Psychiater über Corona verharmlosende Ärzte: "Damit riskiert man Menschenleben"

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Limbach-Oberfrohnaer Psychiater über die Corona-Verharmlosung von Kollegen und das Schicksal von am Virus Erkrankten

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3232 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    5
    BuboBubo
    22.12.2020

    @vonVorn: Ich werde mich bei niemandem dafür entschuldigen, dass ich sein öffentlich Geschriebenes nicht nur lese, sondern auch deute. Ich muss ja umgekehrt auch damit leben. Will ich das nicht, muss ich mir meinen Teil denken und ansonsten die Klappe halten. Deutungshoheit nur für sich zu beanspruchen ist zwar menschlich verständlich, aber unbegründet.

    Falls Sie der Meinung sind, dass für die Aktivitäten der Corona-Leugner der "Zick-Zack-Kurs" der "Verantwortlichen" (hier namentlich Spahn und Drosten) ursächlich sei, ist das halt Ihre Meinung. Man darf dem aber entgegenhalten, dass die verschiedenen Akteure auf oder neben der Bühne der Querdenker sehr wohl ein eigenes Hirn und demzufolge eine eigene Verantwortung für ihr Tun haben.

    „Inzwischen wurde die lange herbei geredete und herbei getestete ‚zweite Welle‘ ausgerufen.“ (Offener Brief von M. Resch et. al., 09.11.2020)
    Das ist deren Sichtweise auf die aktuelle Situation.

    Wer ist dafür verantwortlich? Drosten?

  • 2
    4
    vonVorn
    22.12.2020

    @BuboBubo, damit auch Sie es verstehen, ich habe mit keiner Silbe das geschrieben was Sie behaupten. Worauf ich rauswollte, der Zickzackkurs unserer Verantwortlichen hat die Kritiker grossgemacht. Könnte man erkennen wenn man das Geschriebene einfach liest und nicht ständig daran herumdeutet.

  • 3
    6
    BuboBubo
    21.12.2020

    @Haju: Hello again!

    Trotz nochmaliger Durchsicht des Threads hinsichtlich "Person(en) weg - Problem weg“ bin ich nicht recht fündig geworden. Allerdings ist das tatsächlich eine sehr alte Idee, die durchaus ihren Charme hat. Bei Caesar hat es geklappt, aber nicht zum Erfolg geführt. Bei Stauffenberg hätte es zum Erfolg führen können, hat aber nicht geklappt. Hildmann dagegen wäre die Mühe nicht wert. Pauschalisierung führt also zu nichts. Dennoch: Da für Sie als weisen Katholiken die nahende Apokalypse nicht überraschend kommen dürfte, ist es nur noch eine Frage, woran die pluralistische Dreifaltigkeit den Zeitpunkt festmachen wird. Erste konkrete Hinweise gab es schon für 2016: "Könige stehlen Wälder, der Himmel wird sich öffnen, die Felder werden durch die Wärme verbrennen“. Warte, warte noch ein Weilchen - dann sind auch alle Klimaleugner, , , , und Sonstige weg. Gäa schüttelt sich kurz und geht in die nächste Runde - vielleicht mit einem geänderten Konzept à la Venus?

  • 6
    3
    Haju
    21.12.2020

    @BuboBubo
    Sie meinen: „Person(en) weg – Problem weg!“ (uraltes Konzept)? Ja dann könnte eine sich selbst erfüllende Prophezeiung vorliegen: die Querdenker* hätten irgendwie nicht ganz Unrecht und könnten sich bei Ihnen bedanken.
    Die Querdenker sind dann mal weg, das Virus aber ist gekommen um zu bleiben.
    * es gibt dann noch die Klimaleugner, die Rassisten, die Sexisten, die Frauenfeinde, die Islamfeinde, den alten weißen Mann, die … kurz gesagt: viel zu tun, auch ohne Virus!

  • 9
    8
    Schützenfrau
    20.12.2020

    @Eichelhäher65 , ich denke jeder kann selbst entscheiden was er lesen und glauben will und was nicht . Sind wir jetzt schon soweit , das verboten wird , gewisse Flyer zu lesen ? Hoch lebe das Denunziantentum .

  • 6
    10
    BuboBubo
    20.12.2020

    @vonVorn: Ob Ihnen Hildmann, Schiffmann, Läger & Gen. einen solchen Fauxpas jemals verzeihen werden? Diese Revolutionäre und Kämpfer für die Freiheit des deutschen Volkes als willfährige Gefolgsleute von Bundesgesundheitminister Jens Spahn zu bezeichnen, quasi an seinen Lippen hängend, dessen Lehrsätze todesmutig weiterentwickelnd? - Oh, oh ...

