Rezepte für die Belebung der Chemnitzer City

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Wie können mehr Menschen ins Zentrum gelockt werden? Das ist seit Jahren ein drängendes Problem in Chemnitz. Die OB-Kandidaten setzen an mehreren Punkten an: Sie wollen die Kommunikation zwischen den Beteiligten verbessen, Expertenrat einholen und mehr Parkplätze ausweisen. Und fast alle Bewerber sind sich einig: Die Galerie Roter Turm muss umgebaut werden.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    7
    defr0ke
    12.09.2020

    Sollte Chemnitz wirklich Kulturhauptstadt werden, dann wird es sowieso viele Projekte für die City geben, die als Zukunftsvisionen für Chemnittz stehen. Dann sind wenigstens auch die Mittel dafür vorhanden... Der zweite Vorteil ist, dass die Projekte durchgeführt werden müssen, um sich nicht als Kulturhaupstadt zu blamieren, wenn es dann soweit ist.

    Dieser Titel wird vieles positiv und nachhaltig verändern. Deshalb ist es nicht wichtig WER OB wird, sondern dass wir einfach diesen shit Titel bekommen... Die Chancen dafür stehen 1:5...

  • 3
    7
    gelöschter Nutzer
    11.09.2020

    Die Stadt ist schon so zerschnitten und beschränkt, da ist eine 1-Bahn-Straßen-Lösung ein Fortschritt. Eine Stadt muss funktionieren. Da verbietet sich jegliche links-grüne Ideologie.
    Muellerf. das ist keine Aufgabe für die CWE. Die haben von Stadtplanung keine Kennung. Die haben leider auch keine Ahnung von Wirtschaftsförderung.

  • 3
    0
    Steuerzahler
    11.09.2020

    Cn3bno00: „ Alles was er tut muss vom Stadtrat abgesegnet sein.“
    Das ist aber Ihre Idealvorstellung! Wie oft in der Vergangenheit hat die Verwaltung etwas anderes gemacht als das eigentliche Machtorgan, der Stadtrat, beschlossen hatte. Der Beispiele gibt es zu Hauf. Sommerbad Erfenschlag, Radweg Erfenschlager Straße, usw. usf. Deshalb genau ist es dringend notwendig, dass da eine neue Führungsqualität einzieht.

  • 9
    4
    RingsOfSaturn
    11.09.2020

    Ich verstehe das Gejammer über fehlende Parkplätze nicht so ganz. Es gibt doch eine um die Innenstadt verteilt Parkhäuser, mindestens 5 oder 6 Stück, und die sind nie alle voll.

    Es geht doch eigentlich nur darum, dass das Parken kostenlos sein soll. Gerade das halte ich aber nicht für richtig. Mit dem Auto Parken sollte teurer sein als mit dem öpnv hin und zurück zu fahren.

    Von daher finde ich die Idee von Fassmann interessant, aber doch bitte nicht für neue Parkplätze! Gebt den Platz den Menschen!

    Es gibt so viele schöne Orte: Park der Opfer des Faschismus, Park am Fuß des Kassbergs, Ufer der Chemnitz, Spielplatz an der Zenti, Stadthallenpark, Schlossteich mit Park... wie wäre es diese fußläufig ohne Betonwüste zu verbinden?

  • 9
    5
    lax123
    11.09.2020

    @cn3boj00 Ihre Ansichten sind gut begründet.
    Man sagt zwar, wer Visionen hat solle zum Arzt gehen - aber im leider hoffnungslosen Fall der Belebung der Chemnitzer Innenstadt drückt es an vielen Ecken und Enden. Selbst mit kleineren Straßen, Radwegen, besserem ÖPNV, einer Öffnung der Galerie Roter Turm etc. helfen nicht, wenn "Kultur" fehlt. Damit kann auch Kneipenkultur gemeint sein.
    Bezüglich Ihrer Ansichten hinsichtlich des Geldzählers stimme ich zu - den spröden Herrn kann ich mir auch nicht als OB vorstellen, zumal er im Rathaus eher abgehoben wirkte. Ich traue ihm den Job nicht zu. Eigentlich - leider - keinem der Kandidaten.

