Weihnachtspäckchen-Aktion für arme Kinder

Die Freikirche in Neukirchen beteiligt sich alljährlich an einer Spendenaktion. Wegen Corona könnte es sein, dass die Pakete nicht in alle Länder verschickt werden können.

Neukirchen.

An der bundesweiten Hilfs- und Spendenaktion "Kinder helfen Kindern" beteiligt sich auch in diesem Jahr die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Neukirchen. Dabei werden für Kinder armer Familien sowie in Kinderheimen Weihnachtspäckchen verschickt. Als Spenden können Kinderbekleidung sowie Hygieneartikel, Handtücher, Decken, Spielsachen, Süßigkeiten, Bastel- und Schulsachen in Neukirchen abgegeben werden. Auch Woll- und Garnreste, aus denen Handschuhe, Mützen und Socken gestrickt werden können, sind gefragt.

"An unserer traditionellen Weihnachtspäckchenaktion kann sich jeder beteiligen", sagt der Gemeindeleiter Michael Pfüller. Gefragt seien vor allem auch Spielsachen wie Bälle, Denkspiele, Knete oder Kuscheltiere. Auch Bürsten, Haarspangen, Zahnpasta und andere Hygieneartikel würden dringend benötigt. Zudem sind auch Süßigkeiten wie Kekse, Schokolade und Bonbons erlaubt, sofern sie bis mindestens März 2021 haltbar sind. Für ältere Kinder bis zum 17. Lebensjahr können auch Wärmflaschen, Jonglierbälle und Dekorationsartikel gespendet werden, erläutert Pfüller. Die Geschenke sollen in Bananenkartons verpackt werden. Zudem sei es auch denkbar, dem Paket einzelne Artikel beizulegen. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten bittet darum, zusätzlich fünf Euro für den Transport, die Verteilung und die Unterstützung von Kinderprojekten zu spenden. Es gibt aber auch Gegenstände, die nicht in das Paket dürfen, sagt Pfüller. Dazu gehören unter anderem Kriegsspielzeug, elektrische Geräte, Sprays, Porzellan, Glas, Flaschen oder Geld. Auch Bücher, CDs und Videokassetten sollten nicht zum Inhalt gehören.

Der Inhalt der Pakete werde von bis zu zehn freiwilligen Helfern kontrolliert. Anschließend werden sie zu einer Sammelstelle nach Ehrenfriedersdorf gebracht. Von dort aus geht es mit Lastwagen in die Zielländer. Dieses Jahr sollen die Geschenke an Kinder in Albanien, Bulgarien, Bosnien-Herzegowina Kosovo, Litauen, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien gehen. Wegen der Corona-Pandemie sei es aber auch möglich, dass alle Pakete innerhalb Deutschlands verteilt werden. Neukirchen beteiligt sich seit 20 Jahren an der Aktion. In den Vorjahren wurden etwa 130 bis 140 Pakete verschickt, sagt Pfüller.

Die Entgegennahme der Spenden findet am 2., 3., 9. und 10. November in der Zeit von 14 bis 18 Uhr an der Chemnitzer Straße 23 in Neukirchen statt.

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