Massive Kritik: Das lange Warten auf einen Corona-Test

Wer sich an der Messe freiwillig auf das Virus testen lassen will, muss viel Geduld mitbringen. Die Verantwortlichen räumen Probleme ein.

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1919 Kommentare
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  • 3
    1
    defr0ke
    20.10.2020

    Für die ausufernde Bürokratie in dieser Corona-Ambulanz ist nicht der Staat oder die Kommune verantwortlich, sondern die Kassenärztliche Vereinigung. Und da die ja selber Fehler eingeräumt haben, kann man dieses Test-Prozedere auf dem Messegelände nicht der Stadt zuschreiben, sondern der KVS...

    Dort wo die ihre Finger nicht im Spiel haben, dauern die Test nicht so lange und da ist der bürokratische Aufwand garantiert auch nicht so hoch.

  • 12
    1
    Steuerzahler
    18.10.2020

    @TWe: Nicht dass Sie denken, ich hätte Ihren Kommentar und die Anschuldigung so stehen lassen. Ich hatte Ihnen sachlich geantwortet. Leider wurde er aber wieder einmal nicht veröffentlicht.

  • 12
    1
    Steuerzahler
    17.10.2020

    @TWe: Ich weiß ja nicht, wie Sie auf solche Kommentare kommen. Sie selbst haben geschrieben: „ Ich bin kein Gesundheitsexperte. In der Testambulanz ist jedoch davon auszugehen, dass tatsächlich Infizierte erscheinen.“ Dann ist das für Sie normal, dass man diese stundenlang warten lässt? Im Übrigen habe ich niemanden gedroht, sondern nur eine mögliche Rechtslage geschildert. Jeder ist für sein Tun und Handeln verantwortlich, auch die Damen und Herren, die für die Organisation der Teststelle bezahlt werden. Was soll also die populistische Polemik mit den in der Testambulanz Beschäftigten? Und gegen den Begriff der Pöbelei verwahre ich mich! Offensichtlich gehören Sie zu denen, die mit Kritik und Meinungsfreiheit nichts am Hut haben. Nochmals: Das Recht gilt für alle, ob sie es möchten oder nicht. Auch das Strafrecht, das für eine strafbare Handlung eine Kausalkette voraussetzt, die eine Handlung mit dem dadurch hervorgerufenen Ergebnis (Schädigung) verknüpft. Also nochmal lesen!

  • 4
    9
    TWe
    17.10.2020

    @Haus9: Sie irren sich. Bei jedem positiven Test ist es notwendig, dass das zuständige Gesundheitsamt unmittelbar und schnellstmöglich davon Kenntnis erlangt (= offizieller Meldeweg). Aufgabe des Gesundheitsamtes ist es ja, mit Quarantänebescheiden, Kontaktpersonenermittlung usw. die Infektionsketten zu unterbrechen.

    Das Testergebnis stellt sich aber nicht in der Testambulanz, sondern erst im Labor ein. Von dort erfolgt dann bei positiven Tests auch die direkte Meldung an das Gesundheitsamt. Die Laborkapazitäten sind in der aktuellen Situation ein ganz maßgeblicher Engpass-Faktor. Deshalb können dort auch nur die absolut notwendigen Schreibarbeiten erledigt werden. Alles andere muss vorher, in diesem Fall in der Testambulanz, erfolgen. Mit der Aufnahme des Namens ist es dabei allerdings definitiv nicht getan.

  • 4
    11
    TWe
    17.10.2020

    @Steuerzahler: Ich will hier keine juristische Abhandlung verfassen, es geht bei Körperverletzung aber um Kausalität, d. h. es geht um das konkrete Handeln, welches UNMITTELBAR zur Schädigung einer konkreten Person führt.

    Was Sie m. E. vergessen, ist dass die Coronatest-Ambulanz eben kein Ort ist, an dem Kranke behandelt werden (wie z. B. eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus). Die Leute gehen freiwillig dorthin, um sich testen zu lassen und nicht, weil sie sich krank fühlen und Hilfe benötigen. Zumindest wären sie in diesem Fall dort an der falschen Adresse.

    Ich verstehe im Übrigen auch nicht so richtig, was Sie wollen. Zuerst drohen Sie mit strafrechtlichen Begriffen und gleich danach apellieren Sie an Menschlichkeit und Anstand. Wenn das Ihr allgemeiner Umgang im Leben ist, dann wünsche ich Ihnen noch viel Erfolg! Bei den ohnehin schon überlasteten Mitarbeitern in der Corontest-Ambulanz werden Sie mit dieser Pöbelei definitiv kein Verständnis finden.