  • 14
    12
    Eichelhäher65
    20.12.2020

    In meinem Wohnort nahe Chemnitz wurden am 18.12.2020 Flyer verteilt, angeblich von "Aerzten" verfasst, die die Maßnahmen gegen das Virus verunglimpfen und die Impfung ebenfalls verhöhnen. Ich habe diese Leute angeschrieben und mir den Einwurf solcher Machwerke verbeten sowie beim Wiederholungsfall mit Anzeige gedroht. Weiterhin habe ich die Flyer per Email an das Sächsische Sozialministerium sowie an die FP versandt, um zu versuchen, solchen unverantwortlichen Menschen das Handwerk zu legen. Jeder verantwortungsvolle
    Mensch sollte solche Machwerke nicht einfach nur wegwerfen, sondern öffentlich machen, um andere zu warnen, nicht auf so etwas hereinzufallen.

  • 6
    9
    vonVorn
    20.12.2020

    @BuboBubo," Nur: Was hat das alles mit den Corona-Leugnern der Jetztzeit zu tun, wovon der Artikel handelt?"
    Ganz einfach, die CoronaLeugner sind auf diesen Äußerungen von Spahn und anderen dieses Kalibers gewachsen.

  • 8
    12
    BuboBubo
    20.12.2020

    Richtig, es war NICHTS da. Und es kam auch wochenlang nichts 'rein
    (https://www.tagesschau.de/inland/corona-schutzmasken-china-101~magnifier_pos-1.html). Das ist halt so, wenn man eine Geiz-ist-geil-Gesellschaft ist und die Billiglieferanten dicht machen. (Ich kaufe ja nie preiswert ein – es sind immer nur die Anderen.) Interessant wäre auch die Reaktion des Wahlvolkes auf ein allgemeines Urlaubs/Faschings/Skifahrverbot im Januar und Februar gewesen; sehr viel Spaß hätten unsere heutigen Hobby-Gesundheitsminister vermutlich nicht daran gehabt. Und wenn es nach Wodarg, Bhakdi & Co. nebst deren zahlreicher Anhängerschaft gegangen wäre, hätte man dem "Schnupfen" ohnehin nicht sooo viel Beachtung schenken sollen. Da klaffen inzwischen schon erhebliche Erinnerungslücken bei den Fans.

    Nur: Was hat das alles mit den Corona-Leugnern der Jetztzeit zu tun, wovon der Artikel handelt?

  • 7
    5
    Haju
    20.12.2020

    @BuboBubo
    "Kurzer Ausflug in die Wirklichkeit vom 12.03.2020"//
    Boah, das ist aber eine Durchschlagskraft regierungsamtlicher Worte! So war einen Tag später, am Freitag den 13.03. der Beschluß des harten Lockdown zum 16.03. möglich! Nicht das die Regierung noch größenwahnsinnig wird! -
    Es geht aber um die Ferien-, Faschings-, Bockbier-, Winterurlaubszeit vorher. Viele schauten da schon beunruhigt ins Ausland und waren gar nicht hämisch gegenüber den uneitlen Asiaten, die sogar von großen Wasserflaschen den Boden abschnitten und sich diese über den Kopf zogen. Auch Versuche des üblichen Trump-bashings scheiterten (furchtbar: 11.03.: Trump verwehrt auch der EU die Einreise; 14 Tage vorher schon gewissen anderen Ländern).
    Tja, blixdingsen von Erinnerungen oder eigenen Kommentaren aus dieser Zeit leider nicht möglich.
    Durch die BEVÖLKERUNG allein war ein lockdown möglich geworden. Allerdings kein kleiner, denn bei Masken, Desinfektionsmitteln war NICHTS da, was dies ermöglicht hätte.

  • 10
    4
    nevidimka
    20.12.2020

    "Tatsächlich hat Spahn immer wieder betont, Deutschland sei gut vorbereitet - und sogar behauptet, Corona verlaufe milder als die Grippe."
    Quelle
    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/spahn-corona-113.html

    Das ist besonders bemerkenswert, da die im Jahr 2013 veröffentlichte Bundesdrucksache 17/12051 ein Katastrophenszenario mit modi-SARS betrachtet wurde, was sich fast wie ein Drehbuch der heutigen Realität liest. Bemerkenswert ist auch, dass Spahn am Tag des Lockdown-Beginns in Wuhan - 23. Januar - einen Grippevergleich im Interview in den tagesthemen verlautbarte.

