Schöneck: Fällung wirft Fragen auf

Stadtverwaltung erklärt Arbeiten am kleinen Lift

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    1
    Tauchsieder
    30.03.2020

    Bedeutet im Umkehrschluss, alles was nicht geschützt ist kann mit der Axt bearbeitet werden. Hoffentlich wissen Tiere den genauen Unterschied bevor sie zwischen geschützten und zur freien Bearbeitung freigegebenen Waldgebieten sich entscheiden.
    Schöneck, Fr. Suplie und der Naturschutz, zwei Dinge die nicht so richtig harmonieren. Besser gesagt wo wirtschaftliche Interessen in den Vordergrund drängen. Das sieht man beim Wassereservoir für die Beschneiungsanlage, da wird ein Bachlauf fast trocken gelegt und der gehört zu einem geschützten Gebiet. Da ist der Stadtteich, auch dort wird im Einlaufbereich Wasser ausgeleitet, auch in einem Schutzgebiet und nach meiner Erkenntnis ohne wasserrechtliche Genehmigung usw. .
    Und jetzt endlich, ohne schlechtes Gewissen und Rücksichtnahme auf ein Schutzgebiet nehmen zu müssen kann man sich wie die Axt im Wald benehmen.

  • 7
    0
    BuboBubo
    30.03.2020

    "Nachdem sich der Holzvorrat pro Festmeter in den vergangenen 30 Jahren verdoppelt habe ..."

    Vielleicht hätte man nochmals 30 Jahre warten sollen - dann hätte sich der Holzvorrat pro Festmeter sogar vervierfacht. Unvorstellbar, wieviel Holz ein Festmeter dann in 300 Jahren enthält ...

  • 2
    4
    Bader
    30.03.2020

    Der Förster sieht kein Problem, es ist kein Naturschutzgebiet und kein Biotop. Also wurde sicher vor dem Hintergrund verantwortungsbewusst entschieden und das wird dann wohl auch korrekt sein. Nicht jedes Waldstück muss wie ein hochschützenswertes Gut behandelt werden...zu einem anderen Zeitpunkt brüten ggf. keine Vögel, aber andere (wohl auch wichtige) Themen könnten dagegen sprechen. Insofern wird man wohl nie den optimalen, sondern maximal den "kompromissgeeignetsten" Zeitpunkt finden.

  • 6
    0
    1970449
    30.03.2020

    Unter „mit dem BUND abgestimmt“ ist in diesem Fall konkret folgendes zu verstehen:

    Der BUND Vogtland hat generelle Zweifel, ob die Abholzung eines gesunden Baumbestandes in der jetzigen Zeit überhaupt sinnvoll ist. Abgesehen davon hat der BUND die mangelnde Sensibilität bei diesem Eingriff in die Natur kritisiert. Aufgrund des Witterungsverlaufes hatten Aktivitäten zur Vogelbrut und die Amphibienwanderung bereits begonnen – das hätte man berücksichtigen müssen. Die betroffene Flur ist ein Feuchtgebiet und daher sehr sensibel. Insbesondere der Einsatz schwerer Rücketechnik außerhalb der Frostperiode richtete daher erheblichen Schaden an und hätte vermieden werden müssen.
    Der Bund hat dringend darum gebeten, derartige Arbeiten in das 4. Quartal zu verlegen.
    Gemeinsam mit der Bürgermeisterin und dem Baumbeauftragten der Stadt Schöneck wurden Art und Anzahl der noch zu fällenden Bäume unter Berücksichtigung der Schonung des Jungaufwuchses abgestimmt.
    Frau Supplie hat zugestimmt, Zeitpunkt und Technologie des Eingriffes zu prüfen.