Nach Aus von Kaufhof in Chemnitz: "Kulturhauptstadt wird nun umso wichtiger"

Ein Schwarzer Tag für die City - die Kaufhof-Filiale wird schließen. Dennoch dürfe man gerade jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, heißt es aus dem Umfeld. Es brauche neue Ideen und neue Projekte.

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2727 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Interessierte
    21.06.2020

    Die Bewerbung wird nun umso wichtiger", schätzt er ein.
    Der Titel könnte Millionen von Touristen nach Chemnitz locken ….
    ( nunja , Hotels werden wir ja` nun genug haben mit den Neubauten am "smac" und an der Zwickauer und an der Zschopauer ...

  • 2
    0
    mops0106
    20.06.2020

    @Einspruch: Die Antwort lautet leider ja. Aber Sie haben die Lage bei uns in Chemnitz sehr gut zusammengefasst.
    Ich habe den Eindruck, die meisten Stadtverantwortlichen sind selbst nicht an einer guten Entwicklung unserer Stadt interessiert. Von der Landesregierung und Bund ganz zu schweigen. Ich denke, wir werden bewusst als 5. Rad am Wagen gehalten, damit Dresden und Leipzig mehr Geld bekommen.

  • 5
    0
    Einspruch
    20.06.2020

    Dürfen dann diejenigen weiter an der Kultur Stadt basteln, die schon die Innenstadt geschwächt haben, den Brühl nicht ans Zentrum angeschlossen haben, den Nahverkehr unattraktiv und unpünktlich halten, das Kulturkaufhaus und die Museen verkümmern lassen, Standmieten zum Weihnachtsmarkt und zu Markttagen erhöhen? Oder die Brunnen einen nach dem anderen nicht in Schuss halten, Bäume in der Innenstadt abholzen lassen und weitere Klötzer hinsetzen und ihre einzige Einnahmequelle für die Stadt in Superblitzern und Park Verstößen sehen?
    Die hatten ihre Chance und versemmeln es weiter. Kultur braucht auch eine lebendige Stadt und Leute mit Einkommen, die sich die Kultur leisten können. Wer nach über 30 Jahren Betriebszugehörigkeit den Lebenslauf gelöscht bekommt, und nur noch Hilfspampel bis zur Rente werden kann, dem ist Kultur sowas von egal.

  • 0
    0
    Pixelghost
    20.06.2020

    @fpminus, die „gute Geschäftsstrategie“ der nicht vom Baum fallenden Verdränger basiert in nicht unwesentlichem Maße von möglichst niedrigen Personalkosten, um damit die Preise gegenüber dem Konkurrenten drücken zu können.

  • 0
    1
    fpminus
    20.06.2020

    Man kann immer gut auf die Verdränger hinweisen, jedoch ist kein Verdräner vom Baum gefallen, sondern aufgrund (ganz offensichtlich guter) Geschäftsstrategie groß gewachsen. Man kann das gut oder schlecht finden. Man kann Tante Emma-Läden hinterhertrauern, man kann Konsums hinterhertrauern (die ja nichts anderes als sozialistisch verordnete Verdränger von Tante Emma-Läden waren), man kann einem Kaufhof hinterher trauern. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Konsumenten nicht in der Stadt sparen würden, wenn sie es aus den verschiedensten Gründen nicht müssten. (Angebotsvielfalt, Preise, Löhne Bequemlichkeit?) ...und nebenbei bemerkt ist der Mensch nun einmal, wie er ist. Auch das kann man gut oder schlecht finden. Jedoch ändern kann man es kaum - und das ist auch gut so. Denn jeder möchte nur die anderen ändern, sich selbst meistens nicht XD

  • 3
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    Pixelghost
    20.06.2020

    Dort, wo es einzig und allein um Verdrängung geht, darum den Investoren und Anlegern vierteljährlich einen Gewinn bzw. Rendite vorzuweisen ließt es sich auf den Internetseiten von Signa so:

    „ Knapp sieben Monate nach dem Zusammenschluss der beiden Warenhausunternehmen übernahm die SIGNA Gruppe im Juni 2019 sämtliche Anteile an der Warenhaus-Gruppe Galeria Karstadt Kaufhof. Damit entstand die führende Kaufhauskette Deutschlands und die Nummer 2 in Europa.