    Was ist konkret aus "Schutzkonzepte für die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen" geworden, wenn "Münchner Wissenschaftler: Corona-Maßnahmen verfehlen den Schutz der Älteren" feststellen.
    Quelle
    https://www.merkur.de/lokales/muenchen/coronavirus-tote-todesfaelle-bayern-senioren-altenheime-deutschland-risikogruppen-muenchen-studie-zr-90133770.html

    Die Realität lässt sich nicht allein mit Phrasen ändern.

  • 8
    6
    MuellerF
    20.12.2020

    " dass Verharmlosung am Anfang der Epidemie nicht nur durch "ein paar Kollegen" sondern regierungsamtliches Dogma war. "

    Ja, am Anfang! Da wusste quasi KEINER was über das neue (!) Virus.
    Von daher konnte man auch gar nicht adäquat reagieren.
    Mittlerweile wissen wir darüber einige unerfreuliche Dinge mehr - aber auch, wie man die Risiken minimiert.
    Der Verweis auf die anfängliche allseitige Planlosigkeit ist überflüssig, weil uns das JETZT nicht weiterbringt!
    Trotzreaktionen interessieren das Virus zwar nicht, unterm Strich profitiert es aber sogar noch davon.

  • 6
    9
    BuboBubo
    19.12.2020

    2. Versuch

    @nevidimka: Ihre Behauptung "...dass Verharmlosung am Anfang der Epidemie nicht nur durch 'ein paar Kollegen' sondern regierungsamtliches Dogma war" ist, vorsichtig formuliert, eine bewusste Tatsachenverdrehung. Kurzer Ausflug in die Wirklichkeit vom 12.03.2020 (bundesweit 170 neue Corona-Fälle lt. JHU):

    "Während der Stärkung der Intensiv- und Beatmungskapazitäten in den Krankenhäusern und der Vorbereitung besonderer Schutzkonzepte für die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen gelten verstärkte Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland." (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/beschluss-zu-corona-1730292)

    Wer in diesem Bund-Länder-Beschluss eine Verharmlosung erkennen will, hat Probleme mit dem verstehenden Lesen.
    Zu Ihrem Drosten-Zitat wurde weiter unten schon alles gesagt.
    Kurz zusammengefasst: Ihr Kommentar war blauer Dunst, und die meisten haben es gemerkt. Ist Ihnen das jetzt konkret genug?

  • 6
    3
    cn3boj00
    19.12.2020

    @nevi... was wollen Sie uns nun eigentlich mit Ihren Zitaten sagen? Im März wusste man fast noch gar nichts über Covid19. Im September glaubte man, man habe das gröbste überstanden. Dass Politiker da andere Töne anschlugen, obwohl da auch schon vor der 2. Welle gewarnt wurde, ist der Stimmungslage geschuldet, tausende gehen auf die Straße, die Leute wollen keine schlechten Nachrichten hören, nennen es Panikmache (und tun das heute noch!).
    Und was ist ihrer Meinung nach eine "relativ geringe Fallsterblichkeit"? Soweit ich die Zahlen verstehe ist die etwa um den Faktor 10 höher als bei der Grippe. Und die Ansteckungsrate ist nochmal um ein vielfaches höher.
    Und was haben Sie von dem Artikel erwartet? Einem Mediziner wurden ein paar Fragen gestellt und der hat darauf geantwortet. Haben Sie da eine tiefgreifende Analyse der Entwicklung der Einschätzung der Lage durch verschiedene gesellschaftliche Schichten erwartet? Oder wollten Sie einfach nur mit Ihrer Sprachgewandtheit brillieren?

  • 5
    12
    nevidimka
    19.12.2020

    @BuboBubo
    Sie halten ein Zitat mit Datum und Anlass und Quellenangabe für tendenziös und es fehlt Ihnen der Kontext? Was ist dann Ihr Beitrag, der weder benennt, was und wen er konkret kritisiert, sich aber in haltlosen Unterstellungen und Zuschreibungen flüchtet. Wenn Sie jemand explizit benennen und im darauffolgenden Satz darauf Bezug nehmen, dann hat das bei Ihnen nichts mit dem explizit Genannten zu tun und für das Missverständnis ist der Genannte Schuld und nicht Sie, der nicht Willens oder in der Lage war, seine Aussagen deutlicher zu formulieren.

