Klare Sache: besser gesund bleiben

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Um kurz nach elf war es heute mal wieder soweit: Ich durfte mit einer Leserin über Erektionsstörungen sprechen, wobei dieses Leiden in meiner Liste mit Gesprächen aus dem gleichen Grund nur auf Platz drei liegt, denn davor befinden sich noch die Blasenschwäche und die Hämorrhoiden, bei denen ich tatsächlich immer nachschlagen muss, wie sie geschrieben werden. Weit abgeschlagen in diesem Ranking sind übrigens Rheuma und Gicht sowie Gelenk- und Nervenschmerzen. Nur zu gern würde ich diesen Blogeintrag an dieser Stelle zum Ende kommen und die Leute, die ihn tatsächlich lesen, im Unklaren lassen, warum ich mit den Anrufern über körperliche Gebrechen spreche, aber das verkneife ich mir, hier die Auflösung: Anbieter von Arzneien und Naturheilmitteln werben schon seit Jahren auch in der "Freien Presse" für ihre Produkte an Montagen mit groß- beziehungsweise ganzseitigen Anzeigen für ihre Produkte, und es ist tatsächlich so, dass durchschnittlich mindesten ein Leser an diesen oder den Tagen danach bei anruft, um sich zu beschweren. Das ist die zweite Stelle in diesem Blog, an der ich eigentlich am liebsten den Schlusspunkt für diesen Eintrag setzen würde, weil dann zumindest vage im Raum stehen bleibt, ob die industriell hergestellten und mit viel Aufwand vermarkteten Produkte der Natur tatsächlich gegen diese Fehlfunktionen und Krankheiten (siehe oben) helfen oder ob es mehr der Glaube daran ist, der Berge versetzt oder in die Höhe gehen lässt, was sonst unten zu bleiben droht. Nein, auch das soll nicht sein, ich möchte nicht mit unlauteren Methoden meine eigene Meinung zum Ausdruck bringen. Der Grund für die Anrufe ist ein banaler: Die Leute in der Leitung meinen, dass es wegen dieser Anzeigen weniger Platz für die Lokalberichterstattung vom Wochenende und vor allem von Sportwettkämpfen in der Zeitung gibt, was sie natürlich nicht gut finden und deshalb bei mir anrufen. Meine Routineantwort ist diese: "Nein, das Mittel gegen Erektionsstörungen steht auf einer zusätzlichen Seite und nimmt niemanden etwas weg." (Der Satz ist immer der gleiche, nur die körperliche Störung oder Krankheit tausche ich aus.) Nun aber ist der Blogeintrag tatsächlich an seinem Ende angekommen, dem Himmel sei Dank, ich bin gesund und habe auch keine ...

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