Internationaler Ideenwettbewerb zu künftiger Gedenkstätte

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Eine Diskussion zum Erhalt alter Gebäude im ehemaligen KZ Sachsenburg ist entfacht. Erst wollte das Rathaus eine Villa abreißen - jetzt lenkt es ein.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Manara4
    07.08.2020

    Was hier kollportiert wird (durch die genannten Politiker, nicht durch die Freie Presse!) ist nur die halbe Wahrheit, wenn nicht zu großen Teilen falsch. Zwei Abgeordnete der Linken kommen hier zu Wort, die wohl nicht wissen, daß sich Genossen ihrer eigenen Partei seit 30 Jahren für die Gedenkstätte in Sachsenburg einsetzen. Sonst würden sie deren Konzepte und Vorschäge kennen, und hätten diese schon länger unterstützt.
    Den Bürgermeister Frankenbergs vorzuführen ist fehl am Platz. Diese hat immer die Arbeit der Lagerarbeitsgemeinschaft Sachsenburg, die durch zwei Überlebende, zwei ehemalige Häftlinge, und dem VVN-BdA Chemnitz, gegründet wurde unterstützt. Als zentral wurde immer das Schicksal der Häftlinge angesehen, nicht wie jetzt, die Villa der Täter. Trotzdem hatte diese immer eine Rolle in den Vorstellungen für eine Gedenkstätte gespielt.
    Das Auftauchen eines Fotoalbums von Otto Koch, dem Kommandanten von Sachsenhausen und vorher von Sachsenburg, führte dazu, daß sich einzelne auf die Täter fokussierten und nun dieses als Kern der Gedenkstätte hätten. Deshalb wurde eine zweite Arbeitsgemeinschaft Sachsenburg gegründet, ohne Auftrag der ehemaligen Häftlinge, ohne die Initiatoren, als Konkurent zum bestehenden. Diese zweite AG arbeitet mehr mit öffentlichen Druck gegen die Stadt Frankenberg, statt mit dem Bürgermeister. Die Unterzeichner der offenen Briefe wissen nichts über die Vorarbeit und die Existenz der Häftlings-Lagerarbeitsgemeinschaft oder wurden nie davon in Kenntnis gesetzt. Sie vertrauten dem Inhalt und so kam es zu den vielen Unterschriften von Künstlern, wohl auch weil die Autoren sehr enge, teils familiäre Beziehungen zu Künstlervereinen bzw. Galerien haben.
    Das wissen oder wußten wohl auch Herr Sodan und Frau Tändler-Walenta nicht. Das sie jedoch nicht wissen was einige ihrer eigenen Parteimitglieder seit Jahren mit anderen antifaschistischen Bürgern im ehtenamt leisten, und wenn doch, diese nicht einbinden, befragen oder unterstützen ist schon beschämend, bei all dem guten und notwendigen Ansinnen für eine Gedenkstätte auf dem Gelände des größten Konzentrationslager in Sachsen.