Chemnitzer OB-Wahl: So haben die Stadtteile gewählt

Auch unter Einberechnung der erneut außergewöhnlich vielen Briefwählerstimmen hat der künftige Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD) fast überall im Stadtgebiet die meisten Stimmen auf sich vereinigen können. Doch einmal mehr zeigt sich: Briefwähler wählen anders.

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88 Kommentare
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  • 4
    3
    FromtheWastelands
    14.10.2020

    Nicht mal anständig verlieren können die Rechten. Oehme blamiert sich nach der Wahl genauso wie während seines "Wahlkampfs", das dem Betrachter die Fremdscham aus den Ohren quillt. Obwohl das eigentlich eher die Karikatur einer Persiflage eines populistischen Wahlkampfs war. Wird zum Glück das letzte Mal sein das von diesem Menschen noch etwas Nennenswertes zu hören sein wird.
    Und die AfD-Fans und Wutbürger müssen natürlich eifrig auf all die Doofen schimpfen, die anders gewählt haben. So erwartbar, so einfallslos, so langweilig. Ist in gewisser Weise verständlich, da träumt man von der baldigen Machtergreifung mit wohltemperierter Grausamkeit und wird plötzlich daran erinnert das man eben doch nur eine laut krakeelende Minderheit ist, der viele nur noch mit Mitleid und/oder Verachtung gegenüber stehen, und das auch konservative Wähler konstruktive und zukunftsfähige Ideen zur Entwicklung unserer Stadt erwarten statt wirrem, inhaltslosen Geschwätz.

  • 7
    9
    Hinterfragt
    13.10.2020

    Nun @ArndtBremen; das geht dann sogar durch die Moderation ...

  • 8
    17
    ArndtBremen
    13.10.2020

    @Kassberger: das ist nun ihre gelebte Demokratie. Sie betiteln den OB Kandidaten einer demokratisch gewählten Partei als duumdreisten Lügner. Sie sollten sich schämen. Auch vor den Wählerinnen und Wählern, die hinter dieser Partei stehen. IUnd bevor sie ihre nächste Antidemokratiekeule herausholen, nein, ich bin kein AfD Anhänger.

  • 10
    2
    macxs
    13.10.2020

    @Kassberger85
    Bei einer Briefwahl muss sichergestellt werden, dass jede Stimme maximal einmal abgegeben wird. Im äußeren Umschlag wird demnach der Wahlbezirk und auch der die Wählernummer beigelegt. Der innere Umschlag kommt dann in die Urne.

  • 0
    21
    Interessierte
    13.10.2020

    Mal sehen , ob das durchgeht ..
    Das hatte mir der Torsten noch 2012 geschickt :

    Wie heißt es so schön? "Wir fahren auf Sicht"... 
     
    Frau Ludwig lehnt sich erstmal zurück; ich denke, dass die sich eher nach einem Job in Berlin umhört.. Hat ja keine schlechte Chance jetzt, wo Frauen-Quoten modern werden.. Und nur wenn das nicht klappt, dass sie dann nochmal als OB antritt.
     
    Herr Burghart hat meiner Meinung nach überhaupt keine Chance.. Der ist >Wessi, kommt vom ungeliebten Arbeitsamt und hat sein Personal (für das er zuständig ist) alles andere als im Griff. Herr Bartel wäre für mich der bessere Kandidat gewesen - gerade jetzt, wo es so um Strompreise geht.. Aber der lehnt ja ab. Schade.
     
    Herrn Zschocke von den Grünen kennt kein Mensch, der wird es auch nicht werden.
    Bleibt noch Herr Runkel, aber der tritt für die falsche Partei an.

  • 2
    13
    Interessierte
    13.10.2020

    Mich wundert es viel mehr , dass diese zwei Stadtteile ausgerechnet mehr ´schwarz` gewählt haben , woran liegt das denn ?

  • 9
    19
    nevidimka
    13.10.2020

    Ich dachte, dass die Wahl anonym erfolgte. Somit sollte eine Zuordnung einer abgegebenen Stimme bei Briefwahl zu einem Stadtteil unmöglich sein. Wie "Ausgleichsrechnungen" zu einer Abbildung der real abgegebenen Stimmen führen soll, bleibt ein Geheimnis. Mehr als eine Schätzung kann es wohl nicht sein.

  • 33
    11
    Kaßberger85
    13.10.2020

    Besonders spannend finde ich ja die Tatsache, dass Wahlverlierer Oehme monatelang dazu aufrief auf keinen Fall per Briefwahl abzustimmen. Überraschenderweise haben die AfD Anhänger, die alles tun was die Partei vorgibt, dann auch tatsächlich nur in sehr geringem Maße per Briefwahl abgestimmt. Und was macht Herr Oehme? Er nutzt nun dieses Ergebnis um Hinweise auf Wahlbetrug erkennen zu können. Seien wir froh, dass dieser dumdreiste Lügner auf dem letzten Platz gelandet ist und die Chemnitzer in der Mehrheit vernünftig genug sind, nicht mehr auf die Lügen dieser Partei hereinzufallen.