der Statistikbehörde mit.

Zugenommen haben der Statistik zufolge die Unfälle mit Pedelecs. So sind voriges Jahr im Landkreis acht Fahrer eines Elektrofahrrades verunglückt; es gab vier Schwer- und vier Leichtverletzte. Zum Vergleich: 2017 waren in Mittelsachsen zwei Pedelec-Unfälle mit einem Schwer- und einem Leichtverletzten registriert worden.

Sachsenweit war die Anzahl der verunglückten Radfahrer 2018 stark gestiegen. Experten des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs verweisen in diesem Zusammenhang darauf, dass der Radverkehr insgesamt zugenommen habe. Darüber hinaus habe das warme und trockene Wetter 2018 mehr Sachsen aufs Rad gebracht. "Die Infrastruktur wächst aber nicht entsprechend mit", sagte ADFC-Landesgeschäftsführer Konrad Krause.

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