Gerichtsverfahren geht weiter

Noch keine Entscheidung im Streit um Planung für Stützmauer in Niederfrohna

Niederfrohna/Zwickau.

Die erste Gerichtsverhandlung im Streit um Planungsleistungen für den Bau einer Stützmauer in Niederfrohna ist ohne konkretes Ergebnis geblieben. Es sei noch keine Entscheidung getroffen worden, teilte ein Sprecher des Landgerichts Zwickau auf Anfrage mit. Sowohl der Chemnitzer Planer Reiner Drechsel als auch der Landkreis Zwickau hätten weiterhin Gelegenheit, ihre Sichtweisen zu erläutern. Bis Dezember solle das Verfahren abgeschlossen werden, so der Gerichtssprecher. Eine Sprecherin des Landkreises Zwickau und Drechsel bestätigten, dass das Gericht beide Seiten dazu aufgefordert habe, sich auf einen Vergleich zu einigen.

Drechsel hat den Landkreis verklagt, weil er noch kein Geld für seine Leistungen erhalten hat. Der Ingenieur war vom Landkreis mit der Planung einer Stützmauer samt zweier Anliegerbrücken an der Unteren Hauptstraße beauftragt worden. Zunächst arbeiteten beide Seiten vertrauensvoll zusammen, doch dann kam es zum Streit. Drechsel mahnte unbezahlte Rechnungen an. Der Landkreis erwiderte, einige Unterlagen seien völlig unbrauchbar. Stützmauer und Anliegerbrücken waren in den Jahren 2016 und 2017 errichtet worden. (mib/jop)

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