Grüne gegen weiteren Ausbau des Südrings in Chemnitz

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Während die Planungen so gut wie abgeschlossen sind, kündigt die Partei Widerstand an für die Zeit nach der Bundestagswahl.

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3535 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    acals
    09.03.2021

    Weil der arme Sigmund immer wieder herhalten muss ... die 1. Rakete im Weltall (das erste von Menschen geschaffene Flugobjekt) war der Intelligenz und Kreativität von Werner von Braun zu verdanken. Wieviel Planetarien/Schulen etc tragen seinen Namen?

    Mein Kommentar @steuerzahler fordert die Grünen auf Farbe zu bekennen. Entzaubern geht nur, wenn man mit eigenen Worten misst.

  • 5
    2
    Freigeist14
    09.03.2021

    Die Grünen sind sogar so basisdemokratisch ,daß sie in Halle eine Petition für den Erhalt des Namens des Planetariums verhindern wollten . Wenn der erste Deutsche im Weltall mit Solarstrom geflogen wäre - ja dann könnte man darüber diskutieren .

  • 1
    2
    Interessierte
    09.03.2021

    "In Zeiten, in denen es Ende Februar fast 20 Grad hat, muss jeder Baum stehen bleiben - und jede Bodenversiegelung hinterfragt werden."

    Es waren 1990 im Februar auch schon 20 Grad ...
    https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/vor-26-jahren-rekordwaerme-im-februar-gebietsweise-ueber-20-grad/

    Und es wurden kürzlich erst viele , viele Bäume gefällt , da war diese junge Frau wohl noch nicht als ´Direktkandidatin` vorgesehen ?

    Und ich frage mich , wo hier über das Feld hinweg bis zur Dresdner "Bäume" stehen ???
    https://www.google.com/maps/place/S%C3%BCdring+%26+Augustusburger+Stra%C3%9Fe,+09127+Chemnitz/@50.8418391,12.9891862,5574m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47a745b6d5e13a99:0x407bc4445cd14e6!8m2!3d50.824213!4d12.9870273

    Man muß auch nicht den Boden versiegeln , man auch ´kurze` Stützen bauen , wie es bei Brücken über ein Tal der Fall ist

    "Mehr Straßen führten erfahrungsgemäß nur zu noch mehr Verkehr.
    ( erfahrungsgemäß - lockern die aber auch den Verkehr in Wohngebieten

  • 5
    2
    Steuerzahler
    04.03.2021

    @acals: Die Grünen und basisdemokratisch? Aber nur dort, wo es ihnen in den Kram passt! Der Beispiele gibt es genug!

  • 3
    6
    acals
    26.02.2021

    Die Grünen waren und sind, lobenswerterweise, gegen Kernkraft und Kohlekraftwerke. Alternativen werden gefördert.

    Jetzt aber (und wichtig: nur in C) zu sagen, aktuelle Verbrenner sind schlecht und das Strassen nicht mehr gebraucht werden, eben um Verkehr von Verbrennern zu verhindern, spricht für eine Sichtweise die selbst originären Grünen Ideen widerspricht.

    Wenn wir nicht fliegen, fahren wir. Strassen brauchen wir. Solarstromer sind auf dem Markt und H2-Autos kommen nach.

    Da die Grünen aber basisdemokratische aufgestellt sind, ist es nicht vermessen zu sagen das gerade sie eine Bürgerabstimmung zum weiteren Ausbau initiieren sollten. Also, liebe Grüne - traut Euch!

