Gesundheit - Stadt lehnt Extras für Ärztesuche ab

Limbach-Oberfrohna.

Limbach-Oberfrohnas Oberbürgermeister Jesko Vogel hält nichts davon, dass das Rathaus Strategien entwickelt, wie Mediziner in die Stadt gelockt werden können. "Das ist nicht unsere Aufgabe", sagte Vogel. Er sehe vielmehr Ärztekammern und die Landesregierung in der Pflicht. Zum Beispiel gebe es zu wenig Medizin-Studienplätze im Freistaat. An dieser Stelle müsse angesetzt werden. Laut einer Studie gehen mehrere niedergelassene Ärzte in Limbach-Oberfrohna und Umgebung in den nächsten Jahren in Rente. Ein Generationswechsel steht demnach unter anderem bei Chirurgen und dem einzigen Urologen an. Die Stadt Chemnitz hat die kommunale Wirtschaftsförderung beauftragt, Anreize für die Ansiedlung von Medizinern zu schaffen. (jop)

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