Stollberger Räte legen sich auf Schulbezirke fest

Ab dem Schuljahr 2020/21 soll es drei definierte Bereiche geben: Stadt und Land sowie Niederwürschnitz

Stollberg.

Die Stadt Stollberg verwaltet die Grundschule in Niederwürschnitz für die Nachbarn mit. Dazu gibt es eine Zweckvereinbarung. Diese hat sich nach Ansicht von Oberbürgermeister Marcel Schmidt (Stollberg) und Bürgermeister Matthias Anton (Niederwürschnitz) bewährt. Eine Genehmigung von der Schulaufsichtsbehörde gibt es derzeit allerdings nicht. Nun hat der Stadtrat von Stollberg in seiner jüngsten Sitzung drei Schulbezirke beschlossen. Ab dem Schuljahr 2020/2021 gilt ein Stadtschulbezirk für die Grundschüler aus der Stollberger Kernstadt, Hoheneck und Niederdorf. Zudem wird es einen Landschulbezirk für die Ortsteile Beutha/Raum, Gablenz, Mitteldorf und Oberdorf geben. Und eben den für Niederwürschnitz. Durch die getrennten Schulbezirke können die Schüler gleichmäßig auf die örtlichen Grundschulen aufgeteilt werden. Zudem können die Kinder somit sicher sein, wohnortnah zur Schule gehen zu können, argumentiert die Stollberger Verwaltung. Denn das Landratsamt fordert für den Erhalt der Grundschule Beutha angepasste Schulbezirke, um die Mindestschüleranzahl sicherzustellen. Nach heutiger Prognose wäre das für das Schuljahr 2022/23 fraglich gewesen. (bjost)


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