  • 21
    15
    Alf1982
    17.10.2020

    Mann sollte nur Personen Testen die auch Symptome haben.
    Alles andere ist Steuergeldverschwendung.

  • 15
    5
    Steuerzahler
    17.10.2020

    @TWe: „ Körperverletzung ist übrigens ein strafrechtlicher Begriff, der ganz sicher nicht hierher gehört.“
    Ja bitte warum gehört er nicht hier her? 1. ist das Recht für alle gleich und gültig. Ein Autofahrer muss sich auch verantworten, wenn durch seine Unzulänglichkeiten jemand gesundheitlich zu Schaden kommt. Oder sind Sie der Auffassung, dass Vorsatz und Fahrlässigkeit, und zu Vorsatz gehört auch der bedingte Vorsatz, das billigende Inkaufnehmen eines Schadeneintritts durch Tun oder Unterlassen, für Verantwortungsträger nicht angemessen ist? Das würde heißen, es gibt Personen, die außerhalb von Recht und Gesetz agieren dürfen.
    2. ist es ganz einfach eine Frage der Menschlichkeit und des Anstandes gegenüber den Wartenden.

  • 23
    13
    mops0106
    17.10.2020

    Menschen, die krank sind, können nicht so lange stehen. Außerdem: Wer ohne Symptome dorthin geht und dann im Herbst/ Winter zwei Stunden draußen warten muss, ist hinterher garantiert krank.

  • 26
    6
    Haus9
    17.10.2020

    Die Zahlen steigen und wir haben in Deutschland nur mit der Bürokratie zu tun.Die Testung ist doch jetzt das Wichtigste. Die Schreibarbeiten können hinterher erfolgen,da die Leute ja namentlich vorliegen.
    An jeder Ecke wird gespart am Personal und von Oben kommen Ansagen wie der Bürger sich zu verhalten hat.Hauptsache wir geben Milliarden für Unternehmen aus,wo das Geld eh in die Luft geschossen wird.Die Gesundheit der Bürg er in diesem Staat wird immer dem Profitstreben untergeordnet.Dann muss man sich nicht wundern wenn eines Tages wieder viele auf die Straße gehen.

  • 38
    0
    snBj12
    17.10.2020

    Ich war am Donnerstag ca.17:00 vor Ort habe mich in der Autoschlange angestellt und eine Nummer gezogen. Anschließend musste man im Auto warten.
    Ich habe dann bis ca. 20:00 gewartet, habe mich letztendlich entschieden mich nicht dort testen zu lassen. Mir erschien mir die Umstände und Organisatione nicht als geignet.

    Laut meiner Nummer waren nach drei Stunden Wartezeit noch ca. 25 Personen vor mir. Pro Stunden wurden ca 15-20 Personen abgefertigt. Diese wurden in Gruppen von 12 - 14 Personen aufgerufen und mussten dann längere Zeit im Treppenaufgang und Hausfluhr warten. Das wahr gut von außen durch die Glasfront des Treppenaufgangs zu sehen.

    Ich sag es es mal so: Wenn man kein Corona hat und dann 30-40 Minunten auf einer Treppen stehen muss und 1 bis 1,5m hinter einem jemand mit Corona wartet ist die Wahrscheinlichkeit, das man sich infiziert auf jeden Fall gegeben. Ich möcht nicht bei einem Test dem Risiko ausgesetzt sein, mich zu infizieren, falls ich es nicht schon bin.

  • 24
    0
    GPZ
    17.10.2020

    Hätten denn in der Ambulanz in der großen Messehalle mehr Leute getestet werden können oder geht es hier nur um drin oder draußen warten? Ich würde im Fall des Falles eh lieber draußen bleiben.
    Aber wenn man jetzt schon solche Wartezeiten hat, sollte man überlegen, wie man die Kapazität ausbaut.

  • 16
    5
    hilbcity
    17.10.2020

    sieht so die Vorbereitiung auf GENERATION 4.0 aus ? bei uns fahren eher in Zukunft Segelboote ( wegen der Meereserhöhung ) als das wir in der Läge wären kurzfristig und unbürokratisch Probleme zu lösen - Denken schadet der Dummheit.

