Selbst Jesus wird zitiert

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In vielen Meinungen, die mich erreichen und die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht veröffentlicht werden können oder dürfen, höre oder lese ich im Gegensatz dazu mitunter Sätze, von den ich meine, sie sollten der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden, weshalb ich sie kopiere, weil man schließlich nie wissen kann, ob ich sie nicht vielleicht doch irgendwann mal gebrauchen und dann zitieren kann. In dieser Woche waren es bislang diese Sätze:

"Der sogenannte sozialistische Staat deutscher Nation war von der Gründung bis zu seinem Niedergang durch die friedliche Revolution ein Willkürstaat, der seine Menschen unterdrückte und durch die Stasi und deren IM bespitzeln lies", meinte ein Leser mit Bezug auf die Diskussion darüber, wie man den Bau der Mauer in Berlin vor 60 Jahren aus heutiger Sicht zu bewerten hat, und ob in DDR nun wirklich alles so schlecht war, wie es von den Historikern heute dargestellt wird.

"Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum", zitierte ein Leser aus der Bibel (Lukas 23:34), um seiner Meinung über die Reaktion des US-Präsidenten auf die Entwicklungen in Afghanistan.

"Da hat uns der Feind wieder einmal (fast die ganze) Wahrheit gesagt", zitierte ein Leser sich selbst, den dieser Satz sei schon immer so etwas wie ein persönlicher Ratgeber für ihn gewesen, um der Autorin des Interviews "Hochwasser hat es immer schon gegeben" mit der AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel für diese journalistische Leistung zu gratulieren.

"Kann es sein, dass Solidarität und Rücksichtnahme meinem Nächsten gegenüber und auch andere Werte wie Liebe und Achtung voreinander in dieser Gesellschaft nicht mehr aktuell sind?", fragte mich eine Leserin und brachte damit ihre Meinung zu der Auswahl der Briefe auf der aktuellen Seite "Leserforum" zum Ausdruck.

"Der Zeitgeist treibt wundersame Blüten, doch ist vor einer blinden Gegenwartsüberheblichkeit zu warnen", kommentierte ein Leser den Bericht darüber, dass es in den VW-Kantinen künftig keine Currywurst mehr geben wird und fügte abschließen hinzu: "Der ist biologisch ein Allesfresser, und utopische Vergewaltigungen seiner natürlichen Lebensweise bleiben nicht folgenlos."

"Wahre Informationen dazu könnten Positives bewirken, Zuversicht bringen, das Selbstmanagement der Menschen stärken. Es gibt dazu so viele gute Quellen. Die Wahrheit und das Wohl der Menschen sind doch auch Ziele, die es zu verfolgen lohnt", fasst ein Leser seine Kritik an einem Bericht zusammen, in dem es darum ging, wie sich der Mensch vor der Infektion mit dem Coronavirus schützen kann.

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