Kliniken richten sich auf schwere Fälle ein

Mehr Betten für Intensivmedizin möglich - Sprecher: Personal reicht

Mehrere Krankenhäuser der Stadt wollen ihre Behandlungskapazitäten in der Intensivmedizin aufstocken, sollte dies wegen einer Vielzahl ernster Coronavirus-Erkrankungen erforderlich sein. Am städtischen Klinikum seien aktuell 102 intensivmedizinische Betten vorhanden, sagte eine Sprecherin. Für deren Nutzung gebe es genügend ausgebildetes Personal. Weil planbare Krankenhausaufnahmen bereits massiv reduziert worden seien, stehen Intensivbetten für Corona-Patienten zur Verfügung, versicherte sie. Weitere zehn Intensivbetten auf einer Station würden derzeit für den Notfall vorbereitet. Auch für diese gebe es ausreichend Personal aus der Intensivüberwachungspflege. Das DRK-Krankenhaus in Rabenstein hält deutlich kleinere Kapazitäten vor, kann diese nach Angaben einer Sprecherin bei Bedarf aber kurzfristig mehr als verdoppeln. "Zum aktuellen Zeitpunkt stehen sieben Betten zur intensivmedizinischen Betreuung am Standort Rabenstein zur Verfügung", sagt sie. Die personelle Abdeckung sei momentan gesichert, die Einrichtung weiterer zehn Betten wäre möglich. Zur Betreuung könne auf intensivmedizinische Fachkräfte anderer Bereiche des Hauses zurückgegriffen werden. Eine Sprecherin der Zeisigwaldkliniken Bethanien wollte auf Anfrage keine Zahlenangaben machen. "Auf eine steigende Anzahl von Corona-Patienten sind wir vorbereitet", sagte sie. (micm)


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