  • 3
    2
    Nixnuzz
    26.02.2021

    "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!". War wohl mal der Ausspruch eines grün-roten Kanzlers.. Nur festzustellen: "Da ist zuviel Verkehr!" dürfen keine Strassen mehr gebaut geschweige denn alte Teilpläne der Wirklichkeit nachvollzogen werden? Während "Dreckschleudern" weniger werden, kommen andererseits die "schöneren Pkw's" in nahezu gleicher Anzahl auf die Strasse. Die Menge bleibt. Solange der Güter- und Warenverkehr nicht mehr innerorts zur Versorgung reicht sondern international sich austauscht, kriegen sie die Brummies nicht von der Strasse. Die Bahnkapazitäten sind seit Jahrzehnten ausgelastet und die entsprechenden Berechnungen Brummi/Bahn sind entnervend. Die Schiene kann nicht mehr. is' nich'. Weder steht das Investitionskapital noch die Landfläche zum Bau noch unwahrscheinlicher die Anlieger als Leidtragende zur Verfügung. Sorry - aber baut Strassen für "fliessenden Verkehr" und keine Ampel-gesteuerte "Stop-and-go-Ersatz-Nürburg-Ringe für Pkw- und Brummi-Driver!".

  • 17
    1
    Steuerzahler
    26.02.2021

    @lax123: „ Aber PKW sollten innerstädtisch verboten oder zumindest mit einer Pflicht zur Benutzung mit mehr als einer Person versehen werden.“
    Dagegen ist jeder utopische Roman ein Hochgenuss!
    Aber Sie können gerne Ihre Sachen am Stadtrand mit dem ÖPNV oder dem elektrischen Roller abholen und ich hoffe, Sie müssen mit Ihren Sachen nicht umsteigen. Aber ich befürchte, Sie gehören zu denen, die dann gerne als „verordnete Person“ in einem fremden Fahrzeug kutschiert werden möchten. Auf alle Fälle aber macht eine derartige weltfremde (zumindest heute noch) Diskussion eine sachliche Problemlösung sehr kompliziert, wenn nicht unmöglich.

  • 12
    2
    Lexisdark
    26.02.2021

    Wette Frau Katharina Weyandt, zeigen Sie mir doch bitte, wo es funktionierende Güterverkehrsstrecken auf der Schiene gibt, die Südwestsachsen mit Tschechien verbinden. Gab es da in letzter Zeit Zuwachs? Wie sind da die Eingriffe in die Natur? Leise sind Züge auch nicht.
    Die Antwort kann ich geben, da ist gar nichts passiert. Und das grüne Musterländle Baden-Württemberg ist in bestimmten Bereichen ganz hinten, so zum Beispiel bei der Erzeugung regenerativer Energie. Nix gegen Ideen, aber realistisch sollten sie sein. In Reichenhain und Adelsberg haben Sie und Ihre Partei schon mal richtig Stimmen eingebüßt.

  • 2
    16
    KulturJoseph
    26.02.2021

    Was man mit dem Geld alles im Bereich ÖPNV und Fuß- bzw. Radverkehr machen könnte... leider wird bei solchen Projekten immer sofort die "dafür-ist-kein-Geld-da"-Keule rausgeholt. Bei kostenintensiven Straßenbauprojekten hört man solche Stimmen hingegen komischerweise nie... Dabei führen neue Straßen eben nicht zur Entlastung, sondern zu mehr Verkehr wie verschiedene Studien festgestellt haben (bspw. bei Zeit zu lesen). In diesem Falle werden dann die Menschen in Adelsberg, Euba etc. darunter leiden.... Schade!

  • 5
    9
    HundG
    25.02.2021

    Da bei uns jede Nacht tausende LKWs durch unser Schlafzimmer fahren und wir deshalb letzte Nacht 3x mal das Fenster schließen müßten ... dieses Szenario wünsche ich keinem, nicht mal denen die heute nicht bereit sind darüber nachzudenken.

  • 20
    4
    994374
    25.02.2021

    An Lax123 & Co.:
    Fahrräder gibt es schon viel länger als Autos.
    Warum, glauben sie denn, haben sich letztere auf der ganzen Welt durchgesetzt?
    Doch wohl wegen gewisser Vorteile gegenüber Fahrrädern!

