Gehweg fehlt - Anwohner fordern mehr Verkehrskontrollen

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Die Straße Zum Kapellenberg in Pleißa ist eng. Fußgänger leben dort gefährlich. Die Stadt will nun aktiv werden - und ausloten, ob eine nachhaltige Lösung möglich ist.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    2
    cn3boj00
    15.01.2019

    Das Foto sagt alles: als Fußgänger lebt man auf dieser Straße gefährlich! Der Verkehr hat enorm zugenommen. Nach dem Ausbau dürfen auch Lkw hier lang, die früher einen Umweg fahren mussten. Dabei ist es tagsüber sogar noch manierlich. Immer wieder fährt ja doch ein vernünftiger Fahrer 30, und mangels Überholmöglichkeit müssen dann alle "hinterherzuckeln". Außerhalb der Rush hour, besonders bei Dunkelheit, wenn das Verkehrsaufkommen geringer ist, sind aber 2/3 zu schnelle Autos eher noch untertrieben. Daran ändern auch die Messungen nichts. Aus rechtlichen Gründen löst z.B. ein Blitzer erst bei 39 km/h aus, wie Herr Luderer erläuterte. Fahrzeuge die fast 10 km/h zu schnell sind werden wohl also gar nicht erfasst. Darüberhinaus ist der Blitzerstandort an der Wendeschleife bekannt, Blitzertipps werden in der Zeitung veröffentlicht, Fahrer warnen sich, und bei Dunkelheit wurde noch nie geblitzt. Wie repräsentativ sind also solche Aussagen? Als Fußgänger erlebt man es immer: bestenfalls gehn Autofahrer kurz vom Gas, um dann wieder draufzutreten, die Einbuße von 10 Sekunden Lebenszeit ist ja sonst nicht wieder aufzuholen.
    Die Fußwegdiskussion zeigt das Problem. Während ein 30er Schild vor einem Kindergarten zum Schutze von Kindern und Eltern trotz eines breiten Fußwegs als Errungenschaft dargestellt wird, ist die Gefährdung dort, wo Kinder oder Mütter mit Kinderwagen auf der Fahrbahn laufen müssen, offensichtlich kein Thema. Da werden plötzlich Kostendiskussionen geführt, die rechtlich vielleicht nicht haltbar sind. Straßenausbaubeiträge, die zu dm Zweck eingeführt wurden, Anlieger zu beteiligen, wenn Straßen saniert, erweitert, mit Licht oder Gehwegen ausgestattet werden, sind längst vom Tisch. Nun beruft man sich auf dubiose Erschließungskosten, eine Straße, die seit fast 100 Jahren existiert, gilt dann plötzlich als "noch nicht fertiggestellt", um den Anrainern die Kosten aufzudrücken und damit von vornherein Ablehnung zu generieren, auf die man sich dann berufen kann. Doch man kann die Situation vor 20 Jahren nicht mit der heutigen vergleichen. Völlig unverständlich ist, dass seither eine menge Neubauvorhaben genehmigt wurden, ohne an einen Fußweg zu denken. Sonst gäbe es zumindest zwischen Tannmühle und dem Hochbehälter wenigstens schon ein Teilstück. Ich hoffe, dass die Stadt hier nicht nur leere Worte produziert.