50 neue Figuren marschieren durchs Klein-Erzgebirge

Der Historischen Besiedlungszug, die praktische Nachgestaltung der Lebens- und Arbeitsweise der bäuerlichen Neusiedler in Mittelsachsen im Mittelalter, stand bei Horst Drichelt, Chef des Oederaner Miniaturparks, jedes Jahr fest im Kalender. In diesem Jahr fiel der Zug aus. Und doch hat der Oederaner einen Besiedlungszug erleben können: 50 Figuren, geschnitzt von Hobbykünstlern der Volkskunstschule der Stadt - im Bild Viola Uhlig - besiedeln den neu geschaffenen "Böhmischen Steig" im Klein-Erzgebirge. Unter anderem Jäger, Knechte, Wilddiebe, Bäuerinnen sowie Händler mit Karren und Esel fanden ihren Platz an den historischen Bauten und Orten. Sie stellen Szenen des Lebens dar, in der Zeit, als der Handel zwischen Böhmen und Sachsen florierte. Seit dem 50.Geburtstag der Volkskunstschule 2017 hat eine Gruppe Enthusiasten schon mehr als 100 Mini-Bewohner für den Park geschaffen. Jeden Mittwoch, 17 Uhr, trifft sich die Gruppe, um Figuren aus Lindenholz zu schnitzen. (hfj)

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