Fortpflanzung macht Spaß

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Dass die Leser mir mit dem, was sie mir am Telefon sagen oder per Mail (manchmal sogar noch per Brief oder Fax) schreiben, ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ist eigentlich eher selten, weshalb ich schon vor längerer Zeit beschlossen habe, hier immer dann darüber zu berichten, wenn es mal wieder der Fall. Betonen möchte ich (wie immer), dass es mir nicht an Respekt mangelt oder ich mich sogar lustig machen möchte, sondern dass ich mich wirklich darüber freue, zu welchen Gedankengängen sich die Leute bewegen lassen, um dann zu der Erkenntnis zu kommen, sie mal dem Mann von der Zeitung mitzuteilen. Also, heute war das wieder der Fall, und es war eindeutig ein mit einer Schreibmaschine verfasster Text.

Der Mann hatte sich viele Gedanken über die wahren Ursachen der Pandemie gemacht oder der Virus tatsächlich zum ersten Mal und auch welchen Gründen aufgetaucht ist. Dabei hat der Leser die Geschichte der Evolution beleuchtet und mit Blick auf das Thema zusammengefasst, um die eine oder andere Erkenntnis zu gewinnen und diese dann in die Ketter seiner Argumentation einzubauen. Da ist dann an einer Stelle dies zu lesen:

"Ein Beispiel für die sinnvolle Gestaltung des Lebens durch die Natur ist die Fortpflanzung als Voraussetzung für den Fortbestand der Lebewesen."

Dieser Aussage habe ich in Gedanken nicht widersprochen, nur innerlich etwas auf mich wirken lassen, bevor ich dann dies lesen durfte:

"Wäre der Fortpflanzungsakt mit Schmerzen, großen Anstrengungen und Unannehmlichkeiten verbunden, so würde kein Leben mehr existieren."

In diesem Moment war ich höchst erstaunt angesichts der Wahrheit dieser Erkenntnis, weil sich die Menschen vermutlich niemals Gedanken darüber machen, dass es genau so ist und nicht anders, bevor ich dann dies von dem Leser erfuhr und mir das Lächeln als Bereicherung meines Arbeitstages einfach mal gegönnt habe.

"So hat es die Natur eingerichtet, dass es Freude und Genuss bringt und dass man einem gewissen Trieb folgen muss."

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