Mörder von 20-Jährigem noch immer nicht gefasst

Seit einem Jahr ermittelt die Polizei zu einer Gewalttat in Schönau

Auch die 5000 Euro Belohnung, die die Polizei für Hinweise ausgesetzt hat, haben bislang offenbar wenig geholfen: Seit nunmehr gut einem Jahr versuchen Ermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei zu klären, wer für den gewaltsamen Tod eines jungen Mannes verantwortlich ist. Seine Leiche war im Mitte September vergangenen Jahres auf einer Industriebrache an der Zwickauer Straße in Schönau gefunden worden, am Rande der einstigen Wanderer-Werke. Tagelang war unklar, wer der Mann ist und wie er zu Tode kam. Erst nach gut einer Woche aufwendiger Untersuchungen stand fest: Bei dem Toten handelt es sich um den 20-jährigen Chemnitzer Gerd Seidel, und alles deutet auf ein Tötungsverbrechen hin.

Der junge Mann, so hieß es später auf Fahndungsplakaten, soll unter anderem im Drogenmilieu verkehrt und mit einer Vielzahl von Personen mehr oder weniger gut bekannt gewesen sein. Die Polizei interessierten vor allem zwei Fragen: Wo hatte er sich nach dem 27. Juli 2017 aufgehalten? Und was war der Grund für sein Verschwinden? Ob daraufhin hilfreiche Hinweise bei den Kriminalisten eingegangen sind, jemand gar etwas zum Tathergang sagen konnte oder sich in den zwölf Monaten seither anderweitig eine heiße Spur zur Klärung des Verbrechens ergeben hat - dazu wollen die Beamten sich derzeit nicht äußern. "Die polizeilichen Ermittlungen laufen weiterhin", heißt es lediglich.

Hinweise nimmt die Polizei in Chemnitz unter Telefon 0371 3873445 entgegen.

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