IC-Strecke wird vorerst nicht bis Chemnitz verlängert

Im Dezember startet die Bahn die IC-Linie Rostock-Dresden. Um die Züge bis Chemnitz weiterzuführen, reicht der Fuhrpark jedoch nicht.

24Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    Nixnuzz
    14.05.2019

    Ich kenn es nur vom Hörensagen: 1 Trabbi hatte eine Bestell-/Lieferzeit von ca. 12 Jahren. Machen wir sowas jetzt auch bei der Bahn?

  • 8
    0
    Zeitungss
    11.05.2019

    @franzudo2013: Der Mann ist als Versorgungsfall eingestellt, kurioserweise auch noch als Boss der Infrastruktur, jetzt darf jeder seine Schlüsse ziehen über den Zustand der Bahn.

  • 8
    3
    franzudo2013
    11.05.2019

    Bahnprivatisierung, der war gut. Kein Unternehmen haette Herrn Pofalla eingestellt, wenn es wirklich privat wäre.

  • 15
    2
    cn3boj00
    10.05.2019

    So so, die Weiterführung der Strecke Rostock-Berlin-Dresden nach Chemnitz scheitert an einem fehlenden Draht zwischen Hof und Regensburg. Gutes Argument. Und dann an EINEM fehlendem "Fahrzeug". Die Bahn hat kein Fahrzeug. Denn alle Fahrzeuge der Bahn sind ständig unterwegs, vor allem im Westen. Nicht mal eine Reserve hat man . Arme Bahn.
    Andererseits: für Herrn Müller mag ein durchgehender Zug von Berlin nach Chemniz ja günstig sein, aber machen wir uns nichts vor: auch damit bliebe Chemnitz abgehängt. Im Westen ist jede Kreisstadt an das ICE-Netz angebunden. Dagegen hängt die drittgrößte Stadt der fünf neuen Bundesländer (!) nur am Regionalnetz? Das ist derartig herabwürdigend, dass ich nicht verstehe wieso nicht die gesamte sächsische Politik hingeht und dafür sorgt dass dieser ICE-Anschluss die allerhöchste Priorität bekommt? Egal wie viel Fahrdraht es braucht?

  • 9
    1
    branderweg
    10.05.2019

    Tatsächlich zeigt der Verweis der Bahnverantwortlichen auf die bestehende Elektrifizierungslücke in Bayern, eine zunächst in Chemnitz endende Anbindung vermeiden zu wollen. Sehr wohl ist die Konkurrenz durch die Autobahnen A4 und A13 sehr stark und Zeitersparnis beim Reisen kaum ein Argument für die Bahn, die zwar ab Dez. 2019 etwas schneller zwischen B und DD fährt, aber weitere Jahre nicht direkt nach Berlin einfährt (Bau Dresdener Bahn in Bln. mind. bis 2026). Deshalb ist nur eine durchgängige Verbindung ohne Umsteigezwang ein ernsthaftes Angebot jenseits der Straße.
    Vorstellbar wäre aber, dass jeder zweite der ab Dez. 2019 geplanten IC-Züge ab Elsterwerda über Riesa/Waldheim nach Chemnitz geführt wird, ggf. ohne zusätzliche Züge für die Umlaufplanung zu brauchen, also i.W. kostenneutral. Hatte es nicht vor ca. einem Jahr die Idee des VMS gegeben, durchgängige Züge auf dieser Strecke anzubieten? So viele Ankündigungen...

  • 10
    1
    Klemmi
    10.05.2019

    Herr Müller, dass Sie an diesen Zustand sich auch nicht erfreuen ist mir einleuchtend, allerdings sitzen sie (leider) mit im Boot der Politik und da muss man die Probleme beim Namen nennen. 1994 vollzog man die Bahnreform, seit 1994 wurden die Hausaufgaben, sprich ein Fernbahngesetz, nicht gemacht. Ich spare mir jetzt das politische Farbspektrum, kurz: Es haben alle, die dieses Ressort führten, kein Fernbahngesetz auf die Schienen gebracht. Hinzu kommt, dass selbst das leidige Buhlen um Wählergunst sich in derartige Komplexe Projekte einfügt. Das Ergebnis sehen wir: Die Franken-Sachsen-Magistrale ist in der Planung zurückkatapultiert worden, weil sich Herr Dobrindt im Wahlkampfmodus befand. Das nächste Kuriosum: In Gera fehlt komplett die Oberleitung, weil jedoch das Land Thüringen zusteuert, dürfte der Fahrzeugmangel nicht so prekär sein. Würden IC-Züge Chemnitz ansteuern, wenn Sachsen Geld fließen lassen würde? Nach meiner Meinung ein Resultat der säumigen Hausaufgaben. Allein das ganze Hick-hack um die Chemnitz-Leipzig-Verbindung, die sich als reine Mogelpackung entpuppte, lässt eine kompetenzlose oder schizophrene Verkehrspolitik nicht mehr leugnen.

  • 4
    1
    Hinterfragt
    10.05.2019

    @Blackadder; schauen Sie mal ...