  • 7
    4
    cn3boj00
    11.09.2020

    Eines muss man ja sehen: Ein OB ist hat keine direkten Machtbefugnisse. Alles was er tut muss vom Stadtrat abgesegnet sein. Deshalb geht es ja weniger darum, viel zu versprechen, sondern Visionen zu haben wie es vorwärts gehen kann und dann den Stadtrat das zu empfehlen, was die Bürger wünschen. Solche Visionen sind aber bei einigen Kandidaten wohl Mangelware. Deshalb auch mein Eindruck, dass jemand, der 25 Jahre lang Geld gezählt hat das auch besser weiterhin tun soll. Herr Faßmann spricht da schon eher wunde Punkte an und kommt auch mit Ideen. Fraglich, ob er damit die Räte begeistern kann.
    Tatsache ist, dass der 4-spurige Straßenverkehr rund um die Innenstadt (und telweise mittendurch) ein großes Hindernis darstellt. Eine zweispurige Einbahnstraße, dazu eine Park- und eine breite (!) Fahrradspur (mit Bäumen) finde ich tatsächlich interessant. Ich könnte mir vorstellen dass da der Verkehr sogar "runder" rollt, dazu gibt es doch Experten. Und natürlich muss sich die Rote Turm Galerie komplett nach außen öffnen, verdunkelte Fenster von Lagerräumen sind keine Einladung. Und nicht zuletzt bin ich immer noch für eine Brücke über die Brückenstraße, parallel zur Straße der Nationen, für Fußgänger und (langsame) Radler, welche die Verbindung zwischen Rathaus/Stadthallenareal mit dem Theaterareal/Brühl schafft.

  • 10
    1
    macxs
    11.09.2020

    Kostenlose Parkplätze in der Innenstadt wollte man doch gerade nicht, um den ÖPNV zu stärken. Deshalb wurde auch die komplette Innenstadt mit Parkuhren bepflastert.
    Außerdem kann man doch, soweit ich weiß, im Parkhaus der Galeria kostenlos parken, wenn man dort was kauft.

    Zur allgemeinen Belebung: Ich glaube, die "Kneipenmeile" war schon mal ein guter Anfang. Von dort müsste das aber weiter wachsen, vielleicht über den Düsseldorfer Platz und das Terminal3. Dort stört man auch kaum Anwohner, da dort eh nur Büros sind. Auch in der Parteisäge könnte man Veranstaltungen machen und hätte einen Übergang zum Brühl (gab es ja schon im Forum).

    Die Brückenstraße als Barriere sollte umgestaltet werden. Dort ist so viel Platz, da könnte man etliche Bäume pflanzen, Bänke stellen und hätte damit neben dem Stadthallenpark einen Aufenthaltsort, um zwischen Markt und Brühl entweder kurz zu entspannen oder an den Schlossteich abzubiegen - oder von dort kommend, sich für Brühl oder Markt zu entscheiden.

    Es sind aber alle sozialistischen Prachtstraßen (z. T. mehrspurig) rund um die City, die nicht gerade zum Flanieren einladen. Das wird man aber schwer ändern können. Meiner Meinung nach helfen da nur Bäume.


    PS: Und das FloPo müsste wieder zwangseröffnet werden ;-) Man findet praktisch keine Bar in der Stadt, in der gute Musik läuft (OK, ist vtl. Ansichtssache :-D ) und die so lang geöffnet hat.

  • 13
    16
    MuellerF
    11.09.2020

    Herrn Fassmanns Einbahnstraßen-Lösung für den "Parkplatzmangel" in der City halte ich für nicht besonders elegant.
    Es bremst den Verkehrsfluss besonders zu Stoßzeiten & bedeutet Umwege ; das Ausparken wäre nervig & gefährlich. Die bestehenden Parkflächen (es gibt eigentlich genug) sollten lieber von den Händlern (teil-) finanziert werden.
    In den Einkaufscentern wird das ja auch so gemacht.
    Dafür (& nicht nur dafür) müssen die Akteure aber mal an einen Tisch - das haben CWE & IHK aber bisher nicht geschafft.

  • 31
    2
    lax123
    11.09.2020

    Alle übersehen die Altersstruktur der Stadt. Wir haben nun mal eher ältere Menschen - die sind zufrieden, wenn sie am Wochenenden ins Chemnitz-Center zum Einkaufen fahren können. Die paar jungen Menschen sind anscheinend mit dem kulturellen Angebot auch zufrieden, sonst gäbe es ja auch mehr Angebote. Ich denke, es ist einfach ein normales Phänomen - wenige junge Kulturinteressierte, viele ältere Fernsehzuschauer.
    Macht die Stadt für junge Leute attraktiv - in erster Linie durch gut bezahlte Arbeitsplätze und MODERNE Verwaltung - dann bleiben die Junge auch und der Rest gibt sich von selbst.

  • 34
    1
    KMS1983
    11.09.2020

    Viele der Wünsche, Öffnung Galerie Roter Turm, mobiles Grün auf dem Markt, fordere ich schon lange. Und ständig rennt man damit gegen Wände. Geht nicht, brauchen wir nicht, können wir so nicht machen waren immer wieder die Antwort. Jetzt haben es sich sogar die OB Kandidaten auf die Fahne geschrieben. Mal sehen was von den Wünschen übrig bleibt.

    Ergänzend würde ich mir noch ein Feierabendticket unter der Woche für den ÖPNV wünschen. Von 18 bis 1 Uhr kostet Bus und Bahnfahren 1 Euro. Das wäre mal ein Lockangebot!