Turnhalle soll nach den Ferien in Betrieb gehen

Eröffnung mit Gästen - Schul- und Vereinssport startet am 27. Oktober

Claußnitz.

Der Neubau der Zweifeld-Sporthalle ist fertiggestellt. Etwa drei Millionen Euro hat die Gemeinde Claußnitz in den Bau, der sich neben der Oberschule befindet, investiert. Weiteres Geld fließt in die Gestaltung der Freiflächen. Die neue Halle biete ausreichend Platz, moderne Technik und werde mit Abwärme aus einem örtlichen Agrarbetrieb umweltfreundlich beheizt, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Thurm (Freie Wählervereinigung). Am morgigen Dienstag soll der Neubau eröffnet werden.

Dazu wird laut Thurm der aus dem Nachbarort Taura stammende sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt (CDU), erwartet. Eingeladen seien weiterhin unter anderem der Präsident des Kreissportbundes, der Landrat, Vertreter der Sächsischen Aufbaubank, Gemeinderäte, Verwaltungsmitarbeiter, Planer sowie Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, von Claußnitzer Schulen und Sportvereinen.

Für den Schul- und Vereinssport solle die Halle vom 27. Oktober an, also ab dem ersten Tag nach den Herbstferien, genutzt werden. Die Öffentlichkeit soll sich den Neubau am 9. November bei einem Tag der offenen Tür anschauen können. Das hatte Bürgermeister Günter Hermsdorf (CDU) zur jüngsten Gemeinderatssitzung angekündigt.

Schüler und Vereinssportler, die während der Bauzeit und derzeit noch verschiedene Ausweichhallen für Sportunterricht und Training nutzen, freuten sich darauf, dass der Betrieb in der neuen Halle bald anlaufe, so Thurm. "Die Schüler planten für die Eröffnungsfeier ein Programm, die Sportler bereiten einen Imbiss vor", sagte sie. Alle seien froh, dass nach dem Abriss der alten Turnhalle der Neubau zügig errichtet wurde und es nur geringe Verzögerung im Ablaufplan gab. Ursprünglich sollte die neue Halle bereits zum Schuljahresstart bezugsfertig sein. Zu Beginn des Innenausbaus im Mai hatte Hermsdorf als Wunschtermin für die Fertigstellung den 30. August genannt. In den kommenden Wochen bis zur Inbetriebnahme werden laut Thurm Restarbeiten im Gebäudes erledigt.

Zu den Hürden, die vor Baubeginn zu nehmen waren, gehörte ein Grundstückstausch. Denn bei Vermessungsarbeiten war festgestellt worden, dass das Baufeld rund drei Meter über die Grundstücksgrenze hinaus auf Kirchenland reichte. Das Problem wurde durch einen Grundstückstauschvertrag gelöst. (mit bj)

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