    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Bundesvermoegen/Privatisierungs_und_Beteiligungspolitik/Beteiligungspolitik/deutsche-bahn-ag.html

  • 2
    8
    Blackadder
    10.05.2019

    @franzudo: "Irgendwie hat die Bahn noch nicht begriffen, dass sie als VEB eigentlich perfekt funktionieren müsste."

    Die Privatisierung der Bahn 1994 müssen Sie irgendwie verpasst haben.

    https://www.deutschlandfunk.de/erfolgreiche-weichenstellung-die-privatisierung-der-bahn.724.de.html?dram:article_id=437197

  • 1
    2
    Interessierte
    10.05.2019

    Das hat damit was zu tun , dass die dort Geld haben ....

  • 6
    1
    Zeitungss
    10.05.2019

    Was hat die vorläufige Weiterführung der IC-Linie B-DD nach C mit der Elektrifizierung der Strecke Hof- Regensburg zu tun??? Richtig - NICHTS. Letztere sollte aber bereits bis 2016 fertig sein, wurde aber durch Anlieger bekämpft, sie befürchten Güterverkehr. Fahrzughersteller gibt es in Europa mehr wie genug.
    "Glücklicherweise" haben wir jetzt die Möglichkeit die A 72/93 und die A4/9 gleich mit, zu elektrifizieren, um dem Autoland gerecht zu werden. ALLES ist machbar, nur NICHTS aufs Gleis bringen, oberste Richtlinie der heutigen Verkehrspolitik. Fehlbesetzungen im BVM und die Autolobby haben nun einmal das Sagen, was nach der Wende erfolgreich von den gebrauchten Ländern übernommen wurde.
    @franzudo, Sie können es sich nicht verkneifen, nur ganz nebenbei, Ihnen gehört auch ein Teil von den rund 82Mio Besitzern der DB. Wer dort allerdings das SAGEN hat, erwähnen sie mit keinem Wort, ein Kevin Kühnert jedenfalls nicht, sondern hochbezahlte Spitzenmanager, ohne die nach Ihren Worten nichts funktioniert, Ergebnis ist ablesbar und allgemein verständlich, nach diesem Zeitraum sollte man es zumindest annehmen. Auch mit solchen Leuten ist es möglich, ein einst funktionierendes Verkehrssystem ins AUS zu schicken, was allerdings nicht auf das Verkehrswesen beschränkt bleibt, kramen Sie mal, an Beispielen in der gelobten Privatwirtschaft mangelt es wirklich nicht.

  • 0
    2
    Interessierte
    10.05.2019

    In Bayern - Nürnberg wird doch jetzt so ein Milliardenprojekt gebaut ….
    Von jetzt
    https://www.nordbayern.de/wirtschaft/bayern-bahn-investiert-1-6-milliarden-in-infrastruktur-1.8628515

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/deutschen-bahn-viele-milliarden-fliessen-in-infrastruktur-16049961.html

    von 2010
    https://www.sueddeutsche.de/bayern/grossraum-nuernberg-bahn-investiert-eine-knappe-milliarde-euro-1.274311

  • 11
    1
    Nixnuzz
    10.05.2019

    Mal eine Überlegung: Kann man pensionierte Bahner der Schweizer Bahn in die Verwaltung der DB holen? Würd mich allerdings dann auch nicht wundern, wenn die innerhalb einer Woche nach Akteneinsicht noch nichtmal die Bahn zur Rückfahrt nutzen würden. Nur Fliegen ist.....

  • 7
    1
    branderweg
    10.05.2019

    Die Diskussion um die Wiedereinbindung Westsachsens in den Bahnfernverkehr zeigt exemplarisch, wie in vielen Politikfeldern (Sonntags-) Reden und Taten auseinanderklaffen. Die Bahn hat trotz aller Bekundungen keine ausreichende Lobby im Autoland Deutschland und Sachsen. Die Landesregierung, die Verbände und Kammern (IHK) fordern zwar auch den Ausbau der Bahnverbindungen, Ihre Vehemenz bringen sie aber in die "Qualifizierung" des Straßennetzes ein, letztlich bedeutet dies ein Festhalten am Status quo und eine Verhinderung eines menschen- und umweltverträglichen Verkehrsmixes, es offenbart die Blindheit der Politik hinsichtlich der Notwendigkeit einer modernen, verlässlichen, flexiblen Bahn (nicht nur, aber besonders) in Sachsen. Leider sind die Versäumnisse nicht von heute auf morgen zu beheben. Und allein ein Großprojekt wie der Erzgebirgstunnel nach Tschechien hilft den strukturellen Problemen im sächsischen Bahnverkehr nicht, die Menschen möglichst nah mit der Bahn abzuholen und sie für sie zu gewinnen...

  • 6
    2
    franzudo2013
    10.05.2019

    Vielleicht müssen wir einfach Kevin Kühnert fragen, wie man das macht mit der Vergesellschaftung und Enteignung ? Irgendwie hat die Bahn noch nicht begriffen, dass sie als VEB eigentlich perfekt funktionieren müsste.

  • 7
    6
    Blackadder
    10.05.2019

    @DetlevMüller: Sorry, aber ich habe schon langsam das Gefühl, man bräuchte wohl eher die Grünen in der Regierung, damit die Bahn unterstützt wird und mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene kommt, die SPD tut ja nicht wirklich was.