    Solche Rabulistik ist einem Diskurs nicht zuträglich.

    Mein Post war Kritik an dem Artikel, der nicht klarstellte, dass Verharmlosung am Anfang der Epidemie nicht nur durch "ein paar Kollegen" sondern regierungsamtliches Dogma war. Das steht zwar schon deutlich im ersten Post, aber das Offensichtliche verstehen hier leider nicht alle.

  • 8
    7
    BuboBubo
    19.12.2020

    @nevidimka: Bitte lesen Sie noch mal den Satz, der sich auf den Eröffnungspost zu Ihrem Thread unmittelbar bezieht: "… Geschwätz von gestern." Der stammt nicht von Ihnen, und das habe ich auch nie behauptet. Da Sie das Wort "insinuieren" benutzen, kennen Sie auch die Bedeutung des Terms "oder generell". Wenn Sie das nur auf sich beziehen, ist das Ihre Sache. Mir deswegen aber Unredlichkeit zu attestieren, ist starker Tobak.
    Jeder öffentlich geäußerte Satz hat Folgen, das werden Sie wissen. Sie haben richtig und mit Quelle zitiert. Das finde ich gut. Aber Sie haben den Kontext weggelassen, der u. a. von @872889 nachgeliefert wurde. Deshalb war das Zitat insgesamt tendenziös. Sie werden es aber nicht zufällig gerade irgendwo gefunden, sondern mit Bedacht ausgewählt haben, denn Sie sind ja nicht naiv. Und genau diese Form der Polemik erschwert eine sachliche Diskussion. Deshalb stellt sich mir die Frage: Was wollten Sie mit dem Post Ihres Beitrages eigentlich erreichen?

  • 11
    18
    nevidimka
    19.12.2020

    @BuboBubo
    Natürlich geht es beim Zitat nicht darum, Drosten verächtlich zu machen. Es geht darum, dass im FP-Artikel etwas kritisiert wird, was Standpunkt der Regierung war, im 1. Lockdown nicht, nach dem 1. Lockdown dann doch wieder (Spahn im Tagesspiegel) und jetzt im 2. Lockdown wieder nicht.

    Objektiv ist Drostens Aussage auch heute weitgehend korrekt. (Das "Normalfall gar nichts davon merken" war schon damals m.E. nicht korrekt.)

    Dass Sie insinuieren, es wäre mir um "Verächtlichmachung eines Wissenschaftlers als Schwätzer" gegangen, zeugt von der Unredlichkeit Ihrer Argumentation. So löst man keine Probleme, bei denen man auf das Verhalten (fast) eines jeden Einzelnen angewiesen ist.

  • 25
    22
    gelöschter Nutzer
    19.12.2020

    1. Was soll man von einer Regierung halten, die im Februar 2020 nicht über den eigenen Tellerand Richtung China geschaut hat?
    2. Oder man hat damals schon im Auge gehabt, was wir dann erlebten? Mir fehlt allein der Glaube für solch Kurzsichtigkeit.
    3. Diffarmierung findet ja wohl auf beiden Seiten statt. Wobei in meinen Augen die staatlich geförderte die erbärmlichere ist, weil dabei keinerlei Waffengleichheit besteht. Verwerflich ist sie in jedem Fall.
    4. Der Erkenntnisstand ist heut ein anderer, aber was hat die Politik daraus gemacht?

  • 18
    8
    Haju
    19.12.2020

    @BuboBubo
    Man darf aber auch nicht - aus welchen Gründen auch immer - von monolithisch-zentralistischen Denkmechanismen beim Bürger ausgehen, die zwingend eintreten, sobald irgendwer irgendwo auf einer Demo irgendwas sagt und auch nicht traurig darüber sein, wenn das umgekehrt in Foren auch nicht so wie gewünscht funktioniert.

  • 48
    18
    BuboBubo
    19.12.2020

    @Vogtlander3110: Danke für den Link. Besser kann man auf die Einlassung von @nevidimka ganz unten gar nicht reagieren.
    Natürlich wird man sich jetzt wieder winden und "relativieren", es ginge hier gar nicht um Drosten oder generell um die Verächtlichmachung eines Wissenschaftlers als Schwätzer.
    Dennoch sieht man an dieser kurzen Diskussion schon sehr gut, wie Querdenken prinzipiell funktioniert. Die Muster sind immer ähnlich: Einer Sophie Scholl wird ein erfundenes Zitat untergeschoben, Studien werden aus dritter oder vierter Hand zitiert und dabei „umbewertet“, Statistiken werden nach eigenem Gusto interpretiert, Fakten aus dem Zusammenhang gerissen und neu eingefärbt. Es gibt hier im Forum schon eine hübsche Sammlung davon. Letztlich fällt das alles unter das demokratische Recht der freien Meinungsäußerung. Ist ja auch ok, solange es nicht kriminell wird, indem man z. B. den Mundschutz zum Judenstern stilisiert. Aber zum Zusammenhalt der Gesellschaft trägt es nicht bei.

