Rathaus prüft für Lärmschutz Tempolimit auf der neuen B 174

Eine Bürgerinitiative aus Kleinolbersdorf-Altenhain hat die Verringerung der Höchstgeschwindigkeit auf 70 Kilometer pro Stunde beantragt. Denn an der Strecke sei es zu laut.

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21Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    gelöschter Nutzer
    24.03.2014

    @Jothade
    Leider sind Ihre Ausführungen nur Redundanz.

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    Jothade
    24.03.2014

    Zitat Neinsager:
    "Wenn Sie alle Fragen richtig beantworten, verstehen auch Sie meinen vorhergehenden Kommentar."

    Ob ich etwas richtig oder falsch beantwortet habe, wird sich Ihrer Fragestellung nach nicht durch Sie beantworten lassen - aber das habe ich eingangs bereits erwähnt.

    Um so mehr habe ich - kann ja sein, dass ich da ä bissl auf dem Holzweg bin - immer noch nicht verstanden, was die Aufz" um Lärmscutzählungen Ihrerseits mit den sächsischen und den Politikern aus Chemnitz zu tun hat.
    Außerdem weiß ich auch nicht, woraus und auf wen Sie Ihre tolle These der "selbst ernannten Experten" beziehen.

    Das dürfte hier auch den Rahmen sprengen - hier ging es ja "nur" um Lärmschutz..

    Gehen Sie positiv ran, verdächtigen Sie bitte keine Falschen!
    Kritik ist gut - falsche Verdächtigung oder Behauptungen aber bringen keinen weiter!

    ... und gehen Sie wählen! ;-)

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    Jothade
    24.03.2014

    Zitat Neinsager:
    "Warum gibt es ein Urteil zum Lärmschutz am Südringstunnel?
    Warum gibt es jetzt beim Bau Zschopauer 3 Monate Verzug, trotz Winterausfall?"

    Das sind meiner Ansicht nach Fragen, die den Fachleuten dafür gestellt werden sollte.
    Also: Ran an Ihre Politiker vom Stadtrat oder an die OB! Die Fachleute vom Tiefbauamt werden sicherlich die fachlich korrekte Antwort zuarbeiten.

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    Jothade
    24.03.2014

    Zitat Neinsager:
    "Warum ist der Überflieger viel teurer und gepfuscht?"

    Genauso, wie der Bau des "Überfliegers mit Unterführung" nicht nur drei, vier Monate gedauert hat, wäre eine Erklärung nicht in drei, vier Sätzen abgetan!
    Es wäre auch vermessen von mir, wenn ich behaupten würde, dass ich alles Grundlegende hierzu wüsste: Ich bin kein Bauingenieur - und Sie wohl auch nicht.
    Und so ein Riesen-Bau kann wirklich nicht mit dem - relativ - kleinen Umfang eines Eigenheimbau-Vorhabens verglichen werden. Sie haben aber bestimmt schon in der Presse und im Fernsehen verfolgen können, wie viel da für die Bauherren schief gehen kann und schon schief gegangen ist.

    Vielleicht doch einzelne Punkte:

    a)
    Baupreise sind nicht feststehend und orientieren sich an Krisen und Glanzzeiten: Gibt es weniger Aufträge, unterbieten sich die Bauunternehmen, teilweise nur dafür, um für ihre Mitarbeiter Arbeit zu haben und nach Bauabschlusss die Krisenzeit möglichst mit ner "schwarzen Null" hinter sich zu bringen.

    Die Stadt Chemnitz als "öffentlicher Autraggeber" muss sparsam mit öffentlichen Mitteln umgehen. Deshalb bekommen die Bauämter vom Stadtrat und vom Kämmerer nur so viel Geld zugebilligt, wie es laut aktueller Planung aufgrund aktueller Marktpreise kosten darf.
    Wenn nun in Krisenjahren die Preise "unten" sind und daraufhin geplant wurde, und dann kommen - teilweise nicht voraussehbar - "fettere Wirtschaftsjahre", dann wundern sich einige Außenstehende, wieso plötzlich alles am Bau teurer wird.
    Also reicht dann die "geplante Summe nicht"!
    Und bei den "Bocksprüngen" der Preise im Tiefbaugeschehen können das für ein Projekt von ehemals 20 Mio EUR, dann auf 18 Mio EUR heruntergeschätzt, im Ende 24 Mio EUR werden.

