Streit zwischen Uni und Stadt spitzt sich zu

Die TU wehrt sich gegen den Verlust von Flächen, die bisher für die Campus- Erweiterung reserviert waren. Jetzt stellt der Rektor sogar die Zusammenarbeit mit der Oberbürgermeisterin infrage.

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    derBuerger
    26.08.2018

    Nachdem Chemnitz, waum auch immer, bei attraktiven Industrieansielungen immer den letzten Platz einnimmt, ist die Entwicklung der Universität das letzte verbleibende Highlight dieser Stadt. Ohne Migranten und Studentenzunahme würde die Bevölkerungsentwicklung weiter in den Keller gehen und nur die Überalterung der Bevölkerung die einzige Dynamik verbleiben.

    Hat diese Stadtverwaltung außer dem Ziel Ihre Posten zu erhalten irgendwelche Visionen, wie Chemnitz eine atraktive Schwarmstadt werden soll.

    Die Verwaltung ist für die Bürger da und hat die Weichen zu stellen, die Chemnitz in eine attraktive Zukunft führt.

    Nur über den Zuzug attraktiver Leistungsträger und Industrien kann die Stadt einer Vergreisung und Verarmung entgehen.

    Hierzu reichen aber die Flächen die für die Universität vorgesehen ist weder aus, noch ist es sinnvoll die einzige aktuell funktionierende Zuwachssparte zu beschneiden und verärgern. Über den Bau von Universitätsnahen Technologiezentren sollte man mit der Universitätsleitung sprechen. Diese gehören unter Umständen auf die Freiflächen.

    Wenn die Industrie Standorte braucht so müssen dieser entwickelt werden und zwar so, dass dort auch die Industrie die nächsten 10-20 Jahre wachsen kann und auch für wirklich attraktive Unternehmen geeignet ist.
    Und wen so etwas 10 Jahre dauert, ist bedauerlich, dass nich schon vor 10 Jahren damit angefangen wurde.

    Es ist aktuell genug Geld da um in die Zukunft der Stadt Investieren

    Ja, wir brauchen attraktive Industriegebiete für neue Gewerbe, aber diese lassen sich auch anderswo besser und Langfristig sinnvoller finden und entwickeln. Für die 26 Milionen, die nur um Wählerstimmen zu gewinnen beim Stadionbau verballert wurden, kann man ein oder meherere Gewerbegebiete mit Logistik entwicken, die langristig für Chemnitz eine attraktive Zukunft ermöglichen.
    Und dieses Gebiet muß logistisch gut angebunden und langfristig erweiterbar sein.
    Im Stuttgarter Raum hat man trotz größter Verdichtungen immer noch Platz für Industrieansiedlungen Im Bereich der Autobahnen gefunden.

    Chemnitz war einmal der aktivste und attraktivste Industriestandort der Welt. Vieleicht sollte man sich fragen warum dies so war und was die Stadt machen kann um daran anzuknüpfen.

    Die Universität und die attraktive Industrien zusammen sind die Zukunft von Chemnitz. Diese beiden Komponenten bilden die langfristigen Zukunft und dürfen nicht in Konkurenz stehen.
    Der Bürger

  • 10
    4
    Steuerzahler
    25.08.2018

    Eine erneute Glanzleistung, bei der man sagen muss: Eben Chemnitz! Die Führung der Stadt wird zunehmend zum Problem für die Kommune und führt dazu, dass die Stellung in Sachsen immer bedauernswerter wird. Nur mal als Frage: Welcher Großinvestor hat sich für Chemnitz und nicht Leipzig oder Dresden entschieden?

  • 9
    0
    franzudo2013
    25.08.2018

    Bitte verbindlich vereinbaren, dass schnell die Brücke zum Spinnereimaschinenbau gebaut wird. Für Fahrrad und Auto. Dann koennen die ganzen Flächen an der Annaberger Straße Startup- Campus werden, einschließlich ehemaligem Technischen Rathaus.

  • 17
    1
    HHCL
    25.08.2018

    Warum scheint grundsätzlich der Stadtrat und die Verwaltung gegen alle anderen in dieser Stadt zu arbeiten? Man bekommt ständig den Eindruck das sich der Stadtrat für unglaublich wichtig hält und alle anderen (inkl. der TU) für kleine Hanseln, die man gar nicht erst fragen braucht. Derartiges Gebaren gehört ins 19. Jahrhundert.

    Ich hoffe die TU unterschreibt den Vertrag unter diesen Bedingungen nicht.

  • 17
    1
    ZwischenDenZeilen
    25.08.2018

    Scheinbar haben Teile der Stadtverwaltung ein interessantes (arrogantes) Eigenleben entwickelt. Oder geht es um persönliche Eitelkeiten / Vorteile.

    @CWE: Was ist denn mit den Flächen rings um den ehemaligen Praktiker-Markt?

  • 16
    1
    Letsop
    25.08.2018

    Dem Kommentar zu diesem Artikel muss man vollinhaltlich zustimmen. Derartig dilettantische Fehler dürfen einer langerfahrenen Oberbürgermeisterin und ihrer Verwaltung einfach nicht passieren.
    Die öffentlich wahrnehmbaren Fehlleistungen von Frau Ludwig sind inzwischen zunehmend und sie muss deshalb aufpassen, dass sie nicht zum Problem dieser Stadt wird.



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