  • 23
    23
    nevidimka
    19.12.2020

    @Vogtlander3110
    Ihre Kritik an der Zitatkürzung geht an die Deutsche Welle, die von mir als Quelle angeführt wurde.

    Weiterhin ist Drostens Aussage objektiv gar nicht (so) falsch. COVID19 verläuft bei der überwiegenden Mehrzahl relativ harmlos. Im FP-Artikel wird die gleiche inhaltliche Aussage aber als unverantwortlich gebrandmarkt.

    Trotz einer relativ geringen Fallsterblichkeit, relativ geringen Wahrscheinlichkeit für Langzeitfolgen und des oft milden Verlaufs ist COVID19 gefährlich und niemand sollte leichtfertig eine Infektion in Kauf nehmen. Die Gefahr besteht bei einer Epidemie in der Gleichzeitigkeit der Erkrankungen, die direkt zur Überlastung des Gesundheitssystem führen, die dann wiederum alle betrifft, die in dieser Zeit irgendeine medizinische Versorgung benötigen. Daneben gibt es noch die indirekten Gefahren einer Epidemie z.B. durch einen hohen Krankenstand.

  • 29
    9
    Haju
    19.12.2020

    Es geht ja auch nicht um Drosten, er kann sich durchaus korrigieren. Aus den Diskussionen von heute sind aber diejenigen herauszuhalten, die deshalb die ersten MNS-Träger als rechtsextreme Verschwörungstheoretiker denunzierten. Diese haben später eine 180Grad-Wende vollzogen, der fanatische Politisierungswille aber bleibt. Und dieser Wille basiert auf einer Grundeigenschaft, die nunmal ansteckend ist, wie Brecht schon in seinen Geschichten vom Herrn K schrieb.

  • 55
    15
    Vogtlander3110
    19.12.2020

    nevidimka: Durch das Weglassen von Informationen haben Sie die Aussagen aus dem Kontext gerissen und einen redlichen Wissenschaftler absichtlich diffamiert. Drosten sagt sehr deutlich wie dünn die Faktenlage ist und seine Annahmen sich mit neuen Erkenntnissen auch gravierend ändern können und dass es deshalb aber auch falsch ist Panik zu verbreiten, wie es in den sozialen Medien gerade geschieht.
    Hier ist der entsprechende Beitrag aus der Bundespressekonferenz: https://www.youtube.com/watch?v=9dcXTWhPnFg

  • 17
    38
    Hirtensang
    19.12.2020

    "Ich glaube dahinter steckt ein tiefer Hass auf das politische System, dem alles zugetraut wird".
    Nun wird es aber Zeit für Politikwissenschaftler und Historiker, damit zu beginnen, die Ursachen für das Misstrauen zu unseren Regierungen, das in einem Teil der Bevölkerung vorhanden ist zu finden. Sicher wäre es erkenntnisreich, bei der politischen Analyse in der Zeit vor Beginn des Vietnamkrieges zu beginnen.

  • 17
    42
    OlafF
    19.12.2020

    [...]
    Haben Sie eine bestimmte Vermutung, woher dieses Denken bei manchen Medizinern kommt?

    Ich glaube dahinter steckt ein tiefer Hass auf das politische System, dem alles zugetraut wird. Man wendet sich von der Vernunft ab und vom Grundsatz der Solidarität mit Schwächeren und Kranken. fpe

    Die Abhängigkeit von einem System, welches die Kunden der Pharmalobby mit Urlaub getarnt als WTB belohnt und die Eigenverantwortung und die Selbstbestimmung der Menschen nicht will ? Ja, kann ich teilweise nachvollziehen.

  • 20
    51
    nevidimka
    19.12.2020

    @Nurso
    Drosten ist weltweit einer der renommiertesten Experten zu Cornonaviren und SARS-CoV-2. Hat Christian Drosten seine Aussage widerrufen?

