Ab Montag Regelbetrieb in den Kitas der Stadt

Viele Beschränkungen, die zuletzt in den Einrichtungen galten, entfallen. So wie vor der Coronakrise geht es aber nicht zu.

Nach Monaten des Notbetriebs beziehungsweise eingeschränkten Betriebs aufgrund der Coronapandemie kehren die Kindertageseinrichtungen der Stadt am Montag zu weitgehend regulären Abläufen zurück. Das hat das Rathaus am Freitag angekündigt.

Demnach müssen die Kinder nicht mehr in festen Gruppen voneinander getrennt betreut werden. Eine Durchmischung - zum Beispiel in der Früh- und Spätbetreuung - ist wieder möglich. Die Einrichtungen entscheiden dabei selbst über die Zusammensetzung der Gruppen, sie können also auch die zuletzt geltenden Strukturen beibehalten, um einen abrupten Wechsel zu vermeiden. Möglich sind auch wieder offene und teiloffene Konzepte. Unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln dürfen überdies Elternabende und Feiern - beispielsweise zum Ende des Kita-Jahres - durchgeführt werden.

Eltern müssen nach wie vor mit der "Gesundheitsbestätigung" versichern, dass ihr Kind keine bekannten Krankheitssymptome einer Sars-CoV-2-Infektion hat. Dazu zählen Husten, Fieber oder Halsschmerzen. Liegt diese Bestätigung nicht vor, wird das Kind nicht betreut. Allerdings entfällt künftig die Regel, dass auch Angehörige des Haushaltes des Kindes versichern müssen, nicht an Covid-19-Krankheitssymptomen zu leiden. Treten im Verlauf des Tages Symptome auf, kann die Kita auf eine umgehende Abholung des Kindes drängen. Treten bei Kindern Covid-19-Symptome an mehr als zwei Tagen hintereinander auf, ist der Zutritt zur Einrichtung erst nach dem Nachweis einer ärztlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung oder zwei Tage nach dem letztmaligen Auftreten der Symptome gestattet.

Eltern dürfen die Kitas wieder betreten, müssen dabei aber einen Mund-Nasen-Schutz tragen und mindestens 1,5 Meter Sicherheitsabstand einhalten. Die Kinder und das Personal müssen keine Gesichtsmasken tragen. Untersagt ist den Eltern - außer in der Phase der Eingewöhnung - der Zutritt zu Gruppen- und Waschräumen.

Ausgenommen von den Lockerungen sind Grund-, Förder- und weiterführende Schulen sowie Horte. Dort gelten weiterhin die Regeln, die die Stadt Anfang Mai aufgestellt hatte. (lumm)

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