  • 14
    10
    TWe
    17.10.2020

    @lax123: Ich bin kein Gesundheitsexperte. In der Testambulanz ist jedoch davon auszugehen, dass tatsächlich Infizierte erscheinen. Unter diesen Bedingungen müssen die in der Testambulanz Beschäftigten zunächst selbst vor einer Infektion geschützt werden. Sie sollen ja die nicht Infizierten nicht beim Test anstecken. Das treibt den Hygieneaufwand dramatisch in die Höhe.

    Eine solche Arbeitsorganisation im Hochrisikobereich funktioniert darüber hinaus auch nur, wenn jeder Handgriff geplant ist. Damit alle dort Beschäftigen "ordentlich" arbeiten und sich jederzeit die Regeln wieder vor Augen führen können, muss der ganze Kram im Vorfeld erfahrungsgemäß auch noch schriftlich dokumentiert werden.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass hierfür ein Planungsvorlauf von mehreren Wochen erforderlich ist. Aufgrund dieser Komplexität funktioniert es auch nicht, die Testambulanz kurzfristig zu erweitern.

    Das ist sicherlich alles unpopulär, aber eben Realität.

  • 27
    7
    GPZ
    17.10.2020

    @Lisa13 Es hätten sich auch viele Urlaub verdient, die darauf dieses Jahr aufgrund der Infektionslage verzichtet haben. Warum soll man für die anderen zahlen?

  • 25
    6
    lax123
    17.10.2020

    Ja, du sollst den Test bezahlen, Lisa. Warum muss die Allgemeinheut für deinen Urlaub zahlen? Verzicht einfach, dann kostet es nicht. Die paar Euro fallen doch auch nicht ins Gewicht.
    TWe, wieviel Vorbereitungszeit braucht die Ambulanz denn ihrer Meinung nach? Es war doch nun wirklich genug Zeit. Aber wie gesagt, typisch deutsch, Hauptsache der Behördenschimmel wiehert.

  • 29
    23
    TWe
    17.10.2020

    Was soll die Jammerei? Die Testambulanz ist sicher nicht für Erkrankte gedacht. Die sollen sich mit einem Arzt in Verbindung setzen. Das ist allerorts zu lesen und zu hören. Körperverletzung ist übrigens ein strafrechtlicher Begriff, der ganz sicher nicht hierher gehört.

    Dass in der aktuellen Situation nicht alles rund läuft und die Geduld und das Verständnis jedes Einzelnen in besonderem Maß gefordert ist, soll inzwischen doch auch der letzte begriffen haben.

    Was wollte eigentlich der Herr Gymnasiallehrer mit seinem Anruf beim Gesundheitsamt bezwecken? Hegte er etwa die Erwartung, dass binnen von Minuten eine zweite Teststrecke aufgebaut wird oder wollte er den bereits ohnehin überlasteten Mitarbeitern gegenüber nur seinen Frust ablassen? Verantwortungsvoll hätte er als Lehrer gehandelt, wenn er auf den Besuch der Bowlingbahn verzichtet hätte.

  • 17
    25
    Lisa13
    17.10.2020

    Hat man denn nicht aus der Zeit März bis Juni / Juli gelernt . Es wird schon seit diesem Zeitraum davor gewarnt , Leute im Herbst kommt eine zweite Welle ... nein die Bürokratie, typisch deutsch ,geht weiter oder von vorn wieder los.
    zu lax 123 : warum aus Risikogebieten selbst zahlen ? Wenn ich heute in ein Nicht Risikogebiet fahre , dort meinen ...wohlverdienten Erholungsurlaub verbringe ...und nach paar Tagen ist es plötzlich ein Risikogebiet ..da soll ich bestraft werden ...nach gefühlten 100 mal umbuchen ...denken sie mal drüber nach

  • 38
    9
    Steuerzahler
    17.10.2020

    Wie fast immer! Hauptsache die Gebühren stimmen und ansonsten nur große Worte. Das ist der Umgang mit dem Menschen von einer Vereinigung, die für den Menschen, noch dazu kranken Menschen, da sein sollte. Für einen Kranken, der sich dort stundenlang anstellen muss, grenzt das an Körperverletzung!

  • 42
    15
    lax123
    17.10.2020

    Was soll man sagen - typisch deutsch. Furchtbar und unmenschlich für Betroffene, die sich dort auf Anweisung testen lassen müssen. Wer aus einem Risikogebiet kommt, sollte den Test selbst zahlen müssen.