Weiß ein Richter, was gut fürs Kind ist?

Die Vorsitzende Familienrichterin am OLG Dresden über mehr klagende Väter, geänderte Gesetze und Kinder im Umgangsrechtsprozess

7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    3
    DTRFC2005
    29.04.2019

    @Mike1969: Die junge Dame muss überhaupt keine Sorgen haben, wenn sie keinerlei Anlass gibt, das das Kindswohl bei ihr gefährdet ist. Das gilt unabhängig von der Situation verheiratet, getrennt, geschieden oder alleinerziehend. Das viele Väter vor Gericht ziehen um das Umgangs oder Sorgerecht zu erstreiten finde ich nachvollziehbar und richtig, immer vorrausgesetzt es geht einsich und allein im Sinne des Kindeswohl und nicht, weil Papa und Mama sich gegenseitig eins auswichen wollen. Das ist auch oft der Grund, warum Väter verstärkt vor Gericht ziehen. Es gibt leider immer noch Frauen, die meinen, wenn man ein Kind hat ist der Partner letztlich egal, da der biologische Vater ja die Pflicht hat Zahlemann zu spielen. Man versucht den Kontak des Kindes zum Vater mit allen Mitteln zu vereideln. Das gilt natürlich auch umgekehrt. Auch Männer meinen oft die Kinder ansich reißen zu wollen, um der Frau eins auszuwischen. Leidtragende sind stets die Kinder. An dieser Stelle ist der Staat gefragt, der endlich mal eine gerechte Lösung für beide Seiten anbieten muss. Fakt ist jedoch, wenn man dem Partner gleichberechtigt einräumt, das gemeinsame Kind zu betreuen, auch und vor allem nach einer Trennung, dann klappt es in der Regel auch. Jeder mach Fehler, jeder darf sich vom anderen Trennen dürfen, wichtig bleibt nur, der normnale Umgang miteinander. Das funktioniert aber nur, wenn man den Partner egal bei was so behandelt wie man selbst behandelt werden möchte. Ich hoffe das war einigermaßen verständlich ausgedrückt und sorry, das es etwas viel geschrieben ist.

  • 0
    7
    vomdorf
    29.04.2019

    Wundert sich eigentlich jemand, dass unter diesen Bedingungen immer weniger deutsche Frauen bereit sind, Kinder in die Welt zu setzen?

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    CPärchen
    29.04.2019

    @Mike: Wenn sie Angst hat, er könne es ihr wegnehmen gegen das Kindeswohl, dann ist er der falsche Mann oder es ist der falsche Zeitpunkt. Unbegründet wegnehmen geht nicht, außer man will weit wegziehen oder ist eine schlechte Mutter. Beides vermute ich jetzt mal nicht. Wenn sie aber im Landkreis leben möchte und ihr Leben im Griff hat, wird man es ihr nicht wegnehmen können.

    Zum Thema Heirat vor der Geburt: Ist kein Muss. Kindesunterhalt wird nicht nach Familienstand berechnet. Da gibt es die Dresdner Tabelle und das Einkommen des Vaters, welches zur Berechnung herangezogen wird. Die ersten drei Jahre des Kindes darf die Frau sogar auf Kosten des (liquiden) Mannes zu Hause.

    "Sie soll auf ihr Herz hören und nicht auf unbegründete Angst", wäre mein Tipp

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    10
    ConlinkFinance
    29.04.2019

    Hallo, leider liegt ihr alle falsch und die Frage von Mike ist absolut berechtigt. Meiner Frau hat man in der 37. SSW ihre 4 jähige Tochter weggenommen. Und nur deswegen weil sie als Schwangere zu mir umziehen musste. Normalantrag bei Gericht wurde Ende November 18 gestellt. Noch keine Entscheidung. Eilantrag Mutter Feb. 19 gestellt. Termin und damit Entscheidung ist derzeit offen. Was da oben im Beitrag geschrieben steht entspricht für mich nicht der Wahrheit ...
    @Mike: wenn Deine Freundin nicht unbedingt ein Kind haben will, soll sie es auf jedem Fall lassen. Ihr Leben ist jetzt auf jedem Fall noch schön.
    Und wenn sie unbedingt Eins will, dann MUSS sie vorher heiraten. Dann hat die wenigstens einen finanziellen Anteil. Aber ihr Kind können sie ihr dennoch jederzeit wegnehmen, wenn sie zB umzieht oder der Vater es gut durchsetzen kann, das er Besser ist ... aber Zureden würde ich ihr zum Kind auf keinem Fall an Deiner Stelle.

  • 6
    5
    mathausmike
    29.04.2019

    Hallo Mike!
    Ihre Bekannte sollte erst heiraten und dann an eigene Kinder denken.
    Als verheiratete Mutter wird Ihr niemand das Kind so einfach wegnehmen können auch im Falle einer späteren Trennung.

  • 11
    3
    Blackadder
    29.04.2019

    Niemandem wird ein Kind einfach so weggenommen. In der Regel teilen sich Mutter und Vater die Aufsicht, ist das nicht so, müssen noch ganz andere Dinge vorgefallen sein. Erwachsene Menschen sollten sich einigen können.

  • 3
    7
    Mike1969
    29.04.2019

    Ich habe eine Frage in die Runde, die ich gerade einer Freundin beantworten muss. Vielleicht können Sie mir helfen. Sie fragte mich: "Warum soll ich ein Kind mir zulegen, die extremen Bindungsgefühle mir als Mutter entstehen lassen, wenn mein Freund mir nach einer Trennung z.B. nach einem Jahr das Kind wieder wegnehmen kann?" Was kann ich ihr als Motivation sagen, da sie einen sehr schmerzvollen Fall gerade bei ihrer Freundin erlebt, der sie die 2-Jährige Tochter weggenommen haben, da sie zu ihrem neuen Freund gezogen ist. Ich habe keine Idee. Derzeit kann ich ihr nur abraten ein Kind zu bekommen, da es ihr jetzt noch gut geht. Danach nicht mehr, was sie mir über ihre Freundin erzählt.



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