Forderung im Stadtrat: Bekommt Chemnitz bald Fahrradstraßen?

Entsprechende Ideen für den Kaßberg sind bereits Thema im Rathaus. Was würde ihre Umsetzung für die Anlieger bedeuten?

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    2
    Pixelghost
    04.12.2020

    @Kaßberger, 85 geboren oder 85 Jahre alt? Ich nehme mal an eher Ersteres. Dann werden sie mal so alt wie ich und medizinisch gezwungen Auto fahren zu müssen. Dann werden sie froh sein, dass Sie einen Platz für Ihr Fahrzeug finden.

  • 1
    3
    Rodebert
    02.12.2020

    Ein nettes Projekt, jedoch ist der Nutzen zweifelhaft. Erstens wird der Verkehr durch das geplante "Anlieger frei" + Parken nicht wirklich effektiv beruhigt werden. Zweitens wird durch so eine Straße kaum jemand motiviert, den Drahtesel für tägliche Fahrten zu nutzen. Wenn ich zu bequem fürs Radl bin, ändert daran auch die Fahrradstraße nichts. Vielleicht kommt man gerade auf dem Kaßberg eher mit klugen Einbahnstraßen weiter, ähnlich der Bergstraße.

  • 4
    0
    fp112
    30.11.2020

    Henriettenstraße kreuzt Reichs und Barbarossastraße...Kanzlerstraße die Weststraße also die Hauptverkehrswege.
    Irgenwer wird dann warten müssen.
    Hätten wir dann da zusätzliche Ampeln oder gar Vorrangregelungen, die auch Buslinien kreuzen?

  • 4
    10
    Kaßberger85
    30.11.2020

    Ich frage mich ja immer woher Autofahrer das Selbstverständniss nehmen, die Stadt müsste dafür Sorge tragen ihnen kostenfrei öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen um da ihr privates KFZ abstellen zu dürfen.

  • 9
    2
    AliceAndreas
    30.11.2020

    Wenn man als Anlieger all diejenigen nimmt die ein Karree bewohnen das an die Henriettenstraße grenzt, reden wir wohl von über 1000 Leuten. Auf der Henriettenstraße sind rechts und links je 100 Parkplätze.
    Dazu das Gymnasium. Und Lieferdienste.

    Was sollte sich da jetzt ändern?

    Ich fahre jeden Tag ohne Probleme auf dieser Straße (30 km/h Zone mit rechts vor links)

  • 17
    6
    Pixelghost
    30.11.2020

    Und ich versuchte mal einen Fahrradfahrer zu erklären, dass er auf der Annaberger Straße links ab in Richtung Innenstadtring nicht auf der Straße fahren darf, sondern den ausgeschilderten Radweg über die Ampeln benutzen muss.

    Antwort: Halt die Fresse.

  • 10
    1
    Deluxe
    30.11.2020

    Wenn dort weiter geparkt werden darf, ist das Projekt weitgehend sinnlos. Weil der Anwohnerverkehr der gleich bliebe wie bisher - lediglich ein paar Durchgangsfahrer weniger würde es geben, aber das sind auf beiden Straßen nicht viele, da die meisten doch die Hauptverkehrsadern Weststraße, Kurt-Berthel-Straße* und Rudolf-Harlaß-Straße* über den Kaßberg nehmen und nicht bevorzugt die Henriettenstraße oder die Dr.-Otto-Nuschke-Straße* befahren.

    Würde man das Parken aber verbieten, wäre der Park-Infarkt noch schlimmer als derzeit. Das wäre das reine Chaos.

    Beides ist keine Lösung. Also: Kein zu Ende gedachtes Projekt, wie ich finde.

    *Straßennamen können anderen Epochen entstammen - vielleicht weiß es ja noch der eine oder andere.

  • 7
    20
    Interessierte
    30.11.2020

    Man kann doch die Bäume fällen und dort einen Radweg aufbringen ...

  • 15
    7
    Konda
    30.11.2020

    Na das wäre doch mal was. Ich fühle mich auf Fahrradstraßen immer viel sicherer und freier. Hoffentlich denkt die Stadt auch an eine entsprechende Informationskampagne. Die Regelungen einer Fahrradstraße sind ja leider nicht allzu bekannt.
    Und dabei kennen einige Autofahrer ja so schon die gängigen Regeln nicht oder folgen ihren eigenen. Mir wurde von einem Autofahrer mal erklärt, dass ich mit dem Fahrrad nicht auf den linken Streifen dürfe (ich wollte links abbiegen), sondern immer rechts fahren müsse. Wie ich dann an mein Ziel kommen sollte, konnte er mir auch nicht verraten.

  • 19
    13
    nnamhelyor
    30.11.2020

    "Anlieger" bedeutet eben nicht "Anwohner", und ein Anliegen kann nunmal auch sein dort entlangfahren zu müssen. ;-)

  • 22
    6
    Pixelghost
    30.11.2020

    „Anlieger frei“ - hahaha. Findet ähnliche Beachtung wie die Sperrscheibe mit dem Zusatz „Baufahrzeuge frei“.