Investigativ recherchieren, was sonst?

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Wichtig für das Verständnis dieses Blogeintrags ist (zumindest aus meiner Sicht), dies zu wissen: Bis heute um kurz nach elf kannte ich Amy Schumer nicht, hatte also von dieser Frau in meinem Leben noch nie etwas gehört, gelesen oder gesehen. Warum es in meinen folgenden Betrachtungen um sie geht, dürfte gleich, also ein paar Zeilen später klar werden. Also:

"Könnten Sie bitte für mich und die Leser Ihrer Zeitung in Erfahrung bringen, ob die berühmte US-Schauspielerin (…) an Plattfüßen  leidet?", fragte ich mich ein Leser und fügte hinzu: "Das dürfte doch bestimmt viele Konsumenten Ihres Blattes interessieren."  (Zur Erklärung: Den Namen hat er genannt, aber aus Respekt, und falls sie aus irgendeinem Grund doch mal über diesen Blogeintrag stolpern sollte, verzichte ich auf die Nennung.)

Weil mir sofort klar war, dass es sich um eine Fangfrage von der Art handelt, die ich schon oft gestellt bekommen habe, weil Leute sich darüber beschweren wollten, dass das niemanden interessiert, was sie da in dem Artikel gelesen haben, habe ich dem Mann geantwortet: "Selbstverständlich, das ist eine gute Idee, ich werde sofort die Chefredaktion darüber informieren, damit sie unsere investigativ arbeitenden und ständig auf Abruf stehenden Reporter in die Spur schicken kann." (Anmerkung: Der weitere Verlauf dieser Unterhaltung war leider besonders konstruktiv und von Harmonie gekennzeichnet, weshalb ich nicht weiter darauf eingehen möchte.) Damit dieser Blogeintrag aber sein abschließendes Ziel erreicht, zitiere ich nun aus der Meldung unter der Rubrik "Leute heute" gestern auf der Seite "Aus aller Welt", die den Leser dazu bewogen hatte, sich bei mir zu melden:

"Amy Schumer (40), US-Komikerin und Schauspielerin, hat sich wegen der Unterleibserkrankung Endometriose die Gebärmutter und einen Teil des Blinddarms entfernen lassen. Es ist der Morgen nach meiner Endometriose-Operation, und mein Uterus ist raus, sagte die 40-Jährige in einem Video auf Instagram."

Mein Kommentar dazu: Die Kritik des Lesers, die er mir auf eine leicht satirische Weise übermittel hat, ist berechtigt.

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