    Ein Bauingenieur hat mir mal gesagt, dass eine gute Planung IMMER mind. 10 % Kostensteigerung einplanen muss.
    Das kannste aber keinem Fördermittelgeber so verklickern, der streicht bei Bauzuschüssen solche "mögliche Kostensteigerungen" raus! Und da ergeben sich schon die ersten Finanzprobleme..

    b)
    Solche Riesen-Projekte können nicht bis in die letzte Schraube vorausgeplant werden und manchmal ergeben sich während dem Bau bestimmte aktuelle Erfordernisse, wegen denen etwas vielleicht umgeplant und neu berechnet werden muss. Damit fängt man sich teils gravierende Kostensteigerungen ein.

    Und wenn bei so ner Ausschreibung ein Unternehmen diese gewinnt, welches im Baugeschäft wegen seiner "Gewitztheit im Erfinden von neuen Kostenstellen" schon verschrien ist, dann siehts mau aus. Es soll Unternehmen geben, die extra Bauingenieure einstellen, die sich die Planung zur Brust nehmen und mögliche Planungereimtheiten im Vorfeld schon so kalkulieren, dass sie die Ausschreibung durch niedrige Preise gewinnen und dann über Nachträge doppelt bezahlen lassen.

    Leider haben dann einige dieser Unternehmen die Angewohnheiten, eingebaute verzinkte Schrauben zum Preis von vergoldeten abrechnen zu wollen - und leider geben denen deutsche Gerichte später auch noch recht... Wie bereits gesagt: Es gibt wohl kein größeres Projekt über mehrere Baujahre, was wirklich bis in die letzte Schraube durchgeplant und auch so gebaut werden kann!

    ... warum bei diesem Projekt für das teure Geld teilweise Pfusch gebaut worden sein soll, entzieht sich meiner Kennntnis.
    Soviel ich weiß, wurde der Bau durch stadteigene Bauingenieure überwacht.
    Wie sowas abläuft und funktioniert, weiß ich nicht. Das sind für mich als "Schuster artfremde Leisten" ;-)

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    Jothade
    24.03.2014

    Zitat Neinsager:
    "Warum wurde der Blitzer an der Neefestraße/Messe wieder abgebaut?"

    Das wurde für die Verkehrssicherheit so entschieden, habe ich gehört.
    Grund war wohl das vielmalige Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern, die zum Einen vor der LSA "in die Eisen gestiegen" sind, obwohl es noch nicht nötig war und von Nachfolgern, die keinen Sicherheitsabstand einhielten und den "Ankernden" vor ihnen das Blech an den Fahrzeughecks umarbeiteten.

    Meine persönliche Meinung:
    Ich hätte die Rotlicht-Überwachung dort stehen lassen.

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    Jothade
    24.03.2014

    Zitat Neinsager:
    "Fahren Sie doch einmal ... über den neuen Kreisverkehr Wolgograder/Schreiterstraße.
    Beantworten Sie danach bitte die folgenden Fragen:

    Wo ist in Chemnitz die Grüne Welle?"

    Also ehrlich, mein Lieber!
    Was hat ein Kreisverkehr mit der "Grünen Welle" zu tun??

    Lästernd würde ich jetz sagen: Warten Sie bis zur Ankunft des Meeres in Chemnitz, da haben Sie "grüne Wellen" (oder schlammigbraune..?)!

    Ich kann Ihnen aber andeuten, warum an DIESER Stelle ein Kreisverkehr gebaut wurde:
    Unsere europäischen nachbarn machen es vor und bauen eine Kreuzung nach der anderen zum Kreisverkehr um. Das kostet genauso viel, wie eine Kreuzung mit Lichtsignalanlagen (LSA).
    Der Unterschied kommt dann bei den Unterhaltungskosten: Ein Kreisverkehr braucht für seine Fahrbahn irgendwann zwar ebenfalls eine neue Verschleißdecke, aber keine neuen Masten und keine Elektronik für die Lichtzeichen! Außerdem werden die gesamten Kosten für den Betrieb der LSAs gespart, und das ist für den stetigen Energieverbrauch ne Menge Holz!!
    Genauere Aussagen dazu können Sie von den Stadtrats-Mitgliedern des Planungs, Bau- und Umweltausschusses der Stadt Chemnitz in deren Sprechstunden erfahren - oder Sie wenden sich an die Pressestelle der Stadt. Was die nicht wissen, lassen sie sich von den Fachämtern (hier: Tiefbauamt) zuarbeiten.