    „Aber PKW sollten innerstädtisch verboten oder zumindest mit einer Pflicht zur Benutzung mit mehr als einer Person versehen werden.“
    - Hallo Planwirtschaft 2.0 ! – Das erinnert mich an die Benzinsparfantasien einiger DDR-Funktionäre zu Anfang der 80-iger Jahre.

  • 19
    5
    Steuerzahler
    25.02.2021

    „... statt dessen die Produkte mehr in der Nähe beschafft werden, wo sie gebraucht werden.“
    Da sieht man wieder das Ausmaß grüner Träumerei! Sie können Ihre Wurst sicher beim Fleischer im eigenen Ort kaufen, falls er noch selbst welche herstellt. Aber ein an Technologien gebundener Betrieb muss die entsprechenden Güter an dem für ihn besten Ort einkaufen. Deshalb ist der kürzeste Weg der umweltfreundlichste Weg. Alles andere ist nur Begründung der üblichen Verbotspolitik und wie so oft fern jeder realistischen Technik und Logistik! Das sollte man Fachleuten überlassen.

  • 5
    18
    KatharinaWeyandt
    25.02.2021

    @Steuerzahler @Lexisdark Es gibt auch Pendler, welche die Strecke nutzen, klar.
    Aber der LKW-Verkehr wird zunehmen, wenn der Transport über diese Strecke einfach billiger wird. Was entscheidet über eine Strecke im geschäftlichen Bereich - das sind die Kosten. Eine kürzere Strecke ist umweltfreundlicher, aber nicht so wenn die Strecke gar nicht gefahren wird und statt dessen die Produkte mehr in der Nähe beschafft werden, wo sie gebraucht werden.

  • 18
    4
    sunhiller
    25.02.2021

    Sehr geehrte Frau Katharina Weyandt,
    ich hatte es Ihnen schon einmal geschrieben (Thema Enteignung), Sie werden jetzt vor der Bundestagswahl mit Ihren Kommentaren zwar Ihre eigenen Wähler erreichen,
    aber mit den "immer dagegen" Parolen keine neuen Wähler finden.
    Mit freundliche Grüßen
    sunhiller

  • 21
    4
    Steuerzahler
    25.02.2021

    Leider ist mein erster Kommentar der Kontrolle zum Opfer gefallen. War wohl zu deutlich.
    @KatharinaWeyandt: Also Ihrer Meinung nach fahren LKW und PKW auf Grund dessen, weil es eine Straße von a nach b gibt? Ich dachte immer, sie fahren, weil Güter oder Menschen von a nach b geschafft werden müssen und nutzen dabei die beste, kürzeste und damit umweltfreundlichste Verbindung? Was haben die Grünen bisher an WIRKSAMEN Beitrag geleistet und damit bewirkt, dass Verkehr auf die Schiene gebracht wurde? In Chemnitz zum Beispiel?

  • 14
    3
    Lexisdark
    25.02.2021

    @KatharinaWeyandt Sie liegen falsch, wenn Sie glauben, dass es mit dem Ausbau noch schlimmer wird. Es sind nicht nur die Lkw, die den Südring in der Verlängerung bis zur Dresdner Straße und später bis zur Frankenberger sehnlichst erwarten können. Pendler nutzen die Verbindung mit Sicherheit auch, sobald sie da ist. Ich bin auch regelmäßig die Strecke über Walter Klippel und Weißer Weg gefahren, derzeit geht's halt durch Gablenz und Sonnenberg. Für Lkw nicht möglich, für Pendler auch eher ungünstig, Anwohner sind auch wenig begeistert. Ich bin Anwohner von Südring und B174 und finde die Geräuschkulisse nicht störend, meine Freundin wohnt direkt Frankenberger Straße, das ist extrem.

