CFC-Insolvenzverwalter zieht Insolvenzplan zurück

Insolvenzverwalter Klaus Siemon hat seinen im September eingereichten Insolvenzplan für den Chemnitzer FC zurückgezogen. Das hat die Sprecherin des Amtsgerichts Birgit Feuring der "Freien Presse" bestätigt. Ein entsprechender Antrag Siemons sei am Montag beim Insolvenzgericht eingegangen, sagte sie. Als Grund habe Siemon angegeben, dass die Gesellschafter der CFC Fußball GmbH die von ihm geforderten Garantien nicht hätten abgeben wollen. Die Gesellschafter hatten vergangene Woche mitgeteilt, dass Siemon unter anderem eine Garantie für die Übernahme seiner Vergütung und von Gerichtskosten von ihnen verlange. Die wolle man aber nicht abgeben, so Gesellschafter Olaf Pönisch damals. Für die Beendigung der Insolvenz seien deswegen zwischen 500.000 und einer Million Euro notwendig, hieß es.

Mit dem Rückzug des Konzeptes gebe es aktuell keinen gültigen Insolvenzplan für den CFC, erklärt die Sprecherin des Amtsgerichts: "Das Insolvenzerfahren läuft aber normal weiter." Ein schnelles Ende dieses Verfahrens ist damit allerdings nicht in Sicht. (lumm)

 

3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    4
    fischer1
    30.10.2019

    Immer wenn ich etwas über den CFC und Simon lese oder höre, beschleicht mich so ein komisches Bauchgefühl...Scheinbar geht's diesem "Verwalter" auch nur ums Geld für sich selbst... Anders ist doch der Rückzug des Insolvenzplanes zur Beendigung der Selbigen nicht zu verstehen, oder doch?

  • 3
    3
    786163
    29.10.2019

    Baron Münchhausen ist wieder unterwegs!

  • 3
    2
    Lesemuffel
    28.10.2019

    Ist der denn so weich behandelt worden, dass er noch im Gerichtssaal zittern muss?



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...