Erste Zeugenaussagen in Chemnitzer Mordprozess erwartet

Im Mordprozess um den Tod eines Mannes vor mehr als 17 Jahren in Chemnitz sollen am Freitag (9.00 Uhr) die ersten Zeugen vor Gericht aussagen. Angeklagt ist die damalige Ehefrau des Opfers. Laut Staatsanwaltschaft hat sie ihren Mann erst mit Schlafmittel wehrlos gemacht und ihm dann einen tödlichen Trunk verabreicht. Die Anklage geht von Habgier aus: Die gelernte Sekretärin habe sich von ihrem alkoholkranken Mann trennen wollen und befürchtet, ihn dann wegen des gemeinsamen Hauses auszahlen zu müssen.

Damals im Mai 2003 war von einem Unfall ausgegangen worden. Wie die Frau nun doch nach 17 Jahren in Mordverdacht geriet, dazu haben die Ermittler bisher keine Details bekanntgegeben. Die Angeklagte selbst hatte sich zum Prozessauftakt am 18. Dezember noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. (dpa)

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