Warum muss diese Chemnitzer Baufirma weg?

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Auf dem alten Bahnhofsareal Altendorf sollen Wohnbauten und ein Park entstehen. Die Chefs eines Betriebs mit 15 Mitarbeitern fühlen sich deswegen existenziell bedroht - und sehen die Stadt in der Verantwortung.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    2
    alexk
    11.02.2021

    Durch Urbanisierung, mit kleinteiliger Wohnbebauung könnte die Fläche in der Rudolf-Krahl-Str. 2 die erste Adresse einer jetzt schon beliebten Wohnstraße werden. Aus dem Aschenputtel (das Areal der BS-Uni-Bau ist wirklich eine Zumutung) würde damit sehr wohl ein Filetstück. Zum nicht anders verwertbaren Randstück wird es erst durch diesen Flächennutzungsplan. Sollte der vorherige hier Wohnbebauung ausgewiesen haben, kann man den neuen durchaus als eine Entreicherung des Eigentümers ansehen. Einer gut betuchten AG hingegen, wird am gegenüberliegenden, rd. 10 x größeren „Randstück“ der Weg für Baurecht geebnet. Wohnbaufläche in dieser Größenordnung braucht Chemnitz aber nicht! Wer hier von Wohnungsnot, speziell in Altendorf schreibt, möge sich doch bitte für eine der rd. 200 freien, in der Nähe befindlichen und oft bezahlbaren Wohnungen entscheiden. Das was die MIB AG im Bereich des Flächennutzungsplans bauen (lassen) wird, wird ganz sicher kein preiswertes Wohnvergnügen.

  • 6
    1
    Haecker
    10.02.2021

    Die jetzige Änderung des Flächennutzungsplanes ließe aber nun nur noch einen Verkauf des Grundstücks an die Stadt zu - wenn die Eigentümer es wollen (was offenbar gar nicht gewollt ist). Es handelt sich bei dem Grundstück aber um kein Filetstück, sondern ein Randstück. Der Grünzug Pleißenbach könnte damit zwar abgerundet werden, aber erforderlich für die Umsetzung des Vorhabens ist das Grundstück nicht. Die Stadt wird deshalb nicht allzu viel für den Kauf oder Tausch bieten. Zugleich fehlt damit das öffentliche Interesse, das für die Durchführung eines Enteignungsverfahren notwendig wäre. Wenn Herr Schulze und Herr Müller das Grundstück nicht verkaufen wollen, dann bleibt es so, wie es ist. Also: Kein Grund zur Aufregung.

  • 3
    2
    Haecker
    10.02.2021

    Aus meiner Sicht ein "Sturm im Wasserglas": Ein Flächennutzungsplan ändert zunächst erst mal nichts an einer gegenwärtigen Nutzung. Er bestimmt nur, wie eine - vom Grundstückseigentümer oder der Kommune - beabsichtigte Nutzungsänderung möglich wird. Bisher sah der Flächennutzungsplan für das Grundstück eine Wohnbebauung vor. Dazu hätte ein Investor für Wohnungsbau den Grundstückseigentümern ein Kaufangebot unterbreiten müssen. Das hätten sie annehmen können oder auch nicht. Mit der Festlegung im Flächennutzungsplan wurde aber eine andere gewerbliche Nutzung - sei es ein Supermarkt, ein Autohaus, ein Fitnesscenter oder weiß der Kuckuck was - ausgeschlossen. Deshalb war es verständlich, dass dem Antrag, das Grundstück mit der 43.Änderung des Flächennutzungsplans (Stadtrat vom 15.05.2019) auszugliedern, nicht stattgegeben wurde.

  • 2
    18
    Interessierte
    10.02.2021

    Also , Wohnungen sind im dem Gebiet sehr wichtig , dort ist die Wohnungsnot schon ganz groß , hüben auf dem Kaßberg , wie drüben im Flemminggebiet ...
    Dort war doch auch einmal ein Brücke an der Erzberger Straße , wie war das gleich mit den anstehenden Problemen - Geldprobleme ?
    Aber auch diesen angedachten Park , den finde ich ausgesprochen schön auf dem ehemaligen Bahnhofs- / Kohlegelände , da können sich beide Gebiete mal entspannen und spazieren gehen ...

  • 15
    3
    KMS1983
    10.02.2021

    Ich empfehle sich an die für den Stadtteil zuständigen Stadträte zu wenden. Sie sind immer recht hilfreich, wenn es darum geht Kommunikation mit der Verwaltung aufzubauen. Eine Lösung für alle Seiten wäre schön.

  • 26
    5
    Kastenfrosch
    10.02.2021

    Es ist zum Haare raufen. Da werden Projekte über Jahre geplant, und die unmittelbar Betroffenen erfahren darüber – wenn überhaupt – aus amtlichen Bekanntmachungen. Man kann nur mutmaßen, was passieren würde, wenn diese Mitteilungen nicht gesetzlich vorgeschrieben wären. Noch erschütternder, dass solch ein Vorgehen in Chemnitz offenbar die Norm ist (Döner Drive-in und Kreativhof Schüffnerstraße fallen mir spontan ein).

  • 16
    3
    lax123
    10.02.2021

    Wieder mal ein Glanzstück aus dem Theater der Chemnitzer Stadtverwaltung.
    Es ist keinerlei Engagement der Mitarbeiter erkennbar. Firmen werden verprellt. Privatpersonen werden verprellt. Die Mitarbeiter der SVC sind nach Methoden der 80er streng hierarchisch geführt, keiner darf über den Tellerrand blicken.

    Von Bürger- bzw. Realitätsnähe ist nichts erkennbar. Was bitte hat die Firma aus Sicht der Stadt denn falsch gemacht?!?

    Der einzig gangbare Weg mit der SVC fertig zu werden führt anscheinend über die Medien.

    Lieber neuer Hr. OB, nehmen Sie sich der Angelegenheit an und beenden Sie die Hinterlassenschaften ihrer Amtsvorgängerin.

  • 11
    8
    KarlChemnitz
    10.02.2021

    Einerseits: Ich kenne das Areal der Baufirma sehr gut, ich laufe da oft vorbei. Und ich ärgere mich seit Jahren über diesen Schandfleck (kann man auf dem FP-Foto nur erahnen). Deshalb freue ich mich über die Nachricht, dass hier Veränderungen geplant sind. Andererseits: Ich wünsche der Baufirma, dass es eine vernünftige Alternativlösung geben wird.