Warum Fußball Kultur ist

Für den CFC folgt die Woche der Entscheidung. Heute tagt die Mitgliederversammlung des Vereins, am Freitag entscheiden die Stadträte über den Millionenzuschuss der Kommune. Ist der Profi-Fußball in Chemnitz noch zu retten? Und warum könnte das wichtig sein? Eine Betrachtung.

5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    4
    GBetka
    12.12.2016

    Wenn Fußball Kultur ist, dann sollte man da kräftig kürzen. Der Vogtlandkreis macht es vor.

  • 1
    7
    Blackadder
    12.12.2016

    "Andererseits: So wie Kunst und Kultur bringt der Sport und besonders der Fußball Menschen "von der Straße weg", erzeugt einen Aufmerksamkeitseffekt für die Stadt, den man nicht über-, aber auch nicht unterschätzen sollte und der durchaus mit dem der Kunstsammlungen zu vergleichen ist."

    Hierzu noch kurz ein Kommentar: Ich habe noch nie erlebt, dass bei einer Ausstellungseröffnung so viel Polizei von Nöten gwesen wäre, wie letzten Samstag um das Stadium herum unterwegs war.

  • 4
    0
    acals
    12.12.2016

    Ein Kompromiss bedeutet fuer jeden Beteiligten ueber seinen Schatten zu springen.

    Zu sagen 'wir wissen um' bedeutet nicht, dass es auch auf mich zutrifft. Da muss ich auch nicht heucheln, aber tolerieren das es dieses Phaeonomen gibt.

    Alternativvorschlaege gerne willkommen!

  • 1
    9
    Blackadder
    12.12.2016

    "Die Gegner der Finanzierung des Stadionneubaus aus ausschliesslich kommunalen Steuergeldern und der notwendigen Neuzuweisung sollten sagen:

    "Ja, lieber CFC: Auch wir wissen um die einzigartigen Emotionen die uns Fussball bietet. Auch uns nimmt die Spannung eines Spieles mit seinen Hoehen und Tiefen in den Bann. Wir wissen auch um die Ausstrahlkraft eines Fussballvereines fuer eine Region, seine identitaetsstiftende Wirkung. Wir stehen hinter dir, wir druecken dir die Daumen, wir halten zu dir."


    Nein. Warum sollte ich das sagen, wenn es nicht stimmt. Fußball interessiert mich nicht und ich muss das auch nicht heucheln.

  • 6
    1
    acals
    12.12.2016

    Ein ganz toller Artikel. Koennte so etwas wie ein Schlichterspruch sein und um im Fussballjargon zu bleiben koennte man sagen "Den nehmen wir volley."

    Alle muessen nur ein kleines bisschen ueber ihren Schatten springen.

    Die Gegner der Finanzierung des Stadionneubaus aus ausschliesslich kommunalen Steuergeldern und der notwendigen Neuzuweisung sollten sagen:

    "Ja, lieber CFC: Auch wir wissen um die einzigartigen Emotionen die uns Fussball bietet. Auch uns nimmt die Spannung eines Spieles mit seinen Hoehen und Tiefen in den Bann. Wir wissen auch um die Ausstrahlkraft eines Fussballvereines fuer eine Region, seine identitaetsstiftende Wirkung. Wir stehen hinter dir, wir druecken dir die Daumen, wir halten zu dir."

    Bei CFC koennte man sagen:

    "Danke Chemnitz! Ihr gebt uns erneut grossen Vertrauensvorschuss. Wir lassen diesmal Worten Taten folgen und nehmen jeweils einen Buerger von Chemnitz mit allen Rechten und Pflichten in Vorstand und Aufsichtsrat auf. Wer das ist, bestimmt der Stadtrat mit 2/3 Mehrheit. Bewerbt Euch.
    Wer immer eine Frage zu oder ueber uns hat, bekommt sie kompetent von Eurem Vertreter beantwortet.

    Und 1x im Jahr laden wir euch zu uns in Stadion zu einem Ligaspiel ein. Da braucht ihr nur 1/4 zu zahlen, Familien mit Kindern (der "generation Chemnitz") zuerst."

    Bei der Stadt koennte man sagen: Ja, wir brauchen Buerger, die stolz auf Chemnitz sind. Wir wollen die guten Beziehungen zwischen Kunst/Kultur und Fussball unterstuetzen. 1x im Jahr laden wir die Vereinsmitglieder des CFC in eine Theater/Oper ... Auffuehrung ihrer Wahl fuer 1/4 des Preises ein.
    Wir tragen Sorge, das die Abstimmung ueber den Buergervertreter im Vorstand/Aufsichtsrat beim CFC bei uns im Stadtrat transparent erfolgt - die Sitzung wird komplett uebertragen.
    Wir freuen uns darauf, bald Fussballfans und Kunstliebhaber "Arm in Arm" durch unser tolles Chemnitz spazierengehen zu sehen.



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