  • 6
    26
    KatharinaWeyandt
    25.02.2021

    Hier sind schon viele Argumente ausgetauscht worden. Ich möchte noch mal zwei zu bedenken geben:
    1. Der LKW-Verkehr aus Tschechien würde mit Sicherheit zunehmen, wenn den Logistikern hier eine neue schnellere Verbindung geboten wird. Das erleben die Anlieger der ausgebauten Zschopauer Straße. Dieser Effekt, dass insgesamt mehr Verkehr entsteht und nicht vorhandener Verkehr abgeleitet wird, war zu Anfang der Planungen noch nicht so einberechnet.
    2. Auch die Anwohner der Walter-Klippel-Straße und der Stichstraßen (eine heißt "Stiller Winkel") machen einen zweifelhaften Tausch: Statt Verkehr vor dem Haus dann eine Bundesstraße 100-250 Meter hinter den Gärten.

  • 22
    4
    Lesemuffel
    25.02.2021

    Guggen Sie doch mal in vergleichbare westdeutsche Städte. Da können Sie sehen, was moderne Verkehrsinfrastruktur ist, da sind Umgebungen einfach da, weil sie notwendig sind und es gibt Radwege, die den Namen verdienen. Chemnitz? Ampeln und Stückwerk, Zustand wie vor dreißig Jahren.

  • 8
    21
    GuggstDu
    25.02.2021

    17 Jahre Große Koalition und Autolobby bringen es nicht fertig, Schiene zu fördern. Eher werden immer mehr Gleisanschlüsse gekündigt ... LKW auf Schiene ist nicht unrealistisch auch auf bestehenden Strecken. Für die täglichen Pendler ist der Südring doch viel zu weit draußen, stattdessen erhöht sich der Verkehr z.B auf der Augustusburger Straße. Die Pendler aus Niederwiesa, die in der Stadt arbeiten, fahren nicht extra über den Ring. Und die Menschen in Euba und Ebersdorf werden sicher auch nicht begeistert seid. Vom dringend gebotenen Naturschutz mal ganz abgesehen.

  • 29
    5
    sf64
    25.02.2021

    Das Zitat der Dame „Der Zeisigwald ist unser Danni.“ sagt doch alles.
    Die wollen hier auch mal richtig Rambazamba machen.

  • 15
    1
    j35r99
    25.02.2021

    Ich habe noch einen Stadtplan von 1932. Darin ist der Südring schon komplett vormarkiert.
    Übrigens befand sich am jetzigen Spitzenheizwerk Chemnitz Süd eine Brücke unter der Bahnlinie.Dort sollte mal der Südring durchführen.
    Für uns Kinder war das unerklärlich.
    Es hatte aber auch seinen Vorteil. 1954 haben wir nach Schulende in der Altchemnitzer Schule die ersten "Dampfnudeln" ausprobiert. Ich glaube, die hießen damals Muck.

  • 42
    1
    macxs
    25.02.2021

    Ich kann das gerade nicht nachrechnen, ob die gesparten km jedes PKW, der die neue Abkürzung nimmt, irgendwann den eingesetzten Aufwand an CO2-Emmissionen beim Straßenbau überholen. Vorstellbar wäre es.
    Soweit mir bekannt ist, soll der Südring auch nicht direkt durch den Zeisigwald gehen, sondern über jetzt schon genutzte Kulturflächen (Felder) und den Zeisigwald maximal streifen. Ich kann die Argumentation deshalb ebenfalls nicht nachvollziehen. Für mich klingt das nach Bundestagswahlkampf um Wähler unter den grünen Hardlinern. Das kann ich nicht ernst nehmen.

    Durch den Ausbau wird sicherlich auch der westliche Teil des Südrings etwas entlastet, insbesondere an der Stollberger, wenn die LKWs aus Tschechien dann auch über die Auffahrt Ost auf die Autobahn fahren können.

  • 63
    6
    NeuErzgebirger
    25.02.2021

    @Lax123: Ich bin auch für den Schutz von Natur und Umwelt. Aber wenn ich mir diese abgefahrenen, weltfremden allgemeinen Forderungen der grünen Führungsriege so ansehe, dann bin ich gern ein „Ewiggestriger“.

