Soul in Karl-Marx-Stadt

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Patricia Holland Moritz war der erste und damals einzige weibliche DJ in der Stadt und hielt sich nicht an die Ostmusik-Quote.

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    2
    Freigeist14
    15.03.2021

    Die Quote 60:40 ,die in den 80er Jahren praktiziert wurde ist eine Chimäre der Nachwende-Geschichtsschreibung . Außer auf FDJ-Veranstaltungen interessierte das keine S** .Daraus nun noch eine Rebellen-Story zu backen ist albern -passt aber ins Narrativ , daß jeder und jede irgendwo "aneckte" .

  • 9
    1
    Hankman
    15.03.2021

    Niemand hat sich in den 80ern in den Klubs der Stadt an die 60:40-Quote gehalten. Die wurde nur befolgt, wenn ein DJ seine Einstufungsveranstaltung absolvierte. Im Alltag hat das aber niemanden interessiert, und die Staatsmacht hielt weitgehend still und schaute weg. Es gab wunderbare Musik von DDR-Bands - aber die meisten Songs waren schlecht tanzbar. Deshalb lief in den DDR-Discos und -Klubs fast nur Musik aus dem Westen. Die Quote, die im Radio eingehalten wurde, war nicht nur ein ideologisches Ding. Da ging es auch um Devisen - die West-Musiker bzw. ihre Plattenfirmen und Verwertungsgesellschaften wollten ja auch nicht einfach auf ihre Tantiemen verzichten.