Neue Personalnot: CVAG-Busse fallen aus

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    1
    Zeitungss
    26.02.2019

    Herr Müller, wer im Verkehrswesen tätig ist, kennt Wechseldienst, auch an Sonn- und Feiertagen. Auch der AR hat demnach noch immer nicht erkannt, dass der Schlüssel zum Erfolg in diesem Fall die finanzielle Anerkennung (gelegentlich auch Lohn genannt) ist. Da aber bei der CVAG auch die Verwaltung besser vergütet wird wie das Fahrpersonal (im Verhältnis gesehen), sind die jetzigen Auswirkungen als normal zu bezeichnen. Aus diesem Grund auch meine gestrige Anmerkung. Auch wenn diese reichlich rot bedacht wurde, hat sich dieses Verfahren zum Standard in größeren Unternehmen entwickelt.
    Eine Abwanderung räumen Sie selbst ein, die Frage warum es so ist, lassen Sie weitestgehend offen. Wenn alles in "Sahne" ist, treten keine Personalprobleme auf zumal jeder Beschäftigte weiß, für was er sich einst beworben hat. Die Personalvertretung, falls vorhanden, macht auch nicht gerade den Eindruck, hier die entsprechenden Arbeitsbedingungen zu fordern, das Ergebnis liegt auf dem Tisch und ist nicht zu übersehen. Kosten werden bekanntlich immer UNTEN gespart, was gelegentlich Auswirkungen nach sich zieht, wie hier der Fall. Wer meine Zeilen nicht verstehen will oder kann, darf wieder in rot, das Problem wird es allerdings auch nicht lösen.

  • 6
    5
    vitaminbonbon
    26.02.2019

    Für den Aufsichtsrat kann ich sagen, dass wir seit mind. 2 Jahren an dem Personalthema arbeiten. Mehr Neueinstellungen, garantierte Übernahme der ausgelernten Azubis, Öffnung für „Quereinsteiger“, gemeinsame Projekte mit Agentur f Arbeit und JobCenter seien als Beispiel genannt. Probleme sind trotzdem das Gehaltsgefüge im Fahrdienst (Tarifvertrag Sachsen geringer als in Thüringen, Sachsen-Anhalt bspw), was auch zum Abwandern zu anderen Verkehrsbetrieben, auch zu DB, CityBahn usw führt. Und natürlich, branchenbedingt, die Schicht-und Wochenendarbeit. Klar ist leider auch, dass sich leider nicht unbedingt jeder neue Mitarbeiter für die Tätigkeit im absoluten Schichtdienst eignet. Ältere, erfahrene Urgesteine gehen nach und nach in Rente. Und: Der jetzige Personalengpass führt wieder zu Überstunden. Weitere krankheitsbedingte Ausfälle sind zu befürchten. Gelöst werden kann das mMn nur mit attraktiven und fahrbaren Schichtsystemen, d.h. erneut mit mehr Personal, welches auch mit einem neuen Tarifvertrag besser entlohnt werden sollte. Mit allen Folgen für Stadt und mglw auch Kunden. Alles in allem ist das kein alleiniges Problem der CVAG. Abwerbung, abwandern gibt es in vielen Branchen. Das seit vielen Jahren absehbare Problem der demographischen Entwicklung schlägt voll durch.
    Detlef Müller

  • 6
    8
    Zeitungss
    25.02.2019

    @AB: Genau diese beiden "Institutionen" (Vorstand und Aufsichtsrat) aufstocken und besser bezahlen. Roland Berger & Co hätten sicherlich die gleiche Idee, nur etwas teurer.

  • 14
    5
    ArndtBremen
    25.02.2019

    Krankschreibungen hin oder her, alles verständlich und nunmal Tatsache. Wie gedenken denn Vorstand und Aufsichtsrat kurz-, mittel- und langfristig Abhilfe zu schaffen?