Wolkenstein: Freude über bestätigten Wahltermin

Bürgermeisterwahl findet aller Voraussicht nach am 21. Juni statt

Wolkenstein.

Die Wolkensteiner können am 21. Juni einen neuen Bürgermeister wählen. Nun ist in der Stadt die Erleichterung groß. Es gehe nicht um seine Person, sondern um die Demokratie als solche, hatte Bürgermeister Wolfram Liebing (parteilos) immer wieder betont. Er ist der einzige Kandidat für die Wahl und sieht sich nun bestätigt.

Die Landesdirektion Sachsen habe das Widerspruchsverfahren abgeschlossen, teilte Sprecher Holm Felber mit. Der vom Wolkensteiner Stadtrat festgelegte Ausweichtermin am 21. Juni sei mit der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung vereinbar. Soll heißen: Wahlkampf und Urnengang sind in der momentanen Situation mit Stichtag 18. Mai wieder möglich. In Wolkenstein sind dafür bereits wichtige Vorkehrungen getroffen worden. So forderte Wolfram Liebing beispielsweise zusätzliche Briefkuverts an. Er geht davon aus, dass viele Wolkensteiner per Briefwahl abstimmen. In der Wolkensteiner Schule werde unter Beachtung des Infektionsschutzes ein Wahllokal eingerichtet.

Ursprünglich war die Wahl für den 10. Mai geplant. Auf Betreiben des Freistaates wurde sie jedoch abgesetzt. Die damalige Begründung: In Zeiten von Corona sei kein regulärer Wahlkampf möglich. Zunächst war unklar, ob Liebing aufgrund der Altersgrenze bei einem deutlich späteren Termin antreten kann. Er kündigte an: "Wir gehen in Widerspruch." Der Bürgermeister erfuhr seitens der Bürger große Unterstützung. Sie brachten etwa eine Petition auf den Weg und fanden letztlich beim Freistaat Gehör. Freude auch bei Bernd Sachse, (Fraktionsvorsitzender DWV): Er lobte nochmals das Engagement der Wolkensteiner. Lutz Bruchhold (Fraktionsvorsitzender CDU), ist ebenfalls froh, dass der "Bürgerwille beherzigt" werde.

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