"Ein wortgewaltiger Schelm"

Nichts und niemand war vor ihm und seinem Sprachwitz sicher. Und der war nicht immer nur einfach lustig. Bitter und böse konnte es klingen, manchmal mit einem Schuss Häme, wenn sich der Satiriker Droste etwas oder jemanden mit seiner Formulierungskunst zur Brust nahm. Jetzt ist der gebürtige Westfale im Alter von 57 Jahren gestorben.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    5
    Freigeist14
    17.05.2019

    DrHDL@ Ihr unverschämter Kommentar zeigt nur , das Wiglaf Droste es richtig gemacht hat .

  • 3
    5
    gelöschter Nutzer
    17.05.2019

    @DrHDL: Störten Sie solche Zitate? "„Wer sonst gar nichts hat, der hat doch ein Vaterland. Patriotismus ist die Religion der ganz armen Schweine.“

    Dann hat er alles richtig gemacht.

    Widerlich ist es, bei einem Toten nochmal nachzutreten.

  • 4
    5
    DrHDL
    17.05.2019

    Im Beitrag von U. Kaufmann finde ich keine kritische Äußerung bezüglich Drostes politischer Grundhaltung, die viele seiner Auftritte prägte. Vielmehr erinnerten diese regelmäßig an den Schwarzen Kanal des K.-E. v. Schnitzler, an dessen Hassreden seinerzeit nicht nur das Blut unglücklicher DDR-Flüchtlinge klebte. Kein Wort also bei Kaufmann zum Thema Demokratie- und Kapitalismus-Feind Droste.

    Und überhaupt, was ist das für eine "Kunst", wenn einer die Fähigkeit auslebt, `verbal auszuteilen`? Diese angebliche Kunst-Kategorie, die sich auf Kosten anderer über Wasser hält, ist in Drostes Niveau eher als Schmarotzer-Kult zu bezeichnen. Der in gewissen Kreisen hoch dekorierte (!) J. Böhmermann gehört übrigens ebenfalls dazu. Er zieht vielleicht nicht gerade wie Droste zum Beispiel die Leistung der Montagsdemonstranten in den Schmutz, dafür stimuliert er aber ganze Nationen mit böser Energie zu Deutschland-Feinden.
    Muss man solche Menschen wirklich auch noch kritiklos feiern?