    SIGNA und HBC hatten im Jahr 2018 ihre bei den Warenhausketten unter der operativen Führung von SIGNA zusammengeführt. Seitdem hat das Management-Team einen umfassenden Integrationsprozess initiiert. Ziel ist es, die Warenhäuser zukunftsfähig zu machen und im digitalen Zeitalter zu einem führenden Omnichannel-Anbieter zu entwickeln.

    Im Rahmen der Vereinbarung erwarb SIGNA von HBC auch sämtliche Anteile am bislang gemeinsamen Immobilienbestand. Zuvor hatten beide Unternehmen je 50 % am Portfolio gehalten.

    Nur wenige Monate nach dem erfolgreichen Zusammenschluss erfolgte die Einführung einer gemeinsamen neuen Dachmarke, unter der die beiden Warenhäuser vereint wurden: „Galeria Karstadt Kaufhof“. Markenkern und -versprechen: „Wir machen unseren Kunden den Einkauf schöner und das Leben leichter – in der Stadt und überall.“

    Die Nummer 2 also. Und sicher mit dem Ziel die Nummer 1 zu werden. Das ist doch immer das Ziel:
    Schneller, höher, weiter, mehr.

    Mit noch billigeren Preisen den anderen wegbeißen. Der andere ist dabei politisch korrekt MITBEWERBER (um den Kunden). In Wirklichkeit wird der immer noch als Konkurrent verstanden, denn es ist ein Konkurenzkampf.

    Und der Kunde macht doch bereitwillig mit.

    Der nächste ist Intersport mit seinen angeschlossenen Filialen. Decathlon hat doch schon das Maul weit auf...

  • 4
    3
    OmaundOpa
    20.06.2020

    Habe da so meine Bedenken, wenn so eine Art Markthalle eingerichtet wird, es werden dann überwiegend nicht einheimische Händler einziehen.

  • 7
    1
    Eichelhäher65
    20.06.2020

    Soll etwa wieder so eine Fehlinvestition rein wie ins Tietz ? Was nützt Kulturhauptstadt, wenn die einzige zentrale Einkaufsstätte, wo es wirklich alles konzentriert gibt, wegfällt. Ich habe kürzlich festgestellt, dass man woanders nicht mal mehr einen Reißverschluss bekommt !? Wenn das Gebäude eine leerstehende Bauruine wird, verödet das Zentrum endgültig und Vandalen werden den Rest tun.
    Der neue Bürgermeister sollte wirklich a l l e s tun, um das zu verhindern. Das kann doch für eine Großstadt nicht das letzte Wort sein !

  • 0
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    fpminus
    20.06.2020

    Finanzamt rein, Parteisäge und Nischel weg (Karl Marx und Friedrich Engels sind beide auch durch sehr rechtsradikalen Gedankengut bekannt). Neue Fläche für Theaterquartier nutzen, umliegende Wohnbebauung dem neuen Viertel anpassen, statt wegreißen.

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    d0m1ng024
    20.06.2020

    Ob der Titel "Kulturhauptstadt" so überaus wichtig ist, darüber lässt sich streiten. Wenn man es nicht wird, geht das Leben genauso weiter wie vorher.

    Aber tortzdem bin ich auch dafür, für den Titel alles zu geben. Nicht wegen den vielen Touristen, sondern um den Chemnitzern ein neues Selbstwertgefühl zu geben. Mit so einem prestigeträchtigen Titel hätten wir endlich wieder was, was uns von all den anderen deutschen Städten abhebt und zuweilen auch eine Zeit lang einzigartig macht....

    Für die geschundene Seele der Stadt, die jetzt durch die Kaufhof Schließung noch etwas schlimmer wird, wird der Titel zur Kulturhauptstadt innerliche Genugtuung hervorrufen und die Stadt kann endlich wieder Stolz auf was sein. Auch über die Zeit hinaus...