  • 12
    2
    lfa
    10.05.2019

    Laufend werden durch Politiker wie Müller Verbesserungen der Bahnanbindung angekündigt, die sich wenig später als Luftnummer entpuppen. Ständiges Heucheln von Engagement und Ankündigungen jenseits von 2030 glaubt niemand mehr. Detlef Müller wurde 2005 in den Bundestag gewählt. 2006 fuhr der letzte ICE in Chemnitz. Seitdem bleibt er “penetrant” dran? Am schlimmsten sind die Leute, die ihre Wähler belügen und erzählen, dass sie ständig was tun. Das verhindert nämlich den Protest der Masse. Würde mich nicht wundern, wenn solche Politiker von der Bahn für das Ruhighalten der Bevölkerung eingespannt werden.

  • 7
    1
    franzudo2013
    10.05.2019

    Geehrter Steuerzahler, Sie haben richtigen Punkt gefunden. ".... alles ohne Folgen." Wann erhalten die Verantwortlichen die Strafe für die unglaubliche Vrschwendung? Betrifft Bahn und BER.

  • 5
    7
    vitaminbonbon
    09.05.2019

    @klemmi: Ich finde mich ja mit dem Zustand nicht ab. Mir war aber ziemlich klar, dass mein Vorschlag vom 16.04.2019 nicht zum Planwechsel im Dezember umgesetzt werden kann, zumal bekannt ist, dass tatsächlich IC2- Garnituren fehlen. Aber diese Züge werden ja weiter, zwar verspätet, ausgeliefert. Und andere Gründe nennt die Bahn auch nicht. Nicht Personal, nicht Trasse, nicht Ver-und Entsorgung. Und also werde ich penetrant dranbleiben: Mit der Auslieferung weitere Zuggarnituren verblasst dann zunehmend das Argument. Dicke Bretter bohren gehört halt dazu. Ubd Geduld, auch wenn ich die selbst schwer aufbringen kann.
    Beste Grüße,
    Detlef Müller

  • 15
    0
    Steuerzahler
    09.05.2019

    @franzudo2013: Die Frage nach den Managern können Sie sich doch selbst beantworten! Das sind die gleichen Helden, die z. B. anschließend den BER managen und das alles ohne Folgen! Die mit LKW verstopften Autobahnen sind das Ergebnis ihres Tuns in Verbindung mit einer Politik, die durch Lobbyisten gesteuert wird.

  • 27
    0
    Klemmi
    09.05.2019

    2006, mit dem Untergang des FV in Chemnitz war ich 19 Jahre alt, heute bin ich 31 Jahre alt und wenn ich 40 bin, fahren 2 Züge ab Gera weiter bis Chemnitz, wenn alles problemlos läuft. Eine Großstadt mit 240.000 Einwohnern lässt man 20 Jahre auf die Renaissance des Interregios warten, denn was anderes ist das neue IC-Konzept nicht. 20 Jahre warten auf eine Renaissance von Verbindungen die es in den 1990er Jahren bereits gab. Völlig indiskutabel ist die Reaktion des Herrn Müller, hier geht es um einen gravierenden Standortnachteil. Verständnis für fehlende Wagen oder andere Ausflüchte wie fehlende Reinigungsanlagen für Toiletten sind genau so wenig ernst zu nehmen, wie die DBAg selbst.

  • 19
    1
    franzudo2013
    09.05.2019

    Was wäre denn, wenn der Freistaat per Gesetz der Bahn jegliche Zuschüsse streicht und eine Gebühr verlangt, damit sie in Sachsen ihr Geschäft betreiben kann? Oder man setzt denen eine Saechsische Staatseisenbahn vor die Nase? Die brauchen Feuer unterm A...!

  • 33
    0
    Steuerzahler
    09.05.2019

    „Die Bahn geht davon aus, dass der Abschnitt Hof- Regensburg nach jetzigem Kenntnisstand voraussichtlich Anfang der 2030er-Jahre" elektrifiziert ist. „
    Echt? Wirklich schon so früh? Vielleicht sollte die DB mal im BVM nachfragen, ob nicht doch paar Kapazitäten von der Elektrifizierung der Autobahn übrig sind! Und für die Fahrt von DD nach C braucht man einen Fahrdraht in Bayern? Will man in München wenden? Wenn man Chemnitz schon abkoppelt, dann braucht man diese Region nicht noch über Jahre mit immer anderen fadenscheinigen Begründungen für dumm zu erklären! Im Übrigen gab es die regelmässige Verbindungen Chemnitz -Rostock und Düsseldorf schon vor einiger Zeit, bevor sie dem Rotstift zum Opfer fielen!

  • 31
    1
    noersch
    09.05.2019

    Chemnitz hat ja nur ca.250000 Einwohner, wie lange will man die Einwohner und die Industrie dieser Stadt denn noch verar.....?

  • 32
    1
    franzudo2013
    09.05.2019

    Kann das wahr sein? Was sind das für Manager, die den am dichtesten besiedelten Teil Sachsens abkoppeln?



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