Nachdem ich am vergangenen Samstag den Bericht "Wie mit dem Lineal gezogen" auf der Seite "Aus aller Welt" gelesen hatte, kam mir spontan die Idee, ab heute mal ein paar Tage nicht im Büro zu erscheinen und Urlaub zu machen. Es ging darin um ein Wetterphänomen, ich zitiere mal den ersten Absatz: "Als hätte jemand die Wolken säuberlich abgesägt – so scharf geteilt zeigte sich der Himmel am Donnerstag. Auch in Südwestsachsen erregte dieses Himmelsspektakel Aufmerksamkeit. Satellitenaufnahmen zeigen: Die messerscharf ausgeprägte Kante reichte am Donnerstagabend von der Ostsee bis nach Algerien und Mali. Doch was hat es damit auf sich?" Das Foto zum Artikel macht höchst anschaulich deutlich, was damit gemeint war.

Nun muss ich mich allerdings ein wenig kryptisch ausdrücken, wenn ich erklären möchte, warum dieser Artikel mir Sorgen bereitete und mich dazu animierte, über ein paar freie Tage nachzudenken.  Weil ich nämlich immer dann, wenn ich den Begriff für diese Erscheinungen in einem Blogeintrag schreibe, finden die Leute, die von deren Gefährlichkeit überzeugt bin, mich mit Hilfe der Suchmaschinen im Netz und fallen dann über mich her, weil ich ihre Bedenken nicht teile. Deshalb helfe ich mich mit eine Umschreibung: Ich befürchtete, dass mir Leser die von ihnen gemachten Fotos mit Mustern von weißen Streifen am Himmel schicken würden, weil sie diese von Menschen gemachte Optik für ein viel wichtigeres Thema halten, als die Teilung des Himmels durch viel Staub aus der Sahara. Aber ich bin dann doch heute im Büro erschienen, und die Anzahl der Leser, die sich wegen dieses Berichts bei mir gemeldet haben und über die von Düsenflugzeugen erzeugten weißen Streifen reden wollten, hielt sich auch in Grenzen, weshalb ich mich jetzt nicht weiter beschweren möchte.

Zum Thema dieses Blogeintrages habe ich es ohnehin nur gemacht, weil mir ein Leser ein Foto von einem anderen Wetterphänomen geschickt und mich gebeten hat, es weiterzuleiten an einen Experten oder zu veröffentlichen, weil er gern eine Erklärung dafür hätte. Soll heißen: Wer weiß, was hier zu sehen ist? Die Antwort bitte an mich, ich leite sie dann Konrad M. weiter, dem ich für diese wunderbare Aufnahme bedanken möchte.

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