    Wenn man sich die anderen Bewerber anschaut, muss man ja schon sagen, dass es Chemnitz am meisten verdient hätte, weil auf uns die letzten Jahre auch am meisten eingedroschen wurde.

    Das einzig positive was wir derzeit über die Grenzen hinaus zu bieten haben, sind die NINERS.

  • 7
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    jbi40
    20.06.2020

    Nur schwülstige Reden ... machen tut keiner was, außer rumquatschen. Na los! Tut was! WIR WOLLEN DEN KAUFHOF BEHALTEN.

  • 4
    5
    BuboBubo
    19.06.2020

    Man stelle sich folgendes vor:

    Die Stadt Chemnitz übernimmt den Glaspalast und bietet ihn lokalen Händlern mit einem fairen Mietpreis zur Nutzung an. Ein fairer Mietpreis wäre der, der notwendig ist, um das Gebäude zu unterhalten.
    Das Objekt wird zu einer Sonderwirtschaftszone ernannt, in der die Gewerbetreibenden hinsichtlich der Steuerbelastung dem Amazon-Konzern gleichgestellt werden. Die Wirtschaftsförderung Chemnitz unterstützt einen gemeinsamen Online-Shop für die Mieter des Centers, die ihren Geschäftsbetrieb darauf einstellen, preislich mit der Amazon-Konkurrenz vergleichbar zu sein und ihren Ertrag vor allem aus Kundenberatung zu generieren. Letztlich gilt bereits als minimaler Erfolg, wenn jemand per Preissuchmaschine in der ehemaligen Galeria landet und sein Produkt dort abholt anstatt bei der Post.
    Wenn als Mieter des Centers Händler bevorzugt würden, die regionale und/oder umweltfreundlich erzeugte Produkte anbieten oder sich dem Fair Trade verpflichtet fühlen (ohne unbedingt teure Zertifikate nachweisen zu müssen), ließe sich der Handel zudem zukunftsfähig gestalten.
    In solch einem Modell müssten alle Beteiligten ihre finanziellen Begehrlichkeiten hinter den kommunalen Wunsch, eine lebendige Innenstadt zu erhalten, zurückstellen.
    Ein derartiges Kaufhaus, das ist klar, würde alteingesessene Einzelhändler benachteiligen – aber eben nur insoweit, als es der Amazon-Konzern jetzt auch schon macht. Da aber in diesem Fall das Geschehen nicht aus den USA, sondern lokal gesteuert würde, ergäben sich daraus ganz andere Ausgleichsmöglichkeiten.
    Man könnte – alternativ – natürlich auch sagen: Glashaus zu, Konkurrenz weg. Alles gut.

    Wie eingangs gesagt: Man stelle sich vor …

  • 9
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    Pixelghost
    19.06.2020

    Hat mal jemand den Kommentar zu diesem Artikel gelesen? Nicht nur Chemnitz hat die Entscheidung getroffen, ein großes Warenhaus in das Stadtzentrum stellen zu lassen. Andere Städte haben das Gleiche getan.

    Kaufhof-Karstadt war schon lange kein gesundes Unternehmen mehr. Dazu beigetragen haben ja vorallem auch Entscheidungen in den Chefetagen.

    Jetzt werden hier die Stadtoberen gedisst - wieder einmal.

    Ach, und Verlierer auf Englisch heißt loser - mit einem o.