    Ansonsten kann ich - in Bezug auf die "Grüne Wellle" auf den Straßen der Stadt nur das wiederholen, was die FP oder die Stadt bereits schon veröffentlicht hatten:
    Der Umbau der LSA in der Stadt erfolgt grundsätzlich mit dem Ziel der Bevorrechtigung des öffentlichen Nahverkehrs gegenüber dem privaten Fahrverkehr.

    Sofern Sie hier "warum" fragen sollten, hier die Antwort:
    In einen Bus oder eine Bahn passen ...zig Personen. In einem Auto fährt zur Berufsverkehrszeit meist nur eine(r).
    Ein Bus/eine Bahn ersetzt also ...zig Autos. Wenn die dann noch bevorzugt fahren können ergibt sich dann für die "Öffentlichen" ein Zeitvorteil -> steigende/stärkere Auslastungen -> geringere Kosten, die von den Kommunen gedeckt werden müssen -> mehr Geld für andere Projekte zugunsten der Einwohner ->>> geringere Luftbelastungen, weil mehr private Fahrzeuge stehen bleiben.

    ..ok?!?

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    Jothade
    23.03.2014

    ..ach herrjeh!
    Hier will einer es genau wissen: Bei einzelnen Ihrer Fragen kann ich ggf. etwas zur Aufklärung Ihrer Fragen beisteuernden, aber:

    Ich bin nicht Jesus und mir wächst auch kein Gras aus der Nase!

    Sprich: Sie sollten doch schon mal Ihre Fragen in der "Bürgerfragestunde" bei unserer Oberbürgermeisterin stellen. Oder den Chemnitzer Kommunalpolitikern - SIE sind es ja vor allem, die Sie angreifen, gelle?!?

    ...was ich allerdings nicht herausgefunden habe, ist der Zusammenhang zwischen dem Busfahren auf der Wolgograder über den neuen Kreisverkehr und dem Rotlicht-Überwacher auf der Neefestraße.
    Oder den Mehrkosten am Überflieger.
    Oder dem Bauverzug auf der Zschopauer Straße.
    ...Sie auch nicht? *schmunzel*

    Vielleicht sollten Sie auch schlicht und einfach aufhören, hinter jeder nicht unbedingt voll positiv für Chemnitz ausgehenden Sache das Versagen "sächsischer und Chemnitzer Politiker und deren ... Experten" zu sehen!

    Ein wenig "Verschwörungstheorie" ist ja mal nicht schlecht, ich vermute aber stark, dass Sie - egal wo und wie tief Sie buddeln - keine Area 51 in Chemnitz finden
    *weiterschmunzel*


    Also, seien Sie stark und gehen Sie mal auf IHRE Politiker zu!
    Die können Sie beruhigt fragen, die sind für Sie da!
    Und dann gehen Sie demnächst zur Wahl und bestimmen bitte, welche für Sie regional wichtige Personen die nächsten 5 Jahre im Stadtrat und im Landtag sitzen (und für Sie was tun) sollen!

    Abschließend kommme ich "oben" auf Ihre Fragen zu sprechen.

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    gelöschter Nutzer
    23.03.2014

    @Jothade
    Fahren sie doch einmal selbst!!! mit dem LKW oder dem Bus über den neuen Kreisverkehr Wolgograder/Schreiterstraße.
    Beantworten Sie danach bitte die folgenden Fragen:
    Wo ist in Chemnitz die Grüne Welle?
    Warum wurde der Blitzer an der Neefestraße/Messe wieder abgebaut?
    Warum ist der Überflieger viel teurer und gepfuscht?
    Warum gibt es ein Urteil zum Lärmschutz am Südringstummel?
    Warum gibt es jetzt beim Bau Zschopauer 3 Monate Verzug, trotz Winterausfall?
    Warum hat der Asphalt im Neubau der Chemnitzer Straße nach einem Jahr schon wieder Risse?
    Wenn Sie alle Fragen richtig beantworten, verstehen auch Sie meinen vorhergehenden Kommentar.

