Musiklehrer hoffen auf Honorar auch ohne Unterricht

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Freiberufliche Pädagogen haben sich mit einem Brief ans Rathaus gewandt. Sie alle beklagen den Wegfall ihrer Einkommen wegen der Coronakrise.


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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    1
    Pixelghost
    05.04.2020

    Ich bekomme von meiner Klavierlehrerin (private Musikschule) Videounterricht.

  • 10
    1
    gelöschter Nutzer
    05.04.2020

    "Die Mittel dafür seien schließlich im Haushalt der Kommune fest eingeplant, das Geld also vorhanden."

    "Für die Dauer der angeordneten Schließung der Musikschule werden keine Unterrichtsgebühren fällig."

    Man kann wohl kaum behaupten, dass Planungen vor der Krise nun noch Bestand haben. Das ist kein sachliches Argument! Die Einnahmen aus den Unterrichtsgebühren, die nun fehlen, waren schließlich auch eingeplant.

    Natürlich ist es ein massives Problem für Honorarkräfte und (auch) da wird man eine Lösung finden müssen. Sich aber hinzustellen und so zu tun, als hätte die Stadt das Geld quasi ungenutzt herumliegen und würde nur nicht zahlen, ist unfair und wenig hilfreich.

    Im Moment kann noch niemand die wirtschaftlichen Folgen der Krise absehen. Rosig wird es nicht werden. Zu glauben, dass der Staat bzw. die Stadt nun eine finanzielle Rundumversorgung für alle anbieten kann und sämtliche Ausfälle bezahlen wird - man will ja auch das komplette Honorar und keine Notlösung - ist naiv. Wir werden uns alle(!) in den nächsten Wochen noch sehr umgucken und so manche Abstriche machen müssen. Maximalforderungen werden also nicht helfen und sich auf Absprachen vor der Krise zu berufen auch nicht.