"In einer Demokratie ist es natürlich anstrengender"

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CDU-Kreischef Marco Wanderwitz über sein Verhältnis zur DDR und das größte Versäumnis nach 1990

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    4
    Haju
    22.10.2019

    @Freigeist14
    Wanderwitz hat Recht. Viele Westdeutsche waren dazu (erklären, was Demokratie ist) gar nicht (mehr) in der Lage und wir Ostdeutschen haben es versäumt, ihnen Funktionsweisen zu erklären. Auch Bilder von früher können da helfen - sie zeigen, was sich viele Westdeutsche mitten in der EU zurückwünschen.
    Aber ich bemühe mich mehr und mehr dabei: darunter war auch einer, der mit mal am liebsten den Verfassungsschutz zwecks Hausdurchsuchung vorbei schicken wollte. Es handelte sich um einen Juristen - jetzt weiß er, daß die nur beobachten (mich ganz gewiß nicht). ;-)

  • 1
    4
    Freigeist14
    22.10.2019

    Blackadder@ das Wanderwitz die Deindustriealisierung und Verdammung aller be-währten DDR-Erfahrungen für weniger dramatisch hält ,stößt Ihnen nicht auf ? Der CDU-Parteisoldat spricht allgemein von "den Menschen " . Ich verbiete mir diese Pauschalisierung.

  • 3
    8
    gelöschter Nutzer
    22.10.2019

    @Freigeist: Wenn ich hier die Kommentare so lese, dass die AfD als zweitstärkste Partei angeblich Anspruch auf Regierungsbeteiligung hätte, muss ich leider auch sagen, dass viele die Grundprinzipien noch nicht begriffen haben.

  • 5
    3
    Freigeist14
    22.10.2019

    "Das größte Versäumnis nach 1990 ist gewesen,das man den Leuten nicht ausreichend erklärt hat ,was Demokratie ist ,wie sie funktioniert." So ein Urteil über Ostdeutsche ist schon dreist ,wenn man die Unmündigkeit der DDR-Bürger in jeder Sonntagsrede beklagt . Wohl eher hat man den Bürgern nicht erklärt ,wie eine (Fassaden)-Demokratie nach westdeutschen Maßstäben zu funktionieren hat . Die Flausen des Gedenkens an den 4.November 1989 muss man uns noch austreiben .

  • 5
    1
    gelöschter Nutzer
    21.10.2019

    Wenn es Südfrüchte mal gab, mußte sich keiner "die Beine in den Bauch" stehen, da gab es enfach zu wenige, die waren ruck zuck alle. Die Vita von Herrn Wanderwitz ist schon interessant, bitte mal googeln.Ein echter "Christdemokret" eben" Und dann das "einschleimen" bei den DDR-Bürgern; Sachsenring und VW Arbeiter so zu vergleichen ist primitiv. Ich habe mir die Fabriken von AUDI in Neckarsulm und Ingolstadt (gehören auch zu VW) und in der DDR auch Sachsenring angeschaut. So ein dummes Nachgeplapper der vorgegebenen offiziellen Meinung.
    Mein Resümee: wen sollen wir wählen und wer regiert uns?

  • 1
    3
    Haju
    21.10.2019

    @cn3...
    Immer mehr Menschen finden aber, daß alles gut so ist. Im Osten: viele Ex-Stasis und Ex-SED, viele AfD-Wähler und bislang keine Klima-Notstandsgebiete sowie FfF-Bewegung (mit 16 kann nämlich nicht nur die Staats- sondern sogar die Welterkenntnis schon abgeschlossen sein, so daß man einem damaligen Wanderwitz doch auch einiges zutrauen sollte).
    Übrigens: Die "Wandel durch Annäherung"-Politik hat ja funktioniert, "Gemeinsames Positionspapier SPD-SED" natürlich nicht; und China ist sauer auf die deutschen Grünen.

  • 8
    3
    cn3boj00
    21.10.2019

    Ich glaube nicht, dass man als 14 jähriger einen wirklichen Eindruck von einem Staat bekommen kann. Sprüche wie "die Wirtschaft war marode" sind Standardsätze der Politik, um das Versagen nach der Wende beim Ausverkauf zu kaschieren.
    Was die Stasi betrifft war sie natürlich eine menschenverachtende Organisation. Interessant, dass Herr Wanderwitz aber China als noch schlimmer einschätzt, obwohl die Bundesrepublik und unsere Wirtschaft keine Bedenken haben zu diesem Land gute Beziehungen zu pflegen und diesen Unrechtsstaat zu hofieren, während man bei uns immer noch die Vergangenheit nicht loslassen kann. Übrigens Habe ich bei einem Anwerbeversuch der Stasi einfach Nein gesagt, und das Leben ging weiter.
    Das größte Versäumnis 1990 war aber nicht, dass man uns die Demokratie ungenügend erklärt hat, das größte Versäumnis seit 1990 ist, dass man uns permanent vorführt, dass in der Demokratie des Westens nicht das Volk der Souverän ist. Und dass man uns demonstriert hat, dass Menschen aus dem "Westen" vermeintlich die besseren sind. Keine Ostdeutschen in Führungspositionen, ganze 6 von 91 Bundesbehörden im Osten (entgegen eigener Beschlüsse), und Figuren wie Hr. Wanderwitz als Staatssekretär mit Ostbiografie immer noch die Ausnahme sind, siehe Kabinett. Das war der Fehler, und den hat man bis heute nicht eingesehen.

  • 1
    6
    Haju
    21.10.2019

    Ich finde es heutzutage schlimm, wenn man im Zusammenhang mit den 100 Millionen (toten) Opfern des Kommunismus (Schwarzbuch des Kommunismus) darauf verweisen will, daß dahinter Milliarden Überlebende stehen, dies aber (woanders) nicht veröffentlicht wird (ist zwar "gutes" Recht der Privat-Mediennetzwerke, aber nicht unbedingt "sauber"). Und gerade damit hatte die DDR natürlich etwas zu tun.
    Schön finde ich am Artikel, daß man natürlich daran denken sollte, daß 14Jährige (ob sie wollten oder nicht) damals in völligem Verständnis der Dinge damit konfrontiert waren, so daß man heute ALLEN 14Jährigen nach 30 Jahren Distanz darüber erzählen kann und muß.