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    Jothade
    22.03.2014

    Jeder Kommentator hier kann grundsätzlich seine Meinung zum Besten geben - auch wenn sie nicht für alle bestens ist.

    Ich bitte um Verständnis, wenn ich hier auf zwei Kommentare etwas näher eingehe:

    Zitat Neinsager:
    "Das eigentliche Problem sind die sächsischen und Chemnitzer Politiker und deren selbsternannte Experten."

    Nicht nachvollziehbar, diese Äußerung!
    ...und deren innewohnenden Beleidung!

    Bitte, welches Problem werfen die "Politiker und deren selbsternannte Experten" auf?

    Zitat MeyerPM..:
    "Die Anwohner sollen froh sein, dass sie keine Straßenausbaubeiträge zahlen müssen!"

    Zum Einen:
    Wenn Sie sich mal mit der rechtlichen Grundlage zur Erhebung von Straßenausbaubeiträgen befassen, werden Sie wahrscheinlich feststellen, dass Ihre Äußerung hier fehl am Platz ist - schon allein deshalb, weil Chemnitz - als Wahlgeschenk der jetzigen OB bei ihrer Erstwahl - keine Straßenausbaubeiträge erhebt!
    Meines Erachtens wäre deren Erhebung bei den finanziellen Verhältnissen der Stadt Chemnitz zwar zwingend nötig (vor allem deshalb, weil bei staatlichen Zuschüssen für den Bau von Straßen in innerörtlicher Lage dieser IMMER von der Bewilligungsbehörde abgezogen wird), aber Chemnitz kann in DIESER Sache ja selsbt entscheiden, ob sie hierfür das Geld zum Fenster hinaus wirft.

    Zum Anderen:
    Auch wenn das Argument bezüglich der Geschwindigkeit von LKWs für mich an den Haaren hergezogen ist, stellen die Bügerinitiativen eine der wenigen noch vorhandenen Strukturen der "Demokratie von Unten" dar und sollten Ihren Respekt verdienen!

    Hier haben sich einige unzufriedene Bürger zusammengefunden, um - die für sie ärgerlichen Umstände - zur Sprache zu bringen. Und das ehrenamtlich und ohne "Geschmäckle", wie sich das die 'gelbe Bauchtanzgruppe' bei der vorletzten Bundestagswahl in punkto Umsatzsteuer bei Hoteliers erlaubten.

    Und WENN die Probleme tatsächlich den geltenden Rechtsnormen widersprechen, dann hat die zuständige Behörde die verdammte Pflicht, diese rechtswidrigen Umstände in Ordnung zu bringen!

    ...oder sind Sie da anderer Auffassung?!

  • 2
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    Jothade
    22.03.2014

    Zitat:
    "Auch ein Schreiben der Bürger an Ministerpräsident Stanislaw Tillich blieb erfolglos."

    ... irgendwie erinnert mich diese Meldung daran, dass zu "anderen Zeiten" viiieeele Leute sich "vertrauensvoll" mit einer "Eingabe" an den Staatsratsvorsitzenden gewand haben *feix*
    Soll ja manschmal als Erlass "von OBEN" Wunder bewirkt haben...

    Glücklicherweise sind auch Staatsratsvo... ..ääähhh.. neudeutsch: "Landesväter" an deutsches Recht gebunden ;-)
    Allerdings SOLL es da Leute geben, die da "Kraft ihrer Wassersuppe" und Machtposition schon mal hier und da nen Anruf tätigen, der "nicht mit rechten Dingen" zu tun hat.

    ...da soll es mal den Bundespräsidenten gegeben haben, der sogar ner Zeitung am Telefon gedroht haben soll, wenn die was über ihn veröffentlichen...

  • 3
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    Jothade
    22.03.2014

    Zitat:
    "...war es den Anwohnern um Nachbesserungen an Schallschutzwänden und -wällen gegangen, die im Bereich ihrer Siedlungen unzureichend seien. LD und Lasuv berufen sich jedoch darauf, dass die Schallschutzvorkehrungen so errichtet wurden, wie sie auf Grundlage vorheriger schalltechnischer Berechnungen im Planfeststellungsbeschluss vorgesehen waren."

