Technikpanne legt Chemnitzer Corona-Testpraxis lahm

Zahlreiche besorgte Menschen haben stundenlang erfolglos vor der Messe gewartet. Zu Aussichten auf Besserung schweigt der Betreiber.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Einspruch
    22.10.2020

    Der erste Kommentar hat es auf den Punkt gebracht.

  • 7
    3
    lax123
    22.10.2020

    Man kann nur die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Ein Armutszeugnis.
    Warum wird überhaupt ein Drucker gebraucht? Warum wird das nicht elektronisch bearbeitet?

  • 12
    2
    maxel
    22.10.2020

    Wenn man liest was für technische Probleme es da gibt,könnte man denken die Praxis befindet sich in einem Entwicklungsland. Digitale Armenhaus Deutschland. Wenn in der Praxis alles so beengt ist wäre es auch logisch die Öffnungszeit zu verlängern.

  • 27
    1
    Pixelghost
    22.10.2020

    @ jhfp18, PC mit alten Betriebssystemen als Basis, Endgeräte von Herstellern deren Hotlines immer weiter ausgedünnt wurden (minutenlange Digital-„Referate“ über den zu akzeptierenden Datenschutz- wählen sie 1, 2 oder 3 oder die Rautentaste...) und in Irland sitzen...

    IT wurde und wird hier immer noch stiefmütterlich behandelt. Es geht allein um Geld. Kosten für Technik und gut ausgebildetes IT-Personal will man nicht ausgeben.weil einem der Nutzen nicht klar ist.
    Und wenn man mal den einzuhaltenden Datenschutz anspricht und was für dessen Einhaltung eigentlich unerlässlich ist, wird nur abgewunken.

  • 13
    18
    MacSheepo
    22.10.2020

    Wer Symptome hat, muss zum Hausarzt. Der kann und muss m.E. auch testen. Der Test gehört schlicht&einfach zur Diagnosestellung dazu.
    Die Testpraxis ist ein Zusatzangebot&ursprünglich für Personen ohne Symptome eröffnet. Warum das Gesundheitsamt als zuständige Stelle aktuell nicht unterstützt, bleibt zu hinterfragen.
    Das es Probleme gibt, ist offensichtlich. Aber man stelle sich nur mal vor, dass 60 Personen in einer Arztpraxis stehen. Dort sind auch keine Kapazitäten zum Warten. In manchen Praxen wartet man per se schon 2 Stunden.
    Und wer in der aktuellen Lage noch verreisen muss&damit wieder Kapazitäten blockiert, die man für symptomatische Patienten braucht, soll mal nicht über Wartezeiten meckern.
    Außerdem sollte man sich mal bewusst machen: Die Praxis an der Messe musste innerhalb kürzester Zeit errichtet werden. Warum musste man überhaupt umziehen? Und warum muss es in diesen beengten Räumen sein? Warum nicht die große Messe? Kann die Stadt Chemnitz nicht unterstützen?

  • 58
    2
    jhfp18
    22.10.2020

    Verrückt aber vielleicht notwendig, dass erst eine Pandemie kommen muss, um die eklatanten Schwachstellen dieses nur auf Profit orientierten Systems aufzuzeigen. 6 Monate mindestens, aber auch schon viele Jahre vorher, wäre Zeit gewesen, die technische Infrastruktur auf halbwegs aktuellen Stand zu heben. Zu enge Räume in den 11000 m² großen Messehallen, schon das ist ein Armutszeugnis. Gier nach immer höheren Gehaltszahlungen (KBV Sachen Vorstandsvorsitzender 264.000 €, der Stellvertreter gleich mal noch 240.000 im Jahr, Quelle: https://www.kbv.de/media/sp/KV_Vorstaende_Gehaelter.pdf ) lassen wahrscheinlich nicht mal 150 € für einen funktionierenden Mono-Laserdrucker übrig.