    Der Tagesspiegel schreibt am 01.09.2020 über Gesundsheitsminister Jens Spahn.
    "Spahn wurde sogar noch konkreter: Mit dem Wissen von heute hätte der Lockdown nicht so drastisch ausfallen müssen. Friseure und auch Einzelhandel müssten nicht mehr schließen, außerdem würde es auch keine Besuchsverbote in Pflegeeinrichtungen mehr geben."
    Quelle:
    https://www.tagesspiegel.de/politik/friseure-einzelhandel-pflegeeinrichtungen-spahn-erklaert-warum-erneute-schliessungen-unwahrscheinlich-sind/26147764.html

    Was die epidemischen Gefahren betrifft, hat sich seit Ende Januar am Wissen zu SARS-CoV-2 nichts wesentlich geändert.

    Was in der Zwischenzeit hinzugekommen ist. Seit März gibt es Antigen-Schnelltests. Demnächst wird mit Schutzimpfungen begonnen werden.

  • 86
    24
    872889
    19.12.2020

    @nevidimka: Die Regierung hat zu keinem Zeitpunkt etwas verharmlost, eher ihre Kritiker. Am 02.03.2020 gab es in Deutschland gerade einmal rund 150 Infektionen, den Großteil davon in Rheinsberg. Auf der von ihnen zitierten Pressekonferenz wurde auf die bisherigen Erfahrungswerte hingewiesen und vor einer derartigen möglichen Entwicklung gewarnt. Aber es ist natürlich immer einfach, irgendwelche Zitate auf dem Zusammenhang herauszureißen.
    Vielleicht ist es doch aber auch eher die Wende der Verharmloser und Leugner, um in der jetzigen äußerst angespannten Situation die Schuld mal wieder bei anderen zu suchen.

  • 82
    22
    Richteraxel
    19.12.2020

    Ein Zitat von Christian Drosten von Anfang März 2020 mit dem jetzigen Wissenstand abzugleichen erscheint schon absurd. Gerade Christian Drosten stellt in seinem Podcast viele seit dem veröffentlichte wissenschaftlich Studien vor und zählt nun auf keinen Fall zu den Verharmlosern.

  • 38
    22
    ralf66
    19.12.2020

    Das wir zu der Gefährlichkeit, Umgangsweise mit dem Virus bis hin zur Akzeptanz der Bevölkerung für staatlich getroffene Maßnahmen gespaltene Ansichten vertreten das hat man in der Tat den Ärzten zu verdanken die hauptsächlich medienwirksam wurden und dort halt keine halbwegs einheitliche Lehre verbreiteten sondern wenigstens zwei total unterschiedliche Ansichten vertraten und das macht es von Anfang an schwer in der Bevölkerung eine gewisse einheitliche Akzeptanz für getroffene Maßnahmen zu erhalten und ganz schlecht ist, dass geht nicht mehr zu korrigieren einmal raus ist raus.

  • 105
    21
    Nurso
    19.12.2020

    Stimmt, die Pressekonferenz war am 02. März. Damals, als es einige wenige Fälle in Deutschland gab.
    Der Wissenszuwachs seitdem ist enorm und damit müssen sich doch auch die Empfehlungen ändern. Das Problem sind diejenigen, die nicht verstehen wollen, dass Wissenschaft so funktioniert. Diejenigen, die sich auf Aussagen von Politik und Virologen (zwei ganz unterschiedliche Gruppen) aus dem zeitigen Frühjahr berufen und alles, was danach war, ignorieren bzw es denen jetzt zum Vorwurf machen.
    Und das ist traurig und ist ein Grund dafür, dass wir jetzt in diesem Schlamassel stecken.

  • 29
    87
    789010
    19.12.2020

    Was interessiert die ihr Geschwätz von gestern.

  • 39
    99
    nevidimka
    19.12.2020

    Verharmlosung von SARS-CoV-2 war doch bis vor ein paar Monaten regierungsamtliche Agenda. Jetzt hat die Regierung ihre Meinung einfach um 180° gedreht und ist in die Fraktion der Panikmacher gewechselt.

    Auf der Bundespressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Präsident Lothar Wieler sprach Christian Drosten am 02.03.2020: "Diese Erkrankung ist eine milde Erkrankung, es ist eine Erkältung in erster Linie, die mehr die unteren Atemwege betrifft. Und die ist im Prinzip für den Einzelnen gar kein Problem. Das wird man nicht nur überleben, sondern im Normalfall gar nichts davon merken."
    Quelle
    https://www.dw.com/de/corona-in-deutschland-engpässe-in-krankenhäusern-möglich/a-52611107