    Es gibt im Handel sowas wie "Lärmpegel-Messgeräte" - für Jedermann zu angemessenen Preisen käuflich zu erwerben.
    Und es gibt sowas wie Normen - die Planer können deren Einhaltung in einer bestimmten Entfernung von der Straße berechnen.

    Also wäre es doch bestimmt möglich, von den lieben Anwohnern oder deren Vertreter - oder in Recherche deren FP-Redakteure - mal nachzumessen, ob die zulässigen Lärmpegel an den Wohnhäusern eingehalten oder überschritten werden?!?

    Ich glaube kaum, dass die Planer sich bei den Lärmschutzmaßnahmen verrechnet haben.
    Und wenn doch, dann dürfte die Chemnitzer Verkehrsbehörde kaum erst längere Zeit davon überzeugt werden müssen, den Forderungen mit geeigneten Festlegungen Geltung zu verschaffen!

  • 2
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    Jothade
    22.03.2014

    Dass die FP schnell mal sich ein paar "Aufschreier" her nimmt, um marktschreierisch vermeindliche Probleme an den "Pranger" zu stellen, ist ja nun - leider - hinlänglich bekannt (ich verstehe zwar nicht, warum die FP der Boulevard-Presse unbedingt Konkurrenz machen will..).

    Allerdings enttäuscht mich hier Herr Brandenburg mit der eigenkommentarlosen Übernahme der "festgestellen 120 km/h"!
    Eine Nachfrage zu bisherigen Messergebnissen von der Polizei (die ich selbst schon dort beim Messen sah) oder des Chemnitzer Ordnungsamtes (habe ich persönlich noch nicht dort in Aktion gesehen) hätte sicher NACHWEISLICH bereits die 120-km/h-Behauptungen ad absurdum geführt!

    Man sollte allerdings das subjektive Empfinden eines (Fast-)Jeden erwähnen, der da meint, dass große und laute Fahrzeuge auch rasen würden.

    LKWs in Richtung Zschopau?
    Wenn die leicht bergan die erlaubten 80km/h schaffen, sind die gut!

    LKWs in Richtung Chemnitz?
    In Deutschland zugelassene LKWs haben - soweit ich gehört habe - einen Geschwindigkeitsbegrenzer drin. Also wenn die bergab ne 100 laufen, wird das das Höchste der Gefühle sein!

  • 3
    3
    SRMobile
    22.03.2014

    Ich befürchte nur, dass die BI mit Ihrer Forderung durchaus Chancen bei der Behörde dieser Stadt hat. Wir sprechen da aus eigener Erfahrung. Unsere Firma auf der Annaberger Strasse hat aller 3 Wochen den Lärmschutzpegel für 2 Stunden voll ausgeschöpft ( bei Verladearbeiten ), das wiederum hat einen arbeitssuchenden Nachbarn in seiner Mittagsruhe gestört. Die Beschwerde hatte bei der Stadt Erfolg, wir dürfen nun nicht mehr auf unserem Grundstück verladen. Von Seiten des Umweltamtes sind die abenteuerlichsten Begründungen ins Feld geführt worden, es Gipfelte dann in den Vorschlag " Sie können sich doch ein anderes Grundstück am Rande der Stadt suchen". Ab da war uns klar, dass in dieser Behörde mächtig was schief läuft, siehe auch Weltecho, Atomino oder zuletzt die Ampelanlagen für die Blinden, alles in Bezug zum angeblichen Lärmschutz. Hier werden die Befindlichkeiten einzelner Personen viel zu hoch gewichtet, Hauptsache, die Gewerbesteuer ist mit die Höchste in Sachsen.
    Aber zurück zum Thema: ein LKW kann überhaupt keine 120 kmh fahren, die sind bei max. 89 kmh abgeregelt, da bringt eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 70 kmh im Bezug auf Lärm recht wenig bzw. nichts.
    Wir wohnen selbst an der Zschopauer Strasse und sind sehr froh über das neue Stück der B174, da kann auch jeder sehen, dass mit Lärmschutzmaßnahmen nun wirklich nicht gespart worden ist.
    Sollten die Beschwerdeführer aber Erfolg haben, da kann im Nachgang gleich die Baugenehmigung für weitere stationäre Blitzer mit beantragt werden.......

