Wenn ein Vormund das Leben bestimmt

70.000 Sachsen haben einen rechtlichen Betreuer. Doch oft ist es der Falsche, wie ein Fall aus dem Erzgebirge zeigt. Eine Gesetzreform soll das ändern.

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1Kommentare
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    Steuerzahler
    19.05.2020

    „ihn auch in Abwesenheit seines rechtlichen Vertreters anhört und nach solchen Dingen befragt." Na das kann ja wenig lustig werden! Alle Betreuer unter Generalverdacht und dann befragen irgend welche Leute ohne jede Sachkenntnis geistig behinderte Betreute! Wie sollen deren Aussagen von diesen Beamten real eingeschätzt werden und wie soll die Motivation für die jeweilige Aussage ermittelt werden? Man muss den Hut vor jedem Betreuer ziehen, der sich in dieser Aufgabe ergeht und dabei mit allen Behörden und auch dem Betreuungsgericht streiten muss. Wäre es nicht vielmehr angebracht, darüber nachzudenken, dass seit Wochen die Betreuten in den Wohnheimen „verwahrt“ werden, indem sie diese nicht mehr verlassen dürfen und die Kontakte zu den nächsten Angehörigen einschließlich Betreuer massiv eingeschränkt werden und jede Tätigkeit in den geschützten Werkstätten und damit eine sinnvolle Beschäftigung verhindert wird?