Kitas: Vorn bei Erzieherqualität, hinten beim Betreuungsschlüssel

Mit dem Vergleich von eineinhalb Jahre alten Daten hinkt die neue Kita-Studie der Bertelsmannstiftung der Wirklichkeit zwar hinterher. Aber einiges ist dennoch aufschlussreich.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    2
    Interessierte
    27.09.2019

    Im Land fehlen 100.000 Erzieher ...
    Wenn der Satz 1:8 und 1:11 liegt , dann durchschnittlich 1: 10
    Damit benötigt man für 1 Million Kinder Erzieher
    Wie viele Flüchtlingskinder gibt es denn neuerlich im Land bis zu 3 Jahren ?

    Und was mir aufgefallen ist :
    Es wurden die letzten Jahre immer gemischte Kinder gezeigt , als Deutsche und Vietnamesen und Chinesen und Syrer und Türken und Afrikaner ...
    Gestern hatte man nur hellhäutige blonde Kinder in den Kitas gesehen ...

  • 2
    1
    cn3boj00
    27.09.2019

    Man hatte die Chance, den Betreuungsschlüssel zu ändern. Dies war bei der neuerdings so vielgepriesenen Bürgerbeteilung auch die Hauptforderung bei der Umfrage, welche die Regierung mit großem Brimborium inszeniert hatte. Doch gemacht hat man eben was anderes. Wahrscheinlich hatte man schon vorher beschlossen was man macht.
    Um es vorweg zu nehmen: Vor- und Nachbereitung sind auch wichtig. Und eine gute Entlohnung sowieso. Aber zuerst sollte es um die Kinder gehen. Mehr Vor- und Nachbereitung (auch wegen bürokratischer fraglicher Pflichten!) heißt noch weniger Zeit für Kinder. Aber Kinder haben keine Lobby.

  • 6
    0
    Lexisdark
    27.09.2019

    Innerhalb der nächsten 5 Jahre gehen reichlich Erzieher im Chemnitzer Hort in den Ruhestand. Eben wegen der Schönrechnerei der sächsischen Regierung. Mangelnde Unterstützung, für die geleistete Arbeit trotzdem noch immer zu wenig Geld und jahrelanges Hinhalten in verschiedenen Bereichen sorgten für Frust. Damit geht dann übrigens auch die gepriesene Qualität.

  • 4
    0
    Leser10
    26.09.2019

    Sicher sagt solch ein Abschluss nicht alles. Jedoch kann doch eine vierjährige (im übrigen ohne jede Entlohnung) Ausbildung nicht unter den Tisch gekehrt werden. Es muss doch auch auf die Qualität der Betreuung unserer Kinder geachtet werden.

  • 5
    1
    Pixelghost
    26.09.2019

    Ein „fachlich einschlägiger Hochschulabschluss“ sagt nichts darüber aus, ob die Absolventen den Beruf eines Erziehers/-in auch können.