Zugführer sieht Fahrräder im Gleisbett

Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr

Lutherviertel/Zentrum.

Ein Zugführer der Mitteldeutschen Regiobahn hat am Samstag womöglich Schlimmeres verhindert. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, hatte der Zugführer, der auf der Strecke von Zwickau nach Chemnitz unterwegs war, während der Fahrt etwa in Höhe der Bernhardstraße zwei Fahrräder auf dem Gleis liegen sehen. Er informierte die Notfallleitstelle, die wiederum die Bundespolizei alarmierte. Die Beamten stellten an der genannten Stelle tatsächlich zwei Fahrräder fest. Demnach handelt es sich um ein 24-Zoll-Kinderrad der Marke Bavaria und ein 26-Zoll-Mountainbike der Marke NSU.

Auch wenn der von Zwickau kommende Zug, dessen Lokführer die Fahrräder bemerkt hatte, nicht beschädigt wurde - nur durch die schnelle Reaktion konnten ein Schaden und die Behinderung des Bahnverkehrs verhindert werden, heißt es von der Bundespolizei. Sie ermittelt jetzt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise zu den Fahrrädern. (gp)

Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 0371 46150 entgegen.

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