Konditor aus Syrien und AfD sind neue Nachbarn

Der Kreisverband der Alternative für Deutschland hat seinen Sitz an der Theaterstraße. Direkt nebenan gibt es jetzt arabische Spezialitäten.

2Kommentare
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  • 6
    1
    Slash140786
    10.03.2018

    Also wir halten fest, weder Herr Alahamad, der seinen Chef vertritt noch Frau Auerbach haben irgendeinen Grund angegeben - warum man den neuen Nachbarn nicht mögen sollte. Das Problem besteht aber für Herrn Wenzel, sonst hätte er nicht diese Verbindung "Wow ein Syrer neben der Afd - man stelle sich das einmal vor - Wahnsinn" hergestellt. Die Abordnung von Afd-Leuten in Syrien diese Tage, wie kann das eigentlich möglich sein? Fragen über Fragen. Das ein Syrer automatisch ein Moslem ist, ist übrigens auch eine rassistische Pauschalisierung. Es gibt viele Syrer die agnostisch oder christlich geprägt sind. Religion und Konfession der Bäckerleute schien aber für Herrn Wenzel keine Frage wert zu sein, er hatte sie bereits in seine "Moslem-Schublade" gesteckt. Feroz Khan, Imad Karim z.B. sind auch so komische Afdler mit arabisch-muslimischen Migrationshintergrund. Die essen Baklava und Petersiliensalat und trinken Kaffee mit Kardamom - was für ein Paradox. Vielleicht mag Herr Wenzel das nächste Mal bei seinem Besuch beiden eine Broschüre da lassen, in der er minutiös festhält, warum man mit dem Nachbarn in Zwietracht leben sollte. Es wäre doch auch spannender für die Berichterstattung.

  • 6
    8
    cn3boj00
    08.03.2018

    Das ist ja ganz neu, dass in der AfD niemand etwas gegen Ausländer hat. Deshalb kooperieren sie ja jetzt auch offiziell mit Pegida. Oder verwechsel ich da was?



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