  • 8
    1
    ts09112
    19.06.2020

    Bin ich hier in einer OB-KandidatInnen -Diskussion? Sollte man sich nicht lieber mal verständigen, was man tun kann, die Schließung ggf. noch abzuwenden?
    Für mich liegt die Ursache eindeutig im Gescharre um die damalige Fusion von Kaufhof und Karstadt. Es ging doch von Anfang an, nur um eine "Marktbereinigung"!
    Die Frage steht doch vielmehr, warum kann man seitens des Unternehmens das einstige Flaggschiff des Konzern -den Helmut-Jahn-Bau- nun ad acta zu legen.
    Wenn schon u.a. der Betriebsrat die Schließung abgesegnet hat, wird wohl nicht mehr viel zu retten sein.
    Verwaltung und Stadtrat können nur unterstützend wirken. Es ist daran, daß z.B. Wirtschaftsminister Duhlig sich "einmischt". Ziel aller Diskussion sollte es sein, darauf hinzuwirken, daß es keine "Brache" wird, sondern eine Nachnutzung angestrebt wird. Denn m.E. ließe sich mit den Einnahmen des Parkhauses zumindest für die Unterhaltung des Gebäudes die Kosten des Betreibers der Immobliie stark reduzieren.
    Übrigens, bisher war ich immer davon ausgegangen, daß die Immoblie "kaufhofeigen" ist, scheint ja wohl nicht mehr so sein, oder?

  • 7
    8
    gelöschter Nutzer
    19.06.2020

    Das Thema Fernbahnanbindung kann ich nicht mehr hören. Wieviel Jahre ist der Krieg vorbei? Wer regiert seit Jahrzehnten? Seit wann ist bekannt, dass unsere Region die am dichtesten besiedelte im Osten ist? Wo soll ein Zug effektiv fahren, wenn nicht hier? Begreifen das auch Sozialdemokraten?

  • 12
    1
    ralf66
    19.06.2020

    Ich bin kein Chemnitzer, die Politik der Stadt kann ich nicht beurteilen. Ich möchte aber gerne anmerken, dass die Schließung von Kaufhof in Chemnitz, dass Ergebnis von einer gesamten finanziellen Fehlplanung, von Geldmachenschaften der Kaufhausketten und ehemaligen Versandhausgrößen in ganz Deutschland ist, die nacheinander deswegen Pleite gegangen und vom Markt verschwunden sind.

  • 9
    1
    Deluxe
    19.06.2020

    Es ist doch vollkommen egal, wie der Bürgermeister heißt.

    Die Schließung des Kaufhofes oder jedes anderen Unternehmens dieser Art ist eine wirtschaftliche Entscheidung, die in den Vorstandsetagen milliardenschwerer Konzerne rund um den Globus getroffen wird. Das kann kein Bürgermeister verhindern.

    Und ganz ohne Emotionen:
    Es gibt für viele Verbraucher keinerlei Grund mehr, in solchen Häusern einzukaufen. Fachberatung Fehlanzeige, es gibt auch dort nur noch Kassierer, aber so gut wie kein geschultes Fachpersonal. Was also rechtfertigt die höheren Preise?
    Das sog. Einkaufserlebnis? Wohl kaum...

    Man kann heute im Internet für deutlich weniger Geld und bei gleicher, nämlich nicht vorhandener Beratung viel bequemer einkaufen. Das ist nunmal so. Und hinfahren muß man auch nicht erst. Die Menschen werden sich und ihr Kaufverhalten nicht ändern.
    Aber vielleicht gibt es ja eines Tages Konzepte für Innenstädte, bei denen Shopping nicht mehr das zentrale Glied ist und wo Glas und Beton noch nicht das Ziel aller Wünsche sind.

  • 3
    3
    Harzi64
    19.06.2020

    Das Kaufhaus ist durch das Schleppdach quasi unmittelbar mit der Zentralhaltestelle und damit dem Stadtzentrum fest verbunden.
    Wie soll das gehen, wenn dieses zentrale Gebäude leer steht. Im Augenblick eigentlich nicht vorstellbar!
    Ein wirklich herber Rückschlag für die Stadtentwicklung!
    Meine Hoffnung ist, dass man das auch im dortigen Management weiß, man auf Zugeständnisse der Stadt hofft und es letztendlich weitergeht. In einigen Wochen sind wir schlauer.

