Daetz-Prozess wird fortgesetzt

Lichtenstein.

Der Prozess zwischen dem Stifter Peter Daetz (Foto) und der Stadt Lichtenstein wird am heutigen Dienstag vor dem Landgericht Zwickau fortgesetzt. Hintergrund des Rechtsstreites ist eine Räumungsklage der Stadt. Die hatte damit erreichen wollen, dass der Betreiber mit seiner Holz-Ausstellung aus dem Daetz-Centrum auszieht. Der Konflikt zwischen Stadt und Daetz schwelt seit Jahren. Denn für Lichtenstein hatte sich das renommierte Kulturzentrum wegen zunehmend ausbleibender Besucher immer mehr zu einem Zuschussgeschäft entwickelt. Allerdings hatte es Anfang dieses Jahres bereits eine außergerichtliche Teileinigung gegeben. Die sieht unter anderem vor, dass sich die Daetz-Stiftung künftig Ausstellungsfläche im Lichtensteiner Schlosspalais mit dem Stadtmuseum teilt. Die Räumungsklage war damit aber noch nicht vom Tisch. Seit 6. Juni ist im Daetz-Centrum die Hüttengrund-Ausstellung "Aha-Holz" zu sehen, deren Eröffnung wegen Corona verschoben werden musste. Die Verhandlung am Landgericht Zwickau beginnt um 13 Uhr und findet im Verhandlungssaal 345 statt. (akli)

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