Schön langsam, ich muss das verstehen

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Gäbe es ein Mittel gegen die mentale beziehungsweise intellektuelle Überforderung von Leserobmännern beim Austausch mit Lesern einer Tageszeitung wie der "Freien Presse", dann würde ich gleich eine Großpackung bestellen und eine doppelte Dosis einnehmen. Dieser Gedanke kam mir heute wieder einmal, weil ein Mann dies zu mir meinte, ich aber aus lauter Scham angesichts meiner Unwissenheit nicht nichtfragen wollte, zumal ich immer noch wegen dieses Satzes ins Grübeln gerate: "Eine baldige Gaspreiserhöhung halte ich für ein faires Mittel, den Schock, der bei der in Aussicht stehenden Nutzung amerikanischen Frackinggases für uns Verbraucher in Grenzen zu halten." Kurze Zeit später durfte ich als Ausgleich dann ein kleines Jubiläum feiern, denn es war das zehnte Mal, dass ich jemanden in der Leitung hatte, der mit mir darüber reden wollte, welchen Unterschied es grundsätzlich und speziell für die Bundesregierung macht, ob eine Großmacht einen vermeintlichen unbequemen Kritiker mit einem chemischen Kampfstoff zu vergiften versucht oder eine andere Großmacht den hochrangigen General eines mutmaßlichen Schurkenstaates bei einem Luftangriff tötet und sich dafür auch noch feiern lässt? Muss ich das noch weiter erläutern? Nein, ich denke nicht, doch möchte ich an dieser Stelle nicht verschweigen, dass es heute auch etwas gab, was mir Leser mitgeteilt haben und das mich doch tatsächlich schmunzeln ließ, es war wieder einmal ein (geschüttelter) Reim, ich zitiere: "Fängt auch der Rücken an zu schmerzen, und die tun die Beine langsam weh, fangen die jungen Mädchen an zu scherzen, denn ihr Liebster ist in der Näh." Muss ich das verstehen? Nein, ich denke nicht. Schluss für heute, das war's.

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