  • 21
    6
    Klemmi
    19.06.2020

    Das sich im Rathaus dringend was ändern muss und zwar nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch in den Ämtern, dem stimme ich zu. In diesem Fall kann man der Stadt Chemnitz nur den Vorwurf machen, irgendwann in den Neunziger Jahren die Entscheidung getroffen zu haben, ein Koloss aus Glas und Stahl, funktionell perfekt für den Konsum zugeschnitten, sich ins Zentrum zu stellen. Ein politischer Beigeschmack bleibt: Chemnitz ist eine von den drei Filialen in Ostdeutschland, ausgenommen hier ist Berlin, die trotz Umsatzplus abgewickelt wird. So wie es die letzten 30 Jahre immer lief: Die Region Südwestsachsen und Chemnitz wartet vergebens auf eine Fernbahnanbindung, obwohl zeitnahe Lösungen gut möglich sind, verliert jetzt eine Einkaufsmöglichkeit, deren Sortiment sich vom Übrigen ein wenig abhob usw. Würde Kaufhof Leipzig vor dem Aus stehen, wäre das politische Echo weitaus lauter, ich vergleiche nur das Echo bei den Schließungsplänen von Siemens in Leipzig und die durchgezogene Abwicklung von Union, die stellenweise fragwürdige Züge hatte. Daher stimme ich diesen Artikel, sprich dem Bekenntnis zur Kulturhauptstadt zu, denn aus eigener Kraft etwas zu meistern, dass können die Menschen in dieser Region. Von Bund und Land brauchen sie sich nichts erwarten. Der Kaufhof Chemnitz ist das nächste Beispiel von Mangementversagen, die coronabedingten Einschnitte habe das Ganze lediglich beschleunigt.

  • 19
    16
    klapa
    19.06.2020

    Darf ich als Nicht-Chemitzer, aber ab erim Umfeld Lebender und enger Sympathieträger für die Stadt vermuten, dass der Rücktritt von Frau Ludwig wesentlich zu spät kam?

  • 2
    9
    jbi40
    19.06.2020

    Also ich denke die Susi wird's ..

  • 15
    14
    Lesemuffel
    19.06.2020

    "Kulturhauptstadt wird jetzt um so wichtiger"? Wieso das denn? Seltsame Logik. Will man mit einer dürftigen werdenden City um den Titel werben? Sagen, dass unsere Einwohner lieber im Internet surfen anstatt eine belebte City genießen?

  • 14
    18
    gelöschter Nutzer
    19.06.2020

    Lieber ArndtBremen, so sehe ich das auch. Danke. Ich war heute im Rathaus und habe für Lars Fassmann unterschrieben. Der Parteienfilz erstickt das Leben. Schluß damit.

  • 18
    15
    gelöschter Nutzer
    19.06.2020

    Das Stadtzentrum verödet immer mehr auch weil immer weniger Veranstaltungen wie das Stadtfest, das Pressefest, das französische Dorf das Brauhausfest oder der Rummel stattfindet. (Oder stattfinden kann?!)(Auch ohne Corona)

  • 22
    8
    mops0106
    19.06.2020

    @franzudo: Ihr Kommentar entspricht vom Tenor her der zum Abendbrot geführten Unterhaltung mit meinem Mann. Das Stadtzentrum ist so schon nicht berühmt. Aber mit dem Kaufhaus fällt ein Ankermieter weg. Das wird der Todesstoß.

  • 12
    23
    ArndtBremen
    19.06.2020

    @franzudo: wie recht sie haben!
    An die Spitze unsere Stadt gehört jetzt ein Geschäftsmann und ein Realist. Lars Fassmann ist der Einzige, der das Ruder rumreissen kann.

  • 28
    22
    gelöschter Nutzer
    19.06.2020

    Die Verantwortlichen für den Niedergang der City sollen jetzt einfach mit anderen Projekten weitermachen ?
    Die Kulturhauptstadt soll die Rettung sein ? Was ist das für eine Denkweise ?
    Andere Städte machen aus ihren Kaufhäusern Bibliotheken. Diese Karte hat Chemnitz schon gespielt (und lässt dann auch das Tietz langsam verkommen und verhungern). Da ist keine Luft mehr nach oben oder vorn.
    Zuerst müssen die Looser weg, damit wieder Ordnung ins Spiel kommt.
    Peter Seifert wird heute mehr als eine Träne vergießen, wenn er realisiert. dass seine Nachfolger alles an die Wand gefahren haben.
    Was für ein bitterer Tag für diese Stadt.