Diese Worte zum Abschied

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Keine Panik, es ist nicht meiner, aber: Täglich rauschen an meinem geistigen Auge im Durchschnitt rund 200 Mails vorbei, von denen ich (zum Glück) nicht alle von Anfang bis Ende lesen muss, um zu befinden, was ich mit diesen Nachrichten tun muss oder kann, denn mehr als 90 Prozent aller Eingänge in meinem elektronischen Postfach kann ich getrost nach einem prüfenden Blick dem digitalen Nirwana überlassen und gleich in die runde Ablage verschieben. Trotzdem habe ich mir angewöhnt, bei jeder Mail meinen Blick ganz bewusst auf das Ende des Textes zu richten, um mich auch bei dem Absender zu versichern, dass es niemand ist, der einen weiteren Handlungsbedarf rechtfertigen würde. Das bedeutet auch, dass ich immer die Worte zum Abschied sehe und in den meisten Fällen nicht weiter beachte. Nun hat mich ein Mail erreicht, in der zum Schluss etwas zu lesen war, was mich regelrecht umgehauen hat, weil ich mich zuerst gewundert habe, bevor ich mir dann der Bedeutung dieser Worte ganz bewusst wurde und mich in einem Maße gefreut habe, wie ich es höchst selten erlebe bei meiner Arbeit als Leserobmann. Weil alles, was ich jetzt noch zu anderen Themen schreiben könnte, diesen Worten des Abschieds ihre Wirkung nehmen würden, belasse ich es heute einfach mal dabei und schreibe zum Schluss, was ich mir wohl für alle Zeiten merken werde.

Für die Freiheit, für die Liebe, für das Leben.

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