  • 4
    0
    Purzl
    22.03.2014

    Also wenn die BI ernst genommen werden will, sollte sie aufhören von LKWs mit 120 km/h zu fabulieren. Das ist technisch auf (legalem Wege) unmöglich.

  • 5
    0
    Suedbahnhof
    22.03.2014

    Der Kommentar #1 hat bereits exakt meine Gedanken zu dieser Schlagzeile wiedergegeben.

    Interessant ist jedoch fuer mich, wie schnell sich die Stadt hier zur 'Pruefung etc' der Hoechstgeschwindigkeit aeussert, nur weil eine Buergerinitiative einen Artikel in die Zeitung gestellt hat.

    Der bahnseitig angekuendigte Viaduktabriss wird seitens der Stadt kommetarlos hingenommen, obwohl die Petition dagegen mehr Leute gezeichnet haben, als in Kleinolbersdorf-Altenhain insgesamt wohnen.

  • 4
    1
    MeyerPM2013
    22.03.2014

    Dito: Wenn jeder auf Grund irgendwelcher persönlicher Befindlichkeiten seine Bürgerinitiative gründen kann und dann auch noch Gehör findet, dann wird Deutschland ein Flickenteppich aus "Schrebergartenmentalität" - wie in früherer Kleinstaaterei. Die Anwohner sollen froh sein, dass sie keine Straßenausbaubeiträge zahlen müssen! Liebe Verwaltung, prüft den Antrag bitte, bitte objektiv und ohne jedwede Beeinflussung dieser (lautstarken) Minderheit!

  • 7
    0
    Deluxe
    22.03.2014

    Im Übrigen möchte ich mal um den Beweis dafür bitten, daß Lastzüge mit sagenhaften 120km/h auf der neuen Trasse unterwegs sind.

    Das ist hanebüchener Unsinn, denn kein normaler Lastzug schafft diese Geschwindigkeit ohne den Begrenzer außer Kraft zu setzen. Hier wird m.M.n. von der Bürgerinitiative glatt gelogen, um die eigenen Interessen mit größtmöglichen Horror-Szenarien zu unterstreichen.

    Unter diesen Umständen lohnt es sich gar nicht erst, auch nur darüber nachzudenken dort irgend etwas zu ändern. Sollen die Leute von der BI erstmal bei der Wahrheit bleiben...

  • 5
    0
    ramon
    22.03.2014

    Das Geld für Lärmschutzwände sollte man lieber in Elektrofahrzeuge oder die entsprechende Infrastruktur investieren.

  • 4
    2
    PeKa
    22.03.2014

    Die Leute aus dieser Bürgerinitiative gehören sicher zu denjenigen, die nicht schnell mal in ihrem Unternehmen oder bei irgendeinem Kunde sein müssen, sondern die über Zeit ohne Ende verfügen.

  • 2
    2
    gelöschter Nutzer
    22.03.2014

    Es ist ein schlechter Witz!
    Ein Fahrzeug, welches nur noch 70 km/h fährt, verbleibt länger auf der Wegstrecke und verursacht länger Lärm. Man muß einfach den Beweis antreten, daß der Lärm bei 100 km/h höher ist als bei 70 km/h.
    Ich kann die Betroffenen verstehen, frage mich aber warum sie in der Planungsphase offensichtlich nichts unternommen haben.
    Eine gute Alternative wäre jetzt auch das Wohnen in der Innenstadt.
    Das eigentliche Problem sind die sächsichen und Chemnitzer Politiker und deren selbsternannte Experten.

  • 11
    0
    Deluxe
    22.03.2014

    Tempo 70?
    Das klingt nach einem schlechten Witz...
    Da hätte man die neue Trasse gar nicht erst bauen müssen, sondern weiter auf der mittelalterlichen B174 entlangschleichen können.

    Die neue B174 einzige zeitgemäße Verbindung in Richtung Erzgebirge - und dann solche Forderungen...es darf nicht wahr sein.
    Weil LKW zu schnell fahren, sollen alle Fahrzeuge auf Tempo 70 beschränkt werden. Das entspricht doch nichtmal ansatzweise dem Gebot der Verhältnismäßigkeit!

    Ob in der Bürgerinitiative auch arbeitende Menschen sind, die wissen wieviele Nerven es kostet, hier in der Region Auto fahren zu müssen? Oder sind es nur Senioren, denen das alles egal sein kann?