Chemnitzer Modell: Baubeginn für Strecke nach Flöha ungewiss

Mit der Straßenbahn ins Umland - Ausbau und Planung der Strecken nach Aue und Limbach-Ober-frohna gehen voran. Nur von einer Linie ist wenig zu hören.

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8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Zeitungss
    18.04.2020

    Der Herr Müller hat für den Bestand seines ehemaligen Arbeitgebers (EGB) auch kein Rezept und gibt sich mit dem Schwachsinn einer Straßenbahn nach AU zufrieden. Wenn von jedem Dorf die Bahn bis ins Zentrum der Stadt fährt, dürfte es interessant werden. Erfahrungen mit einem ordentlichen Winter für dies Fahrzeuge auf den Strecken der jetzigen EBG steht bis jetzt aus.

  • 3
    0
    Klemmi
    16.04.2020

    Für mich erschließt sich ebenfalls kein sinnvoller Grund, Olbernhau, Annaberg und Cranzahl an das erweiterte Straßenbahnnetz zu schließen. Die Erzgebirgsbahn mit ihren Linien leistet sehr gute Arbeit und ist so wie sie ist beliebt, die ehemalige RB89 verliert an Attraktivität, da sie ab Reichenhain als Tram ins Zentrum zuckelt. Der VMS sollte im Erzgebirge das Netz an Zugangsstellen forcieren, gerade auf der RB81, zudem eine Wiederanbindung Marienbergs an den SPNV bewerkstelligen und mehr Bahnkilometer bestellen, gerade Richtung Thüringen und der blödsinnige Umstieg in Glauchau beim RE1. Wenn die Tram erweitert werden soll, ist es mit den Städten Stollberg, LO, Burgstädt, Mittweida und Hainichen mehr als genug und der Fokus gehört auf den innerstädtischen Bereich gerichtet. Auch wäre die Aufteilung der Zielstationen im Chemnitzer Gebiet überlegenswert. Alle C-Linien bis auf die 11 fahren zum Technopark, dazu die Linie 3- für meine Begriffe zuviel des Guten. Beim VMS verliert man offensichtlich den Blick fürs Wesentliche: Während der benachbarte MDV andauernd neue Verbindungen ins Leben ruft, tut sich hier nichts. Außer das ein eigener Fahrzeugpark angeschafft worden ist und man mit aller Gewalt die Tram in die Fläche zu bringen versucht- nur nicht in der Stadt.

  • 12
    1
    cn3boj00
    16.04.2020

    Zunächst sei bemerkt, dass man keinen guten Nahverkehr mit Bussen machen kann, hier ist die Schiene unbedingt vorzuziehen. Und da es nach LO über Röhrsdorf keine Schiene gibt ist es sinnvoll das zu forcieren. Warum man aber von Niederwiesa nicht ganz normal mit einem Zug nach Flöha, Olbernhau und Annaberg fahren kann sondern dazu eine Straßenbahn aufs Gleis bringen muss erschließt sich mir nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es attraktiv ist von Annaberg über Flöhe nach Chemnitz mit der Straßenbahn zu fahren, dazu müsste man Annaberg über Talheim anbinden.
    Und viel wichtiger als Olbernhau, aber überhaupt nicht auch nur ansatzweise angedacht, ist die Schiene im Chemnitzer Westen. Dass die Straßenbahn in Schönau endet und alles weitere mit Bussen fährt, ja man in Schönau nicht einmal eine direkte Umsteigemöglichkeit in die Bahn nach Zwickau hat ist ein Desaster.

  • 8
    3
    Zeitungss
    16.04.2020

    10 Jahre, muss man schon den Hut ziehen. Für die Elektrifizierung von 80 Km Bahnstrecke (L-C) wollen wir nicht erst reden. Ein Land, vollgestopft mit Technik, robbt bei solchen Projekten auf dem Zahnfleisch.
    Man wollte das Karlsruher Modell kopieren, dazu reichte die Kohle allerdings nicht. Dort wurden die Überlandstrecken von der DB übernommen, entsprechen ausgebaut und falls nötig elektrifiziert. Eine Neuerung gab es in Chemnitz, man fährt auf elektrifizierten Strecken der DB mit Diesel, was natürlich als Fortschritt gewertet wird. Der Begriff Mehrsystemtechnik bei Schienenfahrzeugen kannte man beim VMS noch nicht. Der Dieselmotor für andere Strecken hätte auch noch Platz gefunden. Ein Mitarbeiter des VMS mit grünem Hintergrund kam auch nicht auf diese Idee, zumal der Dieselmotor doch in alle Ewigkeit verdammt ist.
    Ob der Fahrgast in einem Triebwagen der EGB mit einigermaßen Komfort oder einer "Straßenbahn" von C nach Aue fahren möchte, werden wir sehen.

  • 23
    3
    Lesemuffel
    16.04.2020

    10 Jahre für 10 km Bahn von Chemnitz nach Limbach, eines ehemals technologisch führenden Landes unwürdig. In 10 Jahren wurden vor 100 Jahren hunderte Kilometer Bahn gebaut - sogar mit Tunnel und Brücken. Welch ein Rückschritt in unserem Land!

  • 12
    3
    mops0106
    16.04.2020

    Tja, das ist das unselige Ergebnis dessen, was in den 90-er Jahren zwischen der Bahn und den vielen Verkehrsverbünden abgelaufen ist. Im Regionalverkehr spüren wir die Auswirkungen jeden Tag und im Fernverkehr spüren wir seit 23 Jahren gar nichts mehr.

  • 14
    2
    fnor
    16.04.2020

    Ich verstehe den Sinn des Chemnitzer Modells nicht ganz. Sollen wirklich alle Züge über die Zentralhaltestelle fahren? Das geben doch die Gleise im Zentrum nicht her. Einziger Vorteil ist der Entfall des Umstiegs und die damit verbundene Zeitersparnis. Da die Straßenbahnen schon in den HBF fahren, ist der Umstieg bereits jetzt komfortabler. Es kann nicht jede Bahn überall hin fahren. Man wird weiter umsteigen müssen. Warum nicht gut vertaktet zwischen Straßenbahn und Zug? Das Hauptproblem ist doch, dass teilweise keine Züge mehr fahren. Statt Millionen in dem Umbau von Gleisen zu stecken, sollte man lieber den Betrieb von Zügen bezahlen. Die Erzgebirgsbahn leistet schon gute Dienste, auf vielen der rot gezeichneten Strecken fahren bereits Züge. Wenn man unbedingt bauen will, dann Oberleitungen für die Erzgebirgsbahn, alte Strecken reaktivieren und HBF und Zenti gut verbinden. Das bringt mehr als vorhandene Strecken umzubauen für andere Bahnen, die das Selbe machen, wie bisher, nur häufiger im Schnee stecken beiben.

  • 4
    3
    DS91
    16.04.2020

    Damit wird die Erzgebirgsbahn langsam abgeschafft - Leider!!

    "Doch wenn die zwei Linien eines Tages für das Chemnitzer Modell fit gemacht worden sind, werden auf beiden kompletten Strecken Citylink-Bahnen statt der Dieseltriebwagen der Erzgebirgsbahn rollen, erklärt der VMS-Sprecher. Es sei der politische Wille, auch die Strecken nach Annaberg und Olbernhau für das Chemnitzer Modell zu ertüchtigen, betont Ester."