Streit um Asylunterkunft

Jahnsdorf.

Hinsichtlich der Auseinandersetzung mit dem Landkreis zum Asylcamp im Jahnsdorfer Ortsteil Pfaffenhain muss die Gemeindeverwaltung Geduld haben. Der eingereichte Antrag auf Einstweilige Verfügung auf vorübergehende Schließung der Einrichtung ist am Verwaltungsgericht Chemnitz noch nicht bearbeitet. Auf Nachfrage beim Rechtsbeistand von Jahnsdorf gehe dieser von einer frühestmöglichen Entscheidung in etwa drei bis vier Wochen aus, so Bürgermeister Albrecht Spindler. Hintergrund: Das Landratsamt will die Asylunterkunft weiterbetreiben, die Gemeinde wehrt sich dagegen und will klagen. Ihr Argument: Die Baugenehmigung für das Containerdorf, in dem knapp 100 Geflüchtete leben, ist mit dem 30. September 2020 ausgelaufen. Jahnsdorf hat 2015 mit dem Kreis vereinbart, das Asylheim zu akzeptieren - für fünf Jahre. (joe)

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