Neue Objekte für einen besonderen Weg

Im Sommer findet erneut das Symposium "Kunst am Wasser" an der Talsperre Kriebstein statt. Jetzt steht fest, welche Arbeiten aufgestellt werden.

Kriebstein.

Für den Kunstwanderweg rund um die Talsperre Kriebstein sollen im Juli drei neue Objekte entstehen. Die Jury hat entschieden, wer sich dort passend zum Thema "Kunst-Räume" verewigen darf. Neben bereits bekannten Gesichtern wie Katja Jaroschewski und Urban Stark ist mit Jiang Bian-Harbot ein neues hinzugekommen. Die studierte Bildhauerin wurde 1976 in China geboren und lebt seit einigen Jahren in Pegau als freischaffende Künstlerin.

Seit 2001 hat das Symposium "Kunst am Wasser" an der Talsperre einen festen Platz im Veranstaltungsplan des Mittelsächsischen Kultursommers (Miskus). In den vergangenen Jahren entstanden etwa 50 Kunstwerke zu unterschiedlichen Themen, die nun den Kunstwanderweg um das Gewässer herum bilden. Einige Figuren der Anfangsjahre waren bereits stark verwittert und wurde demontiert.


Bei der 19. Auflage von Kunst am Wasser werden die Besucher vom 24. bis 28. Juli erneut eingeladen, Holzbildhauern über die Schulter zu schauen. Gearbeitet wird wie im Vorjahr nahe der Bootsanlegestelle in Höfchen. Insgesamt 25 Künstler aus ganz Deutschland hatten sich um die Beteiligung beworben, acht mehr als 2018. Wichtige Kriterien bei der Auswahl der Bewerber sind laut Miskus-Geschäftsführer Jörn Hänsel die Standfestigkeit und Robustheit ihrer Objekte sowie die Gestaltung passend zum Thema.

Alle drei ausgewählten Künstler erhalten jeweils 700 Euro, wovon auch das Material bezahlt werden muss. Außerdem sind 500 Euro Preisgeld ausgelobt, über dessen Verteilung aber erst abschließend beraten werde. Der freiberufliche Holzbildhauer Enrico Kletke aus Mittweida übernimmt erneut die Leitung des Symposiums. Als internationaler Gast wird in diesem Jahr erneut der Belgier Urban Stark erwartet, der nun zum dritten Mal in Folge dabei sein wird. Er will eine Gitarre anfertigen, die sich öffnen lässt und in die man sich hineinsetzen kann. Thomas Caro, Geschäftsführer des Zweckverbandes Talsperre Kriebstein, kann sich dieses Instrument später gut im Bereich der Seebühne vorstellen. Katja Jaroschewski aus Halle will passend zum Bauhaus-Jahr mit "Dreieck - Quadrat - Kreis" agieren. Hinter den geometrischen Figuren verbergen sich zwei Bauklötzchen-Tiere, 1,60 Meter beziehungsweise 95 Zentimeter hoch. Jiang Bian-Harbot überzeugte die Jury mit einem Pfau, der an eine Origami-Arbeit erinnert.

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