  • 59
    5
    Lisa13
    25.02.2021

    lax123@

    Ich glaube Sie wissen gerade nicht was sie hier geschrieben haben ...denken Sie nicht an die vielen Arbeitnehmer die auf ihren PKW angewiesen sind ...wem haben wir das pendeln weit über 100 km täglich zu verdanken ...jeglicher Berufsverkehr wurde nach der Wende zerschlagen...warum einen Betriebsbus ...wir hatten in unserem Betrieb 6 Tagschicht Buse , und im Schichtverkehr in etliche Richtungen Busse fahren ...und eine günstige Bahnverbindung...heute müssen alle mit dem privaten PKW zur Arbeit fahren ..und sie schreiben ....so einen Quatsch

  • 33
    4
    gelöschter Nutzer
    25.02.2021

    Sie wissen nicht, was Sie reden. Neben der Spur und der Realitäten ...

  • 69
    4
    FromtheWastelands
    25.02.2021

    Unverständlich warum die Grünen hier auf einmal querschießen, jeder der regelmäßig vom Norden der Stadt in den Süden muß weiß das die Verlängerung notwendig und überfällig ist um die Innenstadt vom Durchgangsverkehr zu entlasten.
    Das dabei Eingriffe in die Natur erfolgen müssen ist nun mal leider notwendig und gefällt mir auch nicht sonderlich, aber man kann ja die Strecke so führen das die Schäden so gering wie möglich sind und im Gegenzug Straßen, die nach dem Bau entlastet sind rückbauen, verkleinern und begrünen.
    Die Begründung wirkt bemüht, unlogisch und an der zukünftigen, städtebaulichen und verkehrstechnischen Entwicklung vorbei gedacht, als hätte jemand gesagt "Wir meckern jetzt mal gegen ein großes Verkehrsbauprojekt, egal wie notwendig oder sinnvoll, weil gehört ja zum Markenkern und, äh..., muß ja irgendwie." Und der Bezug zum Danneröder Forst wirkt geradezu lächerlich, sinnloser Autobahnbau dort, notwendiger Straßenbau hier.

  • 64
    13
    898188
    25.02.2021

    Engstirnig und Realitätsfern. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

  • 18
    94
    lax123
    25.02.2021

    Wir brauchen definitiv keine neuen Straßen sondern weniger Autos.
    Und damit meine ich nicht LKW. Die müssen die Waren verteilen. Aber PKW sollten innerstädtisch verboten oder zumindest mit einer Pflicht zur Benutzung mit mehr als einer Person versehen werden.
    Aber das dauert wohl noch ein paar Jahre bis auch der Letzte aus seiner Komfortzone kommt.
    Her mit den roten Daumen, liebe Ewiggestrige :)

  • 73
    27
    OmaundOpa
    25.02.2021

    Tja, so sind sie, die Grünen... wir sollen alle Fahrrad fahren oder Laufen und Waren mit dem geliehenen Lastenfahrrad transportieren. Egal wo wir wohnen und wie alt wir sind. Dann noch vegan ernähren und keine Energie verbrauchen. Schöne grüne Traumwelt! Ach ja, natürlich noch gendergerecht sprechen usw.

  • 65
    0
    fp112
    25.02.2021

    Her Zschocke sieht die Lage wahrscheinlich realistischer als andere Vertreter seiner Partei. Natürlich ist der Neubau von Straßen ein ernster Eingriff in die Natur, deshalb sollte man sich darüber schon sorgfältig Gedanken machen und nicht in neuen Straßen unbedingt die Lösung aller Verkehrsprobleme suchen.
    So wie der Südverbund aber aktuell eben kein Verbund ist,, kann der Zustand so nicht bleiben

  • 26
    46
    RingsOfSaturn
    25.02.2021

    @Mike1969: ich wusste gar nicht, dass die Straße deine Heimat ist... Aber Spaß beiseite - Anwohner der betroffenen Ausbaugebiete werden deine Aussage wohl nicht teilen, wenn man davon ausgeht, dass sie nach dem Ausbau ähnlich belastet werden wie diese am bisherigen Ende an der Neefestraße.

    Ich bin bei dem Thema zwiegespalten: einerseits verbringt meine Frau eine Menge Zeit im Stau auf dem Südring, von daher wünsche ich mir dass es da schneller geht. Andererseits bewirken mehr Straßen auch mehr Verkehr, hier befürchte ich vor allem eine Beipass Wirkung um die Autobahn - die dafür eigentlich gedacht ist - für es. Gesamten Verkehr aus Richtung Gebirge, mit allen negativen Konsequenzen für die neu betroffenen Anwohner.

  • 98
    4
    fnor
    25.02.2021

    Ja, mehr Straßen bringen mehr Verkehr. Vorallem der Ausbau der B174, als Teil der Autobahn-Verbindung von Leipzig über Komotau bis Prag, hat bereits und wird auch zukünftig eine Verkehrszunahme bewirken. Diese aber auf dem bereits bestehenden Südring. Der Südring Richtung Osten ist aber mehr für das tägliche Pendeln zur Arbeit wichtig als für den Fernverkehr. Diese Pendelei findet bereits jetzt statt, allerdings über schmale Straßen direkt vor der Haustür von Anwohnern. Selbst ein pro Richtung einspuriger Südring mit Tempo 50 wäre eine wesentliche Verbesserung für beide Seiten. Vor allem da Alternativen fehlen. mit dem ÖPNV brauche ich vom Südring (z.B. am ACC) nach Niederwiesa 45 Min und nach Lichtenau über 1 Stunde. Mit dem PKW schafft man beides in 20 Minuten. Statt Bundeswahlkampf zu machen, sollten die Grünen als Teil der Regierung in Sachsen, den ÖPNV für Chemnitz voranbringen. Dem Klima ist es egal, ob ein PKW Treibstoff auf dem Südring oder in einer 30-er Zone verbrennt.

  • 108
    7
    Lexisdark
    25.02.2021

    Mit manchen Themen und Aussagen der Grünen im allgemeinen kann ich eigentlich gut klar kommen. Was aber die Partei in Chemnitz für dämliche Einfälle hat, lässt einen nur mit dem Kopf schütteln. Der Südring soll ja entlastet werden auf der bisherigen Strecke. Und wenn man den Schwerlastverkehr aus Tschechien kommend nicht deutlich reduziert, wird es nicht besser. Euba, Adelsberg und andere Stadtteile warten schon zu lange darauf. Und es gibt ja schon einen abgespeckten Südring. Völlig daneben von den Grünen.

  • 104
    34
    Mike1969
    25.02.2021

    Gut zu Wissen, dass die Grünen Chemnitz nicht mehr puschen wollen. Das werde ich gleich mal verteilen, damit alle wissen - "Grüne" darfst Du auf keinem Fall wählen, wenn Deine Heimat Dir wichtig ist! Danke für diese ehrliche Offenbarung!

  • 146
    9
    Also
    25.02.2021

    Ich hoffe, die Grünen setzen sich mit dieser Denkweise nicht durch. Zu glauben, dass der Autoverkehr in den nächsten Jahren drastisch einbricht und deshalb Umgehungsstraßen keine Notwendigkeit mehr haben, ist naiv. Vielleicht sollte man hier auch bedenken, wie lange schon auf die Anbindung an den Osten der Stadt gewartet wird und wie viele Anwohner der Walter-Klippel-Straße und Eubaer Straße in Gablenz schon lange Zeit einen Durchfahrtsverkehr direkt vor ihrer Haustür ertragen müssen, weil der Südring in 30iger-Zonen endet. Man muss sich auch mal entscheiden, ob man den Verkehr aus der Stadt raus haben oder liebe die Umfahrung